Untere Mittelklasse

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Der VW Käfer (1938–2003) war das meistverkaufte Fahrzeug der unteren Mittelklasse in Deutschland. Hier ein Export-Modell von 1966.

Untere Mittelklasse ist die Bezeichnung für die Fahrzeugklasse zwischen Kleinwagen und Mittelklasse. Diese Bezeichnung war insbesondere bis zum Erscheinen des VW Golf I 1974 üblich. Seitdem werden Fahrzeuge dieser Größenklasse meistens in die Kompaktklasse eingeordnet.

Abgrenzung gegenüber der Kompaktklasse[Bearbeiten]

Fahrzeuge, die ab 1974 erschienen, sind meist der Kompaktklasse zuzuordnen. In diese werden allerdings auch vor 1974 erschienene Fahrzeuge eingeteilt, wenn sie die typischen Merkmale der Kompaktklasse (quer eingebauter Frontmotor, Frontantrieb, Schrägheck und große Heckklappe) haben.

Beispiel hierfür ist der 1964 vorgestellte Autobianchi Primula. Auch der Simca 1100 von 1967 hatte den Frontmotor quer eingebaut und damit die bis heute übliche kompaktere Bauweise.

Gelegentlich werden von Fahrzeugen der Kompaktklasse abgeleitete Stufenheckmodelle als „untere Mittelklasse“ bezeichnet, das Kraftfahrt-Bundesamt rechnet sie aber ebenfalls der Kompaktklasse zu.

Einige Beispiele[Bearbeiten]