Vanessa Carlton

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Vanessa Carlton (2009)

Vanessa Lee Carlton (* 16. August 1980 in Milford, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische Popsängerin, Songwriterin und Pianistin.

Biografie[Bearbeiten]

Carltons Mutter ist ebenfalls Pianistin und Lehrerin; ihr Vater Pilot und ihr Onkel Larry Carlton Musiker und Produzent. Bereits in jungen Jahren nahm sie Ballettunterricht, bis sie im Alter von 14 Jahren eine Tanzausbildung an der "School Of American Ballet" in New York begann. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung setzte sie jedoch ihre Laufbahn als Tänzerin nicht fort, sondern fokussierte sich auf den Beruf der Sängerin und Songschreiberin.

Zu Beginn ihrer musikalischen Karriere im Alter von 17 Jahren arbeitete sie im New Yorker Stadtteil Manhattan als Bedienung. Zusätzlich trat sie dort in verschiedenen Clubs auf, wobei sie dort ihre selbst geschriebenen und komponierten Lieder aufführte.

Carltons sehr erfolgreiches Debütalbum Be Not Nobody wurde 2002 veröffentlicht und erreichte den Platinstatus. Es beinhaltete unter anderem die Auskopplungen Ordinary Day und A Thousand Miles, welche ihr 2003 sogar eine Nominierung für den Grammy Award für die „Single des Jahres“ einbrachten.

2003 erschien der Titel Rinse außerdem auf dem Soundtrack zur TV-Serie Charmed.

Ihr zweites Album Harmonium, dessen Erfolg nicht an den ihres Debüts heranreichte, erschien im Oktober 2004. Die Single White Houses wurde als erstes daraus ausgekoppelt. Im dazugehörigen Video ist Carlton als Balletttänzerin zu sehen.

Am 9. Oktober 2007 wurde das dritte Album mit dem Titel Heroes & Thieves veröffentlicht. Neben dem gleichnamigen Stück Heroes & Thieves befinden sich auf der CD u.a. noch die bereits im Jahr 2005 live vorgestellten Stücke Put Your Hands on Me (Albumtitel: Hands on Me), Best Behavior und All is Well sowie This Time (mitgeschrieben von Linda Perry).

Die Vorab-Single Nolita Fairytale wurde am 17. Juli 2007 an US-Radiosender verschickt und ist seit diesem Tag über den iTunes Store erhältlich. Das Video zur Single wurde am 28. Juli 2007 in der Lafayette Street und Bond Street im Norden des New Yorker Bezirks Little Italy gedreht.

Am 26. Juli 2011 wurde Vanessa Carltons viertes Album mit dem Titel "Rabbits on the run" veröffentlicht. In der ersten Woche nach Veröffentlichung erreichte es Platz 62[1] der US-amerikanischen Billboard 200.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[2] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2002 Be Not Nobody 7
(13 Wo.)
13
(9 Wo.)
15
(21 Wo.)
7
(15 Wo.)
5
(51 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. April 2002
2004 Harmonium 33
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. November 2004
2007 Heroes & Thieves 44
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Oktober 2007
2011 Rabbits on the Run 62
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Juli 2011

Kompilationen[Bearbeiten]

Jahr Titel Anmerkungen
2011 Icon: Best of Erstveröffentlichung: 4. Januar 2011

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[2] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2002 A Thousand Miles
Be Not Nobody
14
(16 Wo.)
12
(20 Wo.)
8
(32 Wo.)
6
(17 Wo.)
5
(41 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Februar 2002
Ordinary Day
Be Not Nobody
64
(8 Wo.)
53
(1 Wo.)
30
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. April 2002
2003 Pretty Baby
Be Not Nobody
62
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. Februar 2003
2004 White Houses
Harmonium
86
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. August 2004

Als Gastmusikerin[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[2] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2003 Big Yellow Taxi
Hard Candy
67
(9 Wo.)
40
(10 Wo.)
63
(5 Wo.)
16
(9 Wo.)
42
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 2003
(Counting Crows featuring Vanessa Carlton)
2004 Everybody's Got to Learn Sometime
Zu & Co.
56
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 2004
(Zucchero featuring Vanessa Carlton)

Quellen[Bearbeiten]

  1. Rabbits on the run auf Billboard.com (Chartplatzierung)
  2. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US

Weblinks[Bearbeiten]