Topper geht auf Reisen

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Filmdaten
Deutscher Titel Topper geht auf Reisen
Originaltitel Topper Takes a Trip
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1938
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Norman Z. McLeod
Drehbuch Jack Jevne
Eddie Moran
Corey Ford
Produktion Hal Roach
Milton H. Bren
Musik Hugo Friedhofer
Edward B. Powell
Kamera Norbert Brodine
Schnitt William H. Terhune
Besetzung

Topper geht auf Reisen ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1938 nach dem gleichnamigen Roman von Thorne Smith. Der Film ist die Fortsetzung von Topper – Das blonde Gespenst aus dem Vorjahr.

Handlung[Bearbeiten]

Der sanftmütige New Yorker Bankdirektor Cosmo Topper hat Eheprobleme. Seine Frau Clara will sich von ihm scheiden lassen. Vor dem Scheidungsgericht beschuldigt sie Cosmo des Ehebruchs mit einer anderen Frau. Cosmo erklärt, was es mit der anderen Frau auf sich hat. Es handelt sich um den Geist von Marion Kerby, die mit ihrem Mann George bei einem Autounfall gestorben ist. Das Gericht glaubt Cosmo und weist die Klage ab. Clara wird von ihrer Freundin Mrs. Parkhurst überredet, nach Frankreich zu reisen und sich dort um die Scheidung zu kümmern.

Zur gleichen Zeit erfährt Marion von Cosmos Problemen. Sie kehrt als Geist zurück und fordert Topper auf, um seine Ehe zu kämpfen. Sie reisen Clara nach und finden sie an der Riviera, wo sie von dem Glücksritter Baron de Rossi umgarnt wird. Bizarre Situationen bleiben mit einem Geist in Begleitung nicht aus. So müssen sich Topper und Marion ein Zimmer im Hotel teilen. Marion will zudem auch einmal ihr Glück in einem Casino versuchen. Doch Marion kann nach einiger Zeit Clara von dem Baron trennen. Clara und Cosmo sind wieder glücklich vereint.

Kritik[Bearbeiten]

Das Lexikon des Internationalen Films beschrieb den Film als "bisweilen arg langatmiger Aufguß der erfolgreichen Grotesk-Fantasmagorie, der aber mit seinen Bildtricks und seinem behenden Wortwitz immer noch recht amüsante Unterhaltung bietet."[1]

Die Variety sah in dem Film eine entzückende und sehr unterhaltsame Komödie.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Bei der Oscarverleihung 1940 war Roy Seawright in der Kategorie Beste visuelle Effekte nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Premiere hatte der Film am 29. Dezember 1938 in New York. In Deutschland erschien er, bedingt durch den Zweiten Weltkrieg, erst am 16. April 1951 in den Kinos.

Bis auf Cary Grant, der im ersten Teil George Kerby spielte, waren alle Hauptdarsteller wieder mit dabei. Szenen, in denen George Kerby zu sehen war, waren Archivmaterial aus dem ersten Teil.

1941 entstand ein dritter und letzter Teil der Serie mit dem Titel Topper Returns (dt.: Topper 2 – Das Gespensterschloß), wieder mit Roland Young und Billie Burke.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Topper geht auf Reisen im Lexikon des Internationalen Films. Abgerufen am 16. Februar 2011.
  2. Kritik der Variety (engl.)