Toni Stadler junior

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Aglaia, 1961, vor der Neuen Pinakothek in München

Toni Stadler (* 5. September 1888 in München; † 5. April 1982 ebenda) war ein deutscher Bildhauer und Zeichner.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Toni Stadler war der Sohn des Landschaftsmalers Anton von Stadler und Schüler von August Gaul in Berlin. An der Kunstgewerbeschule München und an der Akademie der Bildenden Künste München studierte er bei Hermann Hahn sowie in Paris bei Aristide Maillol.

Stadler war mit Hedda von Kaulbach, der Tochter des Malers Friedrich August von Kaulbach, verheiratet.

Am 16. Juli 1939 – im Rahmen der Feierlichkeiten des "Tages der Deutschen Kunst" und der Eröffnung der Großen Deutschen Kunstausstellung in München wurde ihm von Adolf Hitler der Titel eines Professors, der mit keinem Amt oder Einkommen verbunden war, verliehen.[1]

1942 erhielt er eine ordentliche Professur an der Städelschule in Frankfurt am Main. Von 1946 bis 1958 hatte er eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste in München inne und 1953 ernannte man ihn dort zum Vizepräsidenten.

Toni Stadler war Teilnehmer der documenta 1 (1955), der documenta II (1959) und auch der documenta III im Jahr 1964 in Kassel.

[Bearbeiten] Auszeichnungen und Ehrungen

[Bearbeiten] Fotos

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Otto Thomae, Die Propaganda-Maschinerie. Bildende Kunst und Öffentlichkeitsarbeit im Dritten Reich, Berlin: Gebr. Mann 1978, S. 198

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Toni Stadler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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