Verkehrsinsel

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Verkehrsinseln sind Bestandteil eines Kreisverkehrs
Mittelinsel

Verkehrsinseln (auch Fahrbahnteiler oder Mittelinseln genannt) sind in der Fahrbahn liegende abgegrenzte Flächen, die in der Regel nicht befahren werden dürfen. Sie können je nach Zweck verschieden gestaltet sein. Das abgerundete Anfangs- und Endstück einer Verkehrsinsel wird als Inselkopf bezeichnet. Bei Kreisverkehren spricht man von Mittelinseln.

Viele Verkehrsinseln sind erhöht, und haben Bordsteine an ihren Rändern. Auf vielen Verkehrsinseln stehen Verkehrszeichen (z. B. das Zeichen 220-20 "rechts vorbei") und eine rot-weiß-gestreifte Tafel, z. B. die Schraffenbake. Auf einigen Verkehrsinseln stehen Pflanztröge oder Straßenlaternen (z. B. zum Beleuchten eines Überwegs).

Verkehrsinseln dienen vorwiegend:

Die „Richtlinien für die Anlage von Knotenpunkten“ (RAS-K) unterscheiden zwischen folgenden Inselformen:

  • Fahrbahnteiler außerorts (Große und kleine Tropfeninsel)
  • Fahrbahnteiler innerorts
  • Dreiecksinsel

Baulich sind die Inseln immer erhöht. Schrägborde haben verglichen mit herkömmlichen Bordsteinen einige Vorteile:

  • sie können von Lastzügen oder Bussen im Ausnahmefall überfahren werden.
  • Wenn ein Fahrzeug versehentlich einen herkömmlichen Bordstein touchiert, drohen dem Reifen Schäden; oft verstellen sich Spur und Sturz (beides sind unsichtbare Schäden; sie können später zu schweren Unfällen führen);[1] das Fahrzeug kann ins Schleudern geraten

Werden sie von Fußgängern benutzt, wird meistens auch ein Asphalt- oder Pflasterbelag aufgebracht. Einige Verkehrsinsel-Flächen sind "nach unten offen": Regenwasser kann nach unten versickern.


Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Verkehrsinseln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Verkehrsinsel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Reifenschaden, die unterschätzte Gefahr.