Undercover: Operation Wintersonne

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Undercover: Operation Wintersonne
Studio Sproing
Publisher dtp entertainment
Erstveröffent-
lichung
2006
Plattform Windows
Spiel-Engine Vision-Engine
Genre Adventure
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Maus, Tastatur
Systemvor-
aussetzungen
  • Windows 98 / 2000 / ME / XP
  • Pentium / Athlon III 1 GHz
  • 256 MB RAM Arbeitsspeicher
  • DirectX-9-Grafikkarte mit 64 MB RAM
  • DirectX-kompatible Soundkarte
  • DirectX 9c
Medium 1 DVD-ROM
Sprache deutsch
Aktuelle Version 1.1 (Patch erschien am 22.11.06)
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12 Jahren empfohlen

Undercover: Operation Wintersonne ist ein 2006 in Koproduktion entstandenes und erschienenes Point-&-Click-Adventure von dtp entertainment in Zusammenarbeit mit Sproing. Es spielt thematisch während des Zweiten Weltkrieges.

Handlung[Bearbeiten]

London im Januar 1943. In Europa tobt ein Weltkrieg, bei dem sich gerade eine Wende im Kampf gegen Hitlers Armeen andeutet.

Der renommierte britische Wissenschaftler und Physiker John Russell wird von Colonel Travers, dem Chef des britischen Geheimdienstes und gleichzeitig guten Vertrauten, zu einem Gespräch gebeten. Dieser bittet ihn, vertrauliche Unterlagen auf ihren Wahrheitsgehalt sowie ihre Echtheit zu prüfen. Russell bestätigt die Authentizität der Papiere und Travers erklärt deren Bewandtnis: es handelt sich dabei um geheime Unterlagen, die darauf hindeuten, dass die Deutschen am Bau einer Atombombe arbeiten. Die Dokumente wurden heimlich aus dem nationalsozialistischen Deutschland heraus nach Großbritannien geschmuggelt. Travers sieht sich aufgrund der brisanten Informationen zum Handeln gezwungen und rekrutiert Russell für eine Geheimoperation. Da John große Ahnung von der Technik des Projektes hat und zudem fließend Deutsch spricht, bricht er auf Travers Geheiß gemeinsam mit dem MI6 – Agenten Peter Graham nach Europa auf.

In Berlin infiltrieren sie ein wissenschaftliches Institut sowie das Kriegsministerium und entdecken dabei Hinweise auf eine geheime Forschungsanlage in der Ortschaft Haigerloch bei Stuttgart. Unterstützung erhält das Duo von der attraktiven Spionkollegin Anne Taylor, die beim Einbruch in die Gebäude hilft und die – wie aber lediglich der Spieler im Intro erfährt – auch die Dokumente aus Deutschland gestohlen und dem Geheimdienst überbracht hat. Nachdem das Trio einer Falle des undurchsichtigen Offizier Admiral von Pressnitz entkommen ist, schlägt sich Russel allein in Richtung Süddeutschland durch.

In Haigerloch angekommen überschlagen sich dann die Ereignisse: die Anlage ist verlassen und alle Wissenschaftler wurden getötet. Zudem entpuppt sich einer von Russells Gefährten, die ihm gefolgt sind, als Verräter. Von Pressnitz offenbart sich schließlich als Drahtzieher der Operation. Er hat die Bombe bauen und anschließend stehlen lassen. Mit ihr will er in einer verdeckten Alleinaktion der deutschen Armee und im Endeffekt auch Nazideutschland zum Sieg verhelfen …

Spielprinzip[Bearbeiten]

  • Das Spiel ist ein reines Grafik – Adventure im Point-&-Click–Stil. Man agiert aus dem so genannten „3rd Person“ – Blickwinkel, das heißt man steuert die Hauptfiguren aus der Sicht eines Dritten heraus.
  • Das Spiel wird nahezu komplett mit der Maus gespielt. Die rechte Maustaste ist der Aktions- und Interaktionsbutton für Sachen, Gegenstände und Personen und dient der Interaktion von Inventarobjekten sowohl mit anderen Gegenständen / Personen als auch untereinander. Mit der linken Taste können zusätzliche Informationen zu diesen Objekten und Personen aufgerufen werden.
    • Der Spielcursor ist ein Pfeilsymbol. Durch einmaliges Klicken auf eine bestimmte Stelle bewegt sich die Spielfigur dorthin, durch Doppelklick schneller.
    • Ist mit einem Objekt einer Interaktion möglich, so wird dies durch eine eingeblendete Bezeichnung sowie einen Pfeil mit Schraubenschlüssel angezeigt.
    • Bei Auftauchen eines Pfeils mit Sprechblase kann mit einer Person ein Dialog geführt werden. In vielen Fällen ist es wichtig, alle möglichen Formen von Gesprächen bis zum Ende in allen möglichen Varianten durchzuspielen, um wichtige Informationen zum Weiterkommen freizuschalten bzw. zu erhalten.
    • Erscheint ein Pfeil mit Richtungszeichen in Plus- oder Kreisform muss man Objekte drehen oder bewegen.
    • Bei Zwischensequenzen verwandelt sich der Cursor in eine Filmklappe bzw. eine Uhr.
    • Erscheint eine Tür mit Pfeil, so kann man den aktuellen Spielbildschirm in diese Richtung verlassen. Durch einmaliges Klicken mit normaler Geschwindigkeit, durch Doppelklick sofort. Durch Drücken der Tabulatortaste werden alle möglichen Ausgänge auf der aktuellen Spieloberfläche angezeigt.
  • Der obere schwarze Balken beinhaltet in der linken Ecke einen stilisierten Bildschirm, über die man in das Hauptmenü gelangt. Zudem werden bei Dialogen mögliche Gesprächsthemen hier angezeigt.
  • Im unteren schwarzen Balken ist das Inventar untergebracht, durch das man sich per Pfeil - Klick hindurchbewegen kann.

Wissenswertes[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]