Venus Doom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Venus Doom
Studioalbum von Him-logo.svg
Veröffentlichung 14. September 2007
Label Warner Music Group
Format CD
Genre Dark Rock
Anzahl der Titel 9
Laufzeit 48:12

Besetzung

Produktion Tim Palmer, Hiili Hiilesmaa

Studios

Chronologie
Dark Light
(2005)
Venus Doom Digital Versatile Doom – Live at the Orpheum Theatre
(2008)
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Venus Doom (engl. für etwa: „Venusverdammung”) ist das sechste Studioalbum der finnischen Dark-Rock-Band HIM. Venus Doom erschien am 14. September 2007 in Finnland und Deutschland, drei Tage später im Rest Europas und am 18. September in den USA und Kanada.

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Album wurde, wie zuletzt Love Metal (2003), gemeinsam von Tim Palmer und Hiili Hiilesmaa produziert. Im Gegensatz zu Dark Light (2005) entstand Venus Doom nicht komplett in den USA, sondern auch in der finnischen Heimat der Band. Die Aufnahmen entstanden in den Finnvox Studios in Helsinki, das Mischen in den Paramour Studios in Los Angeles.

Nach dem zwar erfolgreichen, musikalisch jedoch umstrittenen Vorgängeralbum hat die Band mit Venus Doom nun wieder eine deutlich härtere, rockigere und kompromisslosere Gangart eingelegt. So bietet das Album nun deutliche Doom-Metal- und Progressive-Rock-Elemente, ohne jedoch den typischen HIM-Klang außer Acht zu lassen. Diesem Zwecke dient auch der nun dezentere Einsatz der „schwulen Keyboards“, wie Valo es nannte. Auffallend sind auch die Länge vieler Lieder (z. B. Sleepwalking Past Hope mit 10:05 Min.), die zum Großteil nun Intros und Outros besitzen. Textlich verarbeitet Ville Valo in den Liedern auch persönliche Widrigkeiten aus letzter Zeit, wie die Trennung von seiner Verlobten und den Suizid eines Freundes. Das Cover ist ein Gemälde des US-amerikanischen Künstlers David Harouni, das Valo in dessen Galerie in New Orleans entdeckte, worauf er um eine Verwendung dessen für das neue Album bat.

Das Album erschien in drei Varianten. Neben der Standardversion, die neun Lieder aufbietet, erschien zudem ein limitiertes Digibook, das neben dem neuen Artwork eine Bonus-CD besitzt, auf dem zwei Remixe von Dead Lovers' Lane und Love in Cold Blood zu finden sind. Des Weiteren existiert das Album in einer streng auf 1.000 Exemplare limitierten Fassung, die in einer aufwändigen Buchform veröffentlicht wurde und die weitere Inhalte bietet.

Als Vorabsingle wurde bereits am 7. September 2007 das Lied The Kiss of Dawn veröffentlicht, das in Finnland den zweiten Rang der Charts erklomm und in Deutschland auf Rang 44 einstieg. Das Lied Passion's Killing Floor war bereits ab dem 3. Juli 2007 auf dem Soundtrack zum Transformers-Kinofilm zu hören. Insgesamt gilt die Rückkehr der Band zu ihren härteren Wurzeln als gelungen. In ihrem Heimatland Finnland kletterte Venus Doom daher auf Anhieb auf Rang 2, in Deutschland stieg die Platte auf Rang 3 der Album-Charts ein. Als zweite Singleauskopplung erschien am 9. Dezember 2007 Bleed Well, jedoch nur in Großbritannien. Das dazugehörige Musikvideo war Wochen vorher exklusiv im Internet zu erblicken. Eine Veröffentlichung der Maxi-CD in anderen Ländern fand nicht statt.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. Venus Doom
  2. Love in Cold Blood
  3. Passion's Killing Floor
  4. The Kiss of Dawn
  5. Sleepwalking Past Hope
  6. Dead Lovers' Lane
  7. Song or Suicide
  8. Bleed Well
  9. Cyanide Sun