Tomass Dukurs

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tomass Dukurs Skeleton
Tomass Dukurs 02.jpg
Nation LettlandLettland Lettland
Geburtstag 2. Juli 1981
Geburtsort RigaLettische SSR
Größe 186 cm
Gewicht 83 kg
Karriere
Disziplin Skeleton
Nationalkader seit 2001
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
EM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
FIBT Skeleton-Europameisterschaften
Bronze 2007 Königssee Einzel
Silber 2012 Altenberg Einzel
Platzierungen im WC/EC/NAC/IC
Debüt im Weltcup Januar 2000
Gesamtweltcup 2. (12/13)
Debüt im Europacup Dezember 2001
Europacupsiege 1
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einer Weltcup 1 1 1
letzte Änderung: 10. März 2011

Tomass Dukurs (* 2. Juli 1981 in Riga) ist ein lettischer Skeletonfahrer.

Tomass Dukurs debütierte im Januar 2000 bei einem Weltcuprennen in Lillehammer, wo er 39. wurde. Ein Jahr darauf trat er in Calgary erstmals bei einer Skeleton-Weltmeisterschaft an und wurde 29. Im Dezember 2001 wurde er in einem Skeleton-Europacup-Rennen in Altenberg Zweiter hinter Andy Böhme. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City erreichte er den 21. Platz. Im Januar 2003 gewann er in Altenberg sein erstes Europacuprennen und schließlich die Gesamtwertung des Europacups der Saison 2002/03. Im Februar 2004 konnte er in Sigulda auf seiner Heimbahn auch erstmals ein Weltcuprennen gewinnen. Ein weiteres herausragendes Ergebnis erreichte er bei der Skeleton-Europameisterschaft 2007 in Königssee, wo er seinen Bruder Martins Dukurs auf den vierten Platz verwies. In der Saison erreichte er als Neunter auch seine bis dahin beste Platzierung im Gesamtweltcup. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver belegte er den 4. Platz. In der Saison 2010/11 konnte er mit einem zweiten Platz in Cesana erneut das Podium erreichen. Im Gesamtklassement wurde er Achter. Bei der Europameisterschaft in Winterberg wurde er Vierter, bei der Weltmeisterschaft in Königssee Neunter.

Sein Bruder Martins Dukurs ist ebenfalls ein erfolgreicher Skeletonfahrer.

Weblinks[Bearbeiten]