Vladimir Bogojevič

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Basketballspieler
Vladimir Bogojevič
Spielerinformationen
Spitzname Vladi
Geburtstag 20. April 1976
Geburtsort Kraljevo, SFR Jugoslawien
Größe 194 cm
Position Point Guard /
Shooting Guard
Vereine als Aktiver
1993–1997 DeutschlandDeutschland MTV 1846 Gießen
1997–2000 DeutschlandDeutschland ALBA Berlin
200000000 Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien KK Partizan Belgrad
2000–2001 SpanienSpanien Caja San Fernando Sevilla
2001–2003 DeutschlandDeutschland RheinEnergie Köln
200300000 ItalienItalien Pallacanestro Messina
2003–2004 DeutschlandDeutschland RheinEnergie Köln
200400000 SpanienSpanien Tenerife CB
000002005 GriechenlandGriechenland MENT BC Vassilakis
2005–2006 TschechienTschechien BK Prostějov
2006–2007 DeutschlandDeutschland Düsseldorf Magics
Nationalmannschaft1
1996–2001 Deutschland 57 Spiele
Vereine als Trainer
2007–2008 DeutschlandDeutschland Kaiserslautern Braves
2009–2011 DeutschlandDeutschland LTi Gießen 46ers
1Stand: 12. August 2009

Vladimir Bogojevič (* 20. April 1976, in Kraljevo, SR Serbien) ist ein deutscher Basketballtrainer und ehemaliger -nationalspieler.

Bogojevič startete seine professionelle Karriere bei den Gießen 46ers. Dort schaffte er seinen Durchbruch und wechselte daraufhin zu ALBA Berlin. Während seiner Zeit in Berlin wurde er auch zum Nationalspieler berufen und absolvierte 57 Spiele für die Deutsche Nationalmannschaft. Nach seiner Zeit in Berlin spielte Bogojevič für verschiedene Vereine in Deutschland und sowie in Spanien,[1] Italien,[2] Griechenland und Tschechien. Dazu zählen die Vereine Köln 99ers, KK Partizan Belgrad und Tenerife CB. Mit ALBA wurde Bogojevič dreimal Deutscher Meister und einmal Pokalsieger sowie mit RheinEnergie Köln zwei weitere Male Pokalsieger. 2006 kehrte er nach Deutschland zurück und absolvierte noch eine Saison für die Düsseldorf Magics in der 2. Basketball-Bundesliga 2006/07. Danach beendete er seine aktive Karriere.

Zur Saison 2007/2008 wurde Bogojevič als neuer Trainer der Kaiserslautern Braves vorgestellt. Unter seiner Führung spielte das Team lange um den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga mit, verpasste aber dann doch knapp das Ziel. Aufgrund verschiedener Auffassungen über die Zukunft des Vereins wurde sein Vertrag als Trainer nach dieser Saison aufgelöst. Es folgte der Wechsel zu seinem alten Verein, den Gießen 46ers. Dort war er zuerst als Sportdirektor angestellt, wechselte aber nach einem schwachen Start des Teams auf den Posten des Headcoaches und löste den bisherigen Trainer Simon Cote ab.

Nach einer Serie von 12 Niederlagen in Folge, trat Bogojevič Januar 2011 von seinem Amt als Headcoach der Gießen 46ers zurück. Sein Nachfolger wurde Steven Key. Bogojevič war aber weiterhin als Sportdirektor für die 46ers tätig, bis er im November 2011 auf eigenen Wunsch den Verein verließ. Bogojevič stellte die Trennung beinahe ein Jahr später in einem Interview allerdings als Kündigung von Seiten des Vereins dar und kritisierte diverse Dinge während seiner Zeit als Trainer und Sportdirektor.[3]

Seit November 2014 ist er als freier Mitarbeiter im Jugendprogramm von ALBA Berlin tätig.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ACB.COM: V. Bogojevic. Liga ACB, abgerufen am 24. März 2013 (spanisch, Spielerprofil).
  2. Legabasket: Vladimir Bogojevic. Lega Basket Serie A, abgerufen am 24. März 2013 (italienisch, Spielerprofil auf Statistikseiten).
  3. Von Autoren, Aussteigern, Aussetzern und Anklägern. Mittelhessen.de, 12. Oktober 2012, abgerufen am 15. März 2013.
  4. http://www.tagesspiegel.de/sport/alba-berlin-vladimir-bogojevic-comeback-des-querdenkers/11038860.html