Thomas Prager

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Thomas Prager
Spielerinformationen
Geburtstag 13. September 1985
Geburtsort WienÖsterreich
Größe 174 cm
Position Mittelfeldspieler
Vereine in der Jugend
1991–1993
1993–1997
1997–2001
2001–2003
Austria Wien/Prater SV
SV Hirschstetten
FC Stadlau
SC Heerenveen
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2003–2008
2008–2010
2010–2013
2011–2013
2014–
SC Heerenveen
LASK Linz
FC Luzern
SK Rapid Wien (Leihe)
SC Wiener Viktoria
57 (1)
51 (9)
18 (0)
33 (0)
0 (0)
Nationalmannschaft



2006–2009
Österreich U-17
Österreich U-19
Österreich U-21
Österreich
8 (0)
13 (1)
19 (3)
14 (1)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2012/13

Thomas Prager (* 13. September 1985 in Wien) ist ein österreichischer Fußballspieler. Er bestritt zwischen 2006 und 2009 auch 14 Spiele für die österreichische Fußballnationalmannschaft. Seit Anfang 2014 steht er beim österreichischen Regionalligaverein SC Wiener Viktoria unter Vertrag.

Karriere[Bearbeiten]

Seine Karriere begann Thomas Prager beim österreichischen Unterligisten Wagner Biro Kagran/SV Hirschstetten und beim Landesligisten FC Stadlau. 2001 wurde der Mittelfeldspieler von einem niederländischen Talentscout bei einem Hallenturnier entdeckt und vom SC Heerenveen unter Vertrag genommen.

Thomas Pragers Karriereverlauf als Profi war geprägt von Höhen und Tiefen. Als damals 20-jähriger beim SC Heerenveen zeigte er mit sehr guten Leistungen auf und avancierte zur großen Mittelfeldhoffnung für die österreichische Fußballnationalmannschaft. Er verkörperte einen modernen Mittelfeldspieler, der sehr schnell und ballsicher im Spiel nach vorne ist, aber auch defensiv Stärken aufwies.[1] Die Saison 2006/07 war die wohl erfolgreichste in der Karriere des Thomas Prager: er schaffte es zum Stammspieler bei einem guten Mittelklasseverein in der niederländischen Eredivisie, absolvierte am 23. Mai 2006 sein Teamdebüt bei der 1:4-Niederlage gegen Kroatien und war Hoffnungsträger für die anstehende Fußball-Europameisterschaft 2008 im eigenen Land. Am 6. Oktober 2006 erzielte er beim 2:1-Auswärtssieg gegen Liechtenstein sein erstes Tor für die Nationalmannschaft.

Nur ein Jahr später verlor er jedoch seinen Stammplatz und sein Vertrag wurde nicht weiter verlängert. Ein Transfer nach Spanien zu Racing Santander scheiterte und er wechselte im August 2008 zurück nach Österreich zum LASK Linz. Die Heim-Europameisterschaft verfolgte er aufgrund der vergangenen Monate lediglich von der Ersatzbank aus. Allerdings verlief auch die Zeit beim LASK sehr wechselhaft. Nach der EM 2008 erarbeitete er sich unter Andrej Panadić und Klaus Lindenberger zwar einen Stammplatz, allerdings waren seine Leistungen durchwachsen. Erst im Herbst 2009 fand Prager beim LASK wieder zurück zu alter Form. Er hatte die Position der hängenden Spitze inne und genoss viele Freiheiten im Offensivspiel. Dies resultierte in acht Toren und neun Vorlagen in den ersten fünfzehn Runden. Während dieser Zeit bildete er zusammen mit seinem Sturmpartner Roman Wallner das gefährlichste Duo der Liga mit insgesamt 39 Scorerpunkten. Nach einem Trainerwechsel und dem Abgang Roman Wallners beim LASK im Winter 2009, gelang ihm nur noch ein einziges Tor sowie Assist. Seit Engagement bei den Linzern endete daher im Sommer 2010 nach insgesamt 51 Spielen. Am 10. Oktober 2009 bestritt er sein bis dato letztes Länderspiel gegen Litauen.

Vor Beginn der Saison 2010/11 wechselte Thomas Prager in die Schweiz zum FC Luzern und bestritt damit sein zweites Auslandsengagement.[2] Diese Zeit war für den FC Luzern eine sehr erfolgreiche, jedoch fand sich Prager häufig in der Rolle des Reservisten wieder. Einzig in der ersten Runde des Schweizer Cups stand er in der Startformation, in der Axpo Super League konnte er sich jedoch nicht durchsetzen. Der zu diesem Zeitpunkt bereits 25-jährige Prager verzeichnete lediglich 18 Einwechslungen.[3] Sein Vertrag bei den Schweizern lief über drei Jahre, jedoch gab Rapid Wien nach nur einer Saison am 1. Juni 2011 bekannt, Prager für zunächst ein Jahr, mit Option auf ein weiteres Jahr, auszuleihen.[4] Dort sollte er den abgewanderten Yasin Pehlivan ersetzen, nachdem es im Jahr zuvor noch nicht geklappt hat mit dem Transfer für Rapid. Zwar haben die Wiener die Option auf Thomas Prager gezogen und ihn für eine weitere Saison vom FC Luzern ausgeliehen, allerdings waren die Leistungen sowohl von Rapid als auch von Prager nur mäßig zu dieser Zeit. Für Rapid Wien absolvierte Thomas Prager insgesamt 33 Spiele, blieb jedoch ohne Torerfolg. Nach den zwei Saisonen bei Rapid und dem gleichzeitigen Ende der Vertragslaufzeit beim FC Luzern im Sommer 2013, war Prager das restliche Jahr vereinslos. Ende Jänner 2014 gab der Wiener Regionalligaverein SC Wiener Viktoria die Verpflichtung von Thomas Prager bekannt.[5]

Nach einer Saison wechselte er zum zypriotischen Verein Ethnikos Achna.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einstige ÖFB-Hoffnung Prager wiederholt Karriereknick transfermarkt.at, abgerufen am: 24. November 2013
  2. Habe Gefühl, dass ich in Luzern willkommen bin (Version vom 23. Juni 2010 im Internet Archive) laola1.at, abgerufen am: 20. Juni 2010
  3. Prager wechselt leihweise zu Rapid Wien transfermarkt.at, abgerufen am: 24. November 2013
  4. Transfers in Hütteldorf: Thomas Prager wechselt zu Rapid skrapid.at, abgerufen am: 1. Juni 2011
  5. Wiener Viktoria holt Prager und Pöllhuber derstandard.at, abgerufen am: 1. Februar 2014