Alba Berlin

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Alba Berlin
Logo von Alba Berlin
Gegründet 1991
Halle O2 World Berlin
(14.500 Plätze)
Homepage www.albaberlin.de
Geschäftsführer Marco Baldi
Sportdirektor Mithat Demirel
Trainer Saša Obradović
Liga BBL Herren

2012/13: 5. Platz

  Regionalliga 2. Herren
  NBBL U 19
Farben Gelb/Blau
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
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Auswärts

Alba Berlin (Eigenschreibweise ALBA Berlin) ist ein deutscher Basketballverein aus der Bundeshauptstadt Berlin. Der Klub wurde 1991 als Alba BERLIN Basketballteam e.V. gegründet und ging aus dem BG Charlottenburg hervor. 2006 wurde die Profiabteilung in eine GmbH überführt. Seit seiner Gründung spielt der Klub durchgehend in der Basketball-Bundesliga (BBL) und verschiedenen europäischen Ligawettbewerben; u. a. in der ULEB Euroleague.[1] 2012 wurde der Klub zum mitgliederstärksten Basketballverein Deutschlands.

Mit je acht Deutschen Meisterschaften und Pokalsiegen zählt Alba Berlin zu den erfolgreichsten Vereinen im Deutschen Basketball. Durch den Gewinn des Korać-Cups 1995 und zahlreichen Bestplatzierungen in europäischen Wettbewerben gilt Alba Berlin zudem als erfolgreichster deutscher Klub auf internationaler Ebene.[2]

Seit 2008 tragen die Basketballprofis ihre Heimspiele in der O2 World Berlin aus. Alba Berlin verzeichnet seit dem Umzug in die Arena einen Zuschauerschnitt von über 10.000 Besuchern pro Heimpartie in den BBL Spielzeiten und ist damit die meistbesuchte Mannschaft in Europa.[3] 2012 trat die Berliner Mannschaft als erstes Profiteam aus Deutschland im Rahmen eines Freundschaftsspiels gegen eine NBA-Mannschaft an.

Geschichte[Bearbeiten]

1991–2000: Gründung und erste Meisterschaften[Bearbeiten]

Die 1989 gegründete BG Charlottenburg ging 1991 in Alba Berlin über, nachdem das Entsorgungsunternehmen Alba AG als Hauptsponsor gewonnen werden konnte. Alba Berlin ist also der „Nachfolger“ des DTV Charlottenburg (1990 Zusammenschluss mit BG Charlottenburg) in der Basketball-Bundesliga. Wappentier wurde der Albatros.

1991 wurde Alba Berlin in der deutschen Hauptstadt gegründet.

1991 wurde Dieter Hauert zum ersten Präsidenten gewählt.[4] Kurz darauf wurde Alba Berlin unter der Leitung von Chefcoach Faruk Kulenović auf Anhieb deutscher Vizemeister. Als 1993 der Serbe Svetislav Pešić den Trainerposten übernahm, sammelte der Verein Erfolge, die vorher noch keiner anderen Basketballmannschaft in Deutschland gelungen waren. Der Gewinn des Korać-Cups 1995 war der erste internationale Titelgewinn einer deutschen Vereinsmannschaft im Basketball.[5]

Kurz nach dem Umzug des Vereins 1996 von der Sömmeringhalle in die Max-Schmeling-Halle löste Alba Berlin 1997 dann schließlich Serienmeister Bayer Leverkusen ab und gewann die lang ersehnte erste Deutsche Basketball-Meisterschaft. Insgesamt konnte Pešić in seiner siebenjährigen Karriere als Chefcoach bei Alba Berlin neben dem Sieg des Korać-Cups und weiteren Erfolgen auf europäischer Ebene vier Deutsche Meisterschaften und einen Pokalsieg verzeichnen.

2000–2008: Professionalisierung und weitere deutsche Titel[Bearbeiten]

Zwar wurden unter Emir Mutapčić sowohl drei weitere deutsche Meisterschaften als auch zwei weitere deutsche Pokalsiege verzeichnet, doch besonders auf europäischer Ebene konnten seit 2001 keine entscheidenden Fortschritte gemacht werden. Als Folge der titellosen Zeit wurde die Mannschaft zu jeder neuen Saison maßgeblich umgebaut. 2004 und 2005 schließlich schied man auf nationaler Ebene als Hauptrundenerster jeweils bereits in der Play-off-Halbfinalserie aus. Organisatorisch schuf man die Position des Teammanagers, die mit Henning Harnisch besetzt wurde und gliederte die Profiabteilung des Vereins zum 1. September 2005 in eine GmbH, die Alba Berlin Basketballteam GmbH aus.

Heimspiel Alba gegen Trier in der Saison 2005/2006 in der Max-Schmeling-Halle

In der Spielzeit 2005/2006 wurde Alba Berlin unter seinem neuen Trainer Henrik Rödl erneut deutscher Pokalsieger. Als Hauptrundenerster zog man diesmal bis in die Finalserie der Meisterschaft ein, in der man jedoch RheinEnergie Köln unter Trainer Saša Obradović unterlag, der mit Alba 1995 als Spieler noch Korać-Cup-Sieger war. In der folgenden Saison 2006/2007 schied Alba als Hauptrundenerster jedoch bereits im Playoff-Viertelfinale gegen die Artland Dragons aus, was zur Entlassung von Rödl und der Verpflichtung von Trainer Luka Pavićević und dem nächsten großen Umbau der Mannschaft führte. Nach Verletzungspech in der Vorbereitung und im Saisonverlauf der Spielzeit 2007/2008, der zum Ausfall von Goran Jeretin für die gesamte Saison und von Aleksandar Rašić für die Play-offs führte, verpflichtete Alba im Januar von den Köln 99ers, die später in der Saison einen Insolvenzantrag stellten, Immanuel McElroy und Aleksandar Nađfeji nach. Mit dem MVP der Saison Julius Jenkins war die Mannschaft allen anderen Konkurrenten in den Play-offs überlegen und gewann erneut nach fünfjähriger Pause die Meisterschaft.

In der Saison 2003/2004 hatte Alba als Meister letztmals die Qualifikation zur Teilnahme in der höchsten europäischen Spielklasse ULEB Euroleague erreicht. In den Saisons 2004/2005 bis 2007/2008 konnte sich der Verein nur im ULEB-Cup präsentieren, der zweithöchsten europäischen Spielklasse. Hier kam man nur 2006/2007 über die Vorrunde hinaus und schied im Achtelfinale aus.

2008–2012: Neue Arena und internationale Zuschauerrekorde[Bearbeiten]

Mit dem Umzug in die neue 14.500 Zuschauer fassende O2 World schlug der damals amtierende Meister Alba Berlin ein neues Kapitel der Vereinsgeschichte auf. Nachdem erstmals in der Geschichte der Deutschen Basketball Bundesliga ein Zuschauerschnitt von über 7000 Besucher pro Spiel erzielt wurde, entschloss sich Alba Berlin um Geschäftsführer Marco Baldi und den Aufsichtsratsvorsitzenden Axel Schweitzer, den nächsten Schritt zu einer dauerhaften Präsenz im internationalen Wettbewerb zu tun und entsprechende Präsentationsmöglichkeiten für Alba zu schaffen. Der Eigentümer der O2 World Berlin, die Anschutz-Group, und Alba Berlin einigten sich auf einen 15-Jahres-Vertrag bis 2023 sowie eine Option für weitere 10 Jahre.[6]

Als amtierender Deutscher Meister nahm Alba in der Saison 2008/2009 wieder an der Euroleague teil und erreichte das TOP 16. Zwar konnte man sich hier nicht gegen die Gruppengegner FC Barcelona, Real Madrid und Maccabi Tel Aviv durchsetzen, jedoch war Alba mit durchschnittlich 11.264 Zuschauern in der O2 World Berlin das meistbesuchte Team Europas. Zudem konnte der Verein mit 14.800 Zuschauern im Hauptrunden-Heimspiel gegen Olimpija Ljubljana einen Zuschauerrekord bei einem Europapokalspiel in Deutschland aufstellen.[7] Während man auf nationaler Ebene im Pokalendspiel die Telekom Baskets Bonn deutlich besiegt hatte, schied man gegen diese Mannschaft in der Play-off-Halbfinalserie als Hauptrundenerster knapp in fünf Spielen aus.

Im darauffolgenden Jahr verpasste die Mannschaft dann zum ersten Mal seit sieben Jahren den ersten Platz der Hauptrunde und schied zudem in den Play-offs gegen die an siebter Stelle platzierten Skyliners Frankfurt mit nur einem Sieg in vier Spielen aus. Zudem verfehlte Alba das Top4 des neuformierten BBL-Pokals durch eine Niederlage in Bamberg. International spielte der Verein jedoch seine beste Saison seit dem Gewinn des Korać-Cups 1995. Zwar war man zu Saisonbeginn in der Euroleague-Qualifikation als Wild Card-Teilnehmer gegen GS Marousi gescheitert und musste daher erneut im ULEB Eurocup antreten. Die Mannschaft um Julius Jenkins durchquerte Haupt- und Zwischenrunde als Gruppenerster und stand nach einem Sieg im Viertelfinale gegen den ehemaligen Titelträger Hapoel Jerusalem erstmals im Final Four dieses Europapokals.

O2 World, Berlin.jpg
O2 World inside.jpg
Die O2 World in Friedrichshain-Kreuzberg ist seit 2008 Austragungsort der Heimspiele von Alba Berlin.

Die Teilnahme an der Endrunde wurde jedoch durch den Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010 erschwert, da wegen der austretenden Vulkanasche der Luftverkehr zwischen Deutschland und Spanien eingestellt war. Das Team war zwar rechtzeitig genug angereist, die Fans allerdings nicht. Statt ursprünglich 400 Geplanten reisten nur 43 wackere Alba-Fans die rund 2000km lange Strecke mit dem Bus an. Diese Busreise verlief jedoch unter der besonderen Beachtung der nationalen und internationalen Pressevertreter, die teilweise „live“ über die Anreise bloggten.[8][9] Im Halbfinale schlug Alba, bei denen Adam Chubb mit 27 Punkten hervorstach, mit 77:70 Bizkaia Bilbao Basket, die im baskischen Vitoria-Gasteiz praktisch ein Heimspiel hatten. Zum Finale am Sonntag wurden die eingetroffenen Alba-Fans durch die Organisation der ULEB in Person von Jordi Bertomeu persönlich begrüßt. Die Spieler konnten jedoch ihre Leistung vom Vortag nicht wiederholen und mussten sich 44:67 dem Valencia Basket Club geschlagen geben. Weiterhin musste das Team die Rückreise auch per Bus antreten und brauchte insgesamt fast 27 Stunden.[10]

Die Spielzeit 2010/2011 entwickelte sich zu einer Berg- und Talfahrt. Das bis auf Julius Jenkins und Immanuel McElroy komplett neu zusammengestellte Team kassierte so in Bamberg mit 52:103 die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte und leite somit auch das Ende von Coach Pavićević ein, der Ende Januar durch den Israeli Muli Katzurin ersetzt wurde. Nach einigen Spielerwechseln vor allem auf der Position des Aufbauspielers, wo unter anderem Heiko Schaffartzik zurückgeholt wurde, erreichte Alba die Play-offs dennoch wieder als Dritter. Durch die Siege gegen Oldenburg und Frankfurt stand das Team in den Finals gegen Vorausjahreschampion Bamberg. Die Serie sollte wie die beiden vorherigen über die volle Distanz von fünf Spielen gehen, endete aber schließlich mit der Vize-Meisterschaft, nachdem Alba im entscheidenden Finalspiel beim Titelverteidiger knapp 90 Sekunden vor Schluss noch in Führung gelegen hatte. Nachdem man erneut in der Euroleague-Qualifikation gescheitert war, zog man im Eurocup 2010/11 diesmal bis in die Runde der sechzehn besten Mannschaften ein.

Zur Saison 2011/2012 wurde mit dem gebürtigen Kanadier Gordon Herbert ein erfahrener Coach verpflichtet, der die Skyliners Frankfurt 2004 zu ihrer ersten Meisterschaft geführt hatte und zuvor neben seiner Wahlheimat Finnland auch in Griechenland und der NBA gearbeitet hatte. Ebenso wie der mehrmalige Verteidigungsspieler des Jahres der BBL Immanuel McElroy verließ auch Julius Jenkins, dreimal in Folge bester Offensivspieler der BBL und zweimal (2008 und 2010) Saison-MVP der BBL, den Verein. Coach Herbert hingegen brachte von seinem ehemaligen Verein den Liga-MVP 2011 DaShaun Wood mit nach Berlin. Die Mannschaft blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück und schied als Hauptrundendritter bereits in der ersten Play-off-Runde gegen den starken Aufsteiger s.Oliver Baskets aus Würzburg aus, nachdem nach dem Ausscheiden in der Euroleague-Quali erneut in der Runde der sechzehn besten Mannschaften im Eurocup Endstation für Alba war. Daraufhin wurde der Vertrag mit Trainer Herbert nach Saisonende beendet und als Nachfolger Albas ehemaliger Spieler Saša Obradović verpflichtet, der zuvor die Meisterschaft in der Ukraine mit BK Donezk gewonnen hatte.

2012–2014: Alba Berlin gegen Dallas Mavericks[Bearbeiten]

Dallas Mavericks gegen Alba Berlin.

Im Rahmen der NBA Europe Live Tour trafen die Albatrosse am 6. Oktober 2012 auf die Dallas Mavericks.[11] Es war das erste Spiel eines NBA-Teams gegen eine deutsche Vereinsmannschaft. Spielort war mit der O2 World Berlin die Heimspielstätte von Alba Berlin. Die Partie war innerhalb von 50 Minuten ausverkauft. Bei den Mavericks lief neben Dirk Nowitzki mit Chris Kaman ein weiterer deutscher Nationalspieler und NBA All-Star auf.[12] Das Spiel endete nach einem ausgeglichenen Spielverlauf mit einem 89:84-Sieg für die Dallas Mavericks, die eine Woche zuvor ihre Saisonvorbereitung begonnen hatten.

Alba Berlin startete mit einer Wildcard-Lizenz in die Euroleague Saison 2012/13 und erreichte die Top16-Runde.[13] Mit einem 82:63 Erfolg gegen Brose Baskets Bamberg am 24. Januar 2013 konnte Alba den ersten Sieg eines deutschen Teams in dieser Ausscheidungsrunde der ULEB Euroleague erzielen.[14]

Im BBL-Pokal konnte Alba Berlin am 24. März 2013 seinen ersten Titel seit vier Jahren feiern. Beim Final-Four in der heimischen O2 World Berlin trafen die Albatrosse im Halbfinale auf den FC Bayern München. Das Spiel entschied Alba mit 92 zu 83 für sich und zog ins Finale ein. Finalgegner war der letztjährige Vizemeister Ratiopharm Ulm. Das Spiel endete vor 13.854 Zuschauern mit einem 85 zu 67 Sieg für Berlin. Damit konnte sich Alba Berlin zum insgesamt 7. mal den BBL-Pokal sichern.[15] Die reguläre BBL Saison 2012/2013 beendete Alba auf dem 5. Platz der Tabelle und traf so im Viertelfinale auf den FC Bayern München. Gegen die Münchner schieden die Albatrosse ohne eigenen Sieg mit 0:3 im Viertelfinale der Play Offs aus. In der Saison 2013/14 traf Berlin in den Playoffs wieder auf die Bayern. Jedoch dieses mal im Finale. ALBA verlor die Serie mit 1:3.

GmbH und Verein[Bearbeiten]

Alba Berlin Basketballteam e.V. wird seit dem Stichtag 31. Dezember 2012 als mitgliederstärkster Basketballverein Deutschlands geführt. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 718 Mitglieder mit Spielerpässen (Vorjahr 600) registriert.[16] An der ausgegliederten Profiabteilung, der Alba Berlin Basketballteam GmbH, hält der Verein Alba Berlin Basketballteam e.V. 25 % und PA-FI Panda Finance mit den beiden Gesellschaftern und Geschäftsführern der Alba Group, Eric Schweitzer und Axel Schweitzer, 75 % der Anteile.[17]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im Jahr 2009 wurde Alba BERLIN für seine Aktivitäten in den Bereichen Marketing, Sponsoring und Kommunikation mit dem Devotion Marketing Award 2009 in Gold von der ULEB ausgezeichnet.[18]

Die Tatsache, dass es Alba schaffte, in der ULEB Euroleague-Saison 2008/09 die Halle sehr gut auszulasten und mit über 10.000 Zuschauern pro Spiel den höchsten Zuschauerschnitt aller Mannschaften zu erreichen, belohnte die Organisation der ULEB mit der Auszeichnung des besten Vereinsfunktionärs des Jahres 2009 für Marco Baldi.[19]

Sponsoren[Bearbeiten]

Der Gesamtetat der Alba BERLIN Basketballteam GmbH wird auf etwa 8–10 Millionen Euro geschätzt.[20] Rund die Hälfte des Etats wird für den Kader der jeweiligen Saison aufgewendet. Etwa 10 % des Etats werden für Jugendprogramme und Nachwuchsarbeit investiert. Der Gesamtetat von Alba Berlin gehört nach Schätzungen zu den drei größten unter den Klubs der BBL.

Zu den drei Hauptsponsoren der GmbH gehören der Namensgeber Alba Group, der Ausrüster Adidas AG und das Unternehmen Tin Tag AG als Trikotsponsor. Für die Saison 2012/13 wurde mit der Firma TinTag erstmals seit 2003[21] ein neuer Trikotsponsor präsentiert.[22] Weitere offizielle Sponsoren sind die AOK Gesundheitskasse, die Comline AG, die DKB AG, Höffner, HDI, die Total AG, Lotto Berlin und die Volkswagen AG. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Partnern im sogenannten Alba-Club. Die Bundeswehr hat u.a. Bandenwerbung während der Spiele in der O2 World gebucht.

Jugendarbeit[Bearbeiten]

Seit 1992 bestand eine intensive Kooperation zur Nachwuchsförderung zwischen Alba Berlin und dem TuS Lichterfelde. Zahlreiche spätere Nationalspieler wurden während der Partnerschaft ausgebildet.[23]

Darüber hinaus konnte Alba Berlin das Pro B Team Erdgas Ehingen/Urspringschule als weiteren Kooperationsverein gewinnen. Seit der Saison 2008/2009 war Alba Berlin auch Namens- und Trikotsponsor der NBBL-Mannschaft Team Alba Urspring, der Basketballabteilung der Urspringschule in der NBBL.[24] Die Partnerschaft mit dem NBBL-Team endete mit dem Sponsorwechsel zu CYBEX im Jahr 2012.[25]

Im Dezember 2005 beschloss Alba Berlin die eigene Jugendarbeit auszubauen.[26] Unter der Leitung von Henning Harnisch, dem damaligen Teammanager und späteren Vizepräsidenten (Stand 2013) des Vereins wurden verschiedenste Initiativen zur Nachwuchsförderung umgesetzt.[27] 2010 beschäftigte Alba Berlin insgesamt 51 Trainer. 24 Jugendteams waren für den Berliner Basketballverein gemeldet.

Erfolge[Bearbeiten]

Saisonleistungen[Bearbeiten]

Alba Berlin ist national wie international die erfolgreichste deutsche Basketballmannschaft seit 1990.
Saison Liga Hauptrunde Play Off BBL Pokal Europa Wettbewerbe
1990–91 Bundesliga 3. Vizemeister Korać-Cup Achtelfinalist
1991–92 Bundesliga 3. Vizemeister Europa Cup Teilnehmer
1992–93 Bundesliga 2. Viertelfinalist Korać-Cup Teilnehmer
1993–94 Bundesliga 3. Halbfinalist Korać-Cup Hauptrunde Teilnehmer
1994–95 Bundesliga 2. Vizemeister Korać-Cup Sieger *
1995–96 Bundesliga 2. Vizemeister Korać-Cup Viertelfinalist
1996–97 Bundesliga 1. Meister Sieger Europaliga Teilnehmer
1997–98 Bundesliga 1. Meister Europaliga Viertelfinalist *
1998–99 Bundesliga 1. Meister Sieger Europaliga Teilnehmer
1999–00 Bundesliga 1. Meister Finalist Europaliga Teilnehmer
2000–01 Bundesliga 1. Meister SuproLeague Viertelfinalist
2001–02 Bundesliga 5. Meister Sieger Euroleague Teilnehmer
2002–03 Bundesliga 2. Meister Sieger Euroleague Teilnehmer
2003–04 Bundesliga 1. Halbfinalist Euroleague Teilnehmer
2004–05 Bundesliga 1. Halbfinalist ULEB Cup Teilnehmer
2005–06 Bundesliga 1. Vizemeister Sieger ULEB Cup Teilnehmer
2006–07 Bundesliga 1. Viertelfinalist ULEB Cup Achtelfinalist
2007–08 Bundesliga 1. Meister ULEB Cup Teilnehmer
2008–09 Bundesliga 1. Halbfinalist Sieger Euroleague Top 16
2009–10 Bundesliga 2. Viertelfinalist Eurocup Finalist *
2010–11 Bundesliga 3. Vizemeister Eurocup TOP 16
2011–12 Bundesliga 3. Viertelfinalist Eurocup TOP 16
2012–13 Bundesliga 5. Viertelfinalist Sieger Euroleague Top 16 (4 Siege *)
2013–14 Bundesliga 3. Vizemeister Sieger Eurocup TOP 8

(*) Erfolg als erste deutsche Mannschaft erzielt

Rekorde[Bearbeiten]

Jovo Stanojević
Saison Wertvollste Spieler
1993/94 SlowenienSlowenien Teoman Alibegović
1995/96 DeutschlandDeutschland Henrik Rödl
1997/98 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wendell Alexis
1999/00 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wendell Alexis
2001/02 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wendell Alexis
2002/03 Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien Jovo Stanojević
2005/06 SerbienSerbien Jovo Stanojević
2007/08 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Julius Jenkins
2009/10 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Julius Jenkins
Rang Beste Werfer Punkte Spiele
1. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wendell Alexis 5922 341
2. DeutschlandDeutschland Henrik Rödl 5226 512
3. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Julius Jenkins 4154 272
4. DeutschlandDeutschland Marko Pešić 3623 382
5. SerbienSerbien Jovo Stanojević 3305 216
6. SlowenienSlowenien Teoman Alibegović 3253 159
7. DeutschlandDeutschland Teoman Öztürk 2691 489
8. Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien Saša Obradović 2627 157
9. DeutschlandDeutschland Stephan Baeck 2505 218
10. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Immanuel McElroy 2103 212
Rang Meiste Einsätze Spiele Jahre
1. DeutschlandDeutschland Henrik Rödl 512 11
2. DeutschlandDeutschland Teoman Öztürk 489 10
3. DeutschlandDeutschland Marko Pešić 382 8
4. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wendell Alexis 341 6
5. DeutschlandDeutschland Jörg Lütcke 324 8
6. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Julius Jenkins 272 5
7. DeutschlandDeutschland Stefano Garris 238 7
8. DeutschlandDeutschland Patrick Femerling 220 5
9. DeutschlandDeutschland Stephan Baeck 218 5
10. SerbienSerbien Jovo Stanojević 216 5

Ehrungen[Bearbeiten]

Alba Berlin hat bisher zwei herausragende Spieler der Vereinsgeschichte geehrt, indem Trikotnummern, die sie zu Spielerzeiten trugen, in Zukunft nicht mehr vergeben werden. Dem ehemaligen Nationalspieler Henrik Rödl kam 2010 als erster die Ehrung zuteil. Rödls Trikotnummer 4 wird seitdem nicht mehr vergeben.[28] Wendell Alexis wurde im Jahr 2012 für seine Verdienste klubintern geehrt. Die Trikotnummer 12, die Alexis in seiner aktiven Zeit bei Alba Berlin trug, wird seitdem ebenfalls nicht mehr an neue Spieler im Klub vergeben.[29]

Mannschaft[Bearbeiten]

Kader 2014/15[Bearbeiten]

Cheftrainer Saša Obradović
Kader von Alba Berlin in der Saison 2014/2015
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
9 BelgienBelgien Jonathan Tabu 07.10.1985 1,90 m CAI Saragossa (ESP)
8 DeutschlandDeutschland Ismet Akpinar 22.05.1995 1,90 m NBBL SC Rist Wedel
11 DeutschlandDeutschland/Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Akeem Vargas 29.04.1990 1,92 m BG 74 Göttingen
17 IsraelIsrael/DeutschlandDeutschland Bar Timor 02.03.1992 1,90 m A-Nat. Hapoel Tel Aviv (ISR)
19 MazedonienMazedonien Vojdan Stojanovski 09.12.1987 1,94 m A-Nat. BK Donezk (UKR)
20 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alex Renfroe 23.05.1986 1,91 m Enisej Krasnojarsk
25 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Clifford Hammonds 18.12.1985 1,91 m BC Igokea Aleksandorvac (BIH)
Forwards (SF, PF)
7 DeutschlandDeutschland Alex King 20.02.1985 2,00 m A-Nat. S.Oliver Baskets Würzburg
5 DeutschlandDeutschland Niels Giffey 08.06.1991 2,00 m A-Nat. University of Connecticut (USA)
13 KroatienKroatien Marko Banic 31.08.1984 2,04 m Estudiantes Madrid
33 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jamel McLean 18.04.1988 2,03 m Telekom Baskets Bonn
15 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Reggie Redding 18.07.1988 1,96 m Walter Tigers Tübingen
21 DeutschlandDeutschland David Herwig 24.04.1993 1,95 m Eigene Jugend
Center (C)
22 DeutschlandDeutschland Martin Seiferth 18.09.1990 2,08 m Eastern Washington University (USA)
18 DeutschlandDeutschland Jonas Wohlfarth-Bottermann 20.02.1990 2,08 m A-Nat. Telekom Baskets Bonn
43 KroatienKroatien Leon Radošević 26.02.1990 2,08 m BC Lietuvos Rytas (LTU)
Trainer
Nat. Name Position
SerbienSerbien Saša Obradović Cheftrainer
SerbienSerbien Milenko Bogićević Assistenztrainer
SpanienSpanien Mauricio Parra Assistenztrainer
SerbienSerbien Duško Marković Athletiktrainer
Legende
Abk. Bedeutung
(C)Kapitän der Mannschaft Mannschaftskapitän
Cruz Roja.svg Langfristige Verletzung
A-Nat. Nationalspieler (Erstland)
NBBL NBBL Kader[30]
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 27. September 2014


Wechsel 2014/15[Bearbeiten]

Zugänge: Jonathan Tabu (CAI Saragossa/ESP), Jamel McLean (Telekom Baskets Bonn), Niels Giffey (University of Connecticut/USA), Martin Seiferth (Eastern Washington University/USA)

Abgänge: David Logan (Dinamo Sassari/ITA), Levon Kendall (CB Gran Canaria/ESP), Sven Schultze (Eisbären Bremerhaven), Bar Timor (Hapoel Jerusalem (Basketball)/ISR), Sebastian Fülle (BiG Rockets Gotha), Jan Jagla (FC Bayern)

Kadertiefe 2013/14[Bearbeiten]

Pos. Starter Bank Bank Nachwuchs
C Leon Radošević Jonas Wohlfarth-Bottermann 0 0
PF Levon Kendall Jan Jagla Sven Schultze (C)Kapitän der Mannschaft 0
SF Reggie Redding Alex King 0 David Herwig
SG David Logan Vojdan Stojanovski 0 Sebastian Fülle
PG Clifford Hammonds Akeem Vargas Bar Timor Ismet Akpinar

Spielstätte[Bearbeiten]

In der O2 World verzeichnete Alba den höchsten Zuschauerschnitt während der Spielzeit 2011/12 in Europa

Alba Berlin spielte von 1991 bis 1997 in der Sömmeringhalle (2350 Plätze) in Berlin-Charlottenburg. Der Gebäudekomplex wurde 1964 als damals größte, reine Sporthalle in West-Berlin eröffnet und entwickelte sich über die Jahrzehnte zur Heimat vieler Sportvereine u. a. dem BG Charlottenburg, aus dem Alba Berlin hervorgegangen ist.[31]

Die Deutschlandhalle, der zu diesem Zeitpunkt größte Veranstaltungsort der Metropole, wurde im Jahr 1995 zur einmaligen Spielstätte von Alba Berlin. Unter dem damaligen Trainer Svetislav Pesic gewann das Berliner Team vor 10.000 Zuschauern durch einen 85:79-Rückspielsieg gegen Stefanel Mailand im Finale des Korać-Cups den Titel als erste deutsche Mannschaft.[32]

1996 bezog man erstmals die Max-Schmeling-Halle (8.500 Plätze) im Bezirk Pankow, die ursprünglich für die Bewerbung der Olympischen Spiele 2000 errichtet wurde und blieb bis zur Saison 2007/08. In der letzten Saison, in der die Max-Schmeling-Halle als Spielstätte für die BBL-Heimspiele genutzt wurde, verzeichnete Alba Berlin einen Zuschauerschnitt von 6.908 in der Hauptrunde der BBL.

O2 World Berlin[Bearbeiten]

Hauptartikel: O2 World Berlin

Ab der Saison 2008/09 wurde die O2 World Berlin im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zum Austragungsort aller Heimspiele. Die für 165 Millionen Euro erbaute Multifunktionsarena bietet 59 Zuschauersuiten und bei Basketballspielen 14.500 Sitzplätze. Die O2 World Berlin ist damit die größte Veranstaltungshalle in Berlin und zweitgrößte Deutschlands.

Trainingszentrum[Bearbeiten]

Seit dem Jahr 2010 befindet sich das Trainingszentrum der Profimannschaft von Alba Berlin in der Schützenstraße 51 im Bezirk Mitte. Die in erster Linie Alba Berlin zur Verfügung stehende Halle wird zudem auch von Jugendmannschaften und Trägern des Breitensports genutzt.[33] Während der Saisonvorbereitung werden in der Trainingshalle gelegentlich Testspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten.

Zuschauer[Bearbeiten]

BBL Saison Arena Durchschnitt
2009/2010 O2-World-Berlin 10.143
2010/2011 O2-World-Berlin 10.451
2011/2012 O2-World-Berlin 10.971
2012/2013 O2-World-Berlin 10.031

Am 7. April 2000 war Alba Berlin Teilnehmer des damals besucherstärksten Hallen-Basketballspiels in Europa. In einem Spiel der BBL gegen die Telekom Baskets Bonn kamen 18.506 Zuschauer in die Lanxess Arena (damals Köln Arena). Bis heute gilt die Begegnung als zuschauerreichste in der Geschichte der BBL.[34]

Alba Berlin konnte in der Beko BBL-Hauptrunde 2011/2012 zum vierten Mal in Folge einen neuen Zuschauerrekord aufstellen. Insgesamt kamen zu den 17 BBL- Heimspielen 186.504 Zuschauer in die Halle, was einem Zuschauerschnitt von 10.971 pro Spiel (BBL-Zuschauerschnitt: 4322 Besucher) entsprach.[35] Damit war die Mannschaft in dieser Saison das meistbesuchte Basketballteam in Deutschland und Europa.

In der Bundesligasaison 2012/13 ging der Zuschauerschnitt bei den 17 Spielen der BBL-Hauptrunde gegenüber dem Vorjahr von 10.971 auf 10.031 zurück. Bei den internationalen Begegnungen während der Spielzeit in der ULEB Euroleague war eine deutliche Steigerung des Schnitts zu verzeichnen (9033 gegenüber 7655). In absoluten Zahlen kamen 340.727 Fans zu insgesamt 34 Heimpartien.[36] Innerhalb einer Saison konnte damit ein neuer Besucherrekord verzeichnet werden.

Ehemalige[Bearbeiten]

Kader[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

Svetislav Pešić
  • KroatienKroatien Faruk Kulenović (1991–1993) (96-0-59)
  • Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien Svetislav Pešić (1993–2000) (284-2-111)
  • Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Emir Mutapčić (2000–2005) (158-0-88)
  • Trainer (Spielzeiten) (Siege-Unentschieden-Niederlagen)[37]

Spieler[Bearbeiten]

Klubkultur[Bearbeiten]

Fans[Bearbeiten]

Freunde und Fans des Berliner Basketballklubs

Alba Berlin hat eine ausgeprägte Fanszene und zählt deutschlandweit, wie auch international, zu den großen Zuschauermagneten. Mit im Schnitt mehr als 10.000 Besuchern pro Heimspiel sind die Partien des Berliner Klubs eine der populärsten Basketballveranstaltungen in Europa.

Der in der Saison 1992/93 in Berlin gegründete Fanverein Alba-Tross hat eine Mitgliederzahl von über 300 und organisiert u. a. Fahrten zu Auswärtsspielen von Alba Berlin.[38] Der Fanclub Block 212 wurde 2011 etabliert und ist mit seinen lautstarken Gesängen, Schlachtrufen und Choreografien insbesondere während der Heimspiele aktiv.[39][40] Die intensive Stimmung in der Arena wird neben den Fanblöcken von sehr vielen Zuschauern mitgetragen. Das Publikum ist für Anfeuerungsrufe während knapper Spielstände vor dem Schluss eines Viertels oder in der Endphase des Spiels bekannt.

Die Freunde des Hauptstadtklubs sind häufig in den Vereinsfarben oder mit den Alba-Trikots der Saison gekleidet. Goldgelbe Brillen, Kappen, Perücken, Basketballhemden, Berliner Landesflaggen oder T-Shirts mit Berliner Symbolik sind typische Accessoires für die Fans von Alba Berlin. Einige Anhänger kreieren ihre Fan-Kleidung für jedes Spiel neu.

Cheerleader[Bearbeiten]

Alba Dancers 2013

Die Heimspiele von Alba Berlin werden von Cheerleadern der Alba Dancers begleitet.[41]

Die Gruppe Tänzerinnen besteht aus rund 20 Mitgliedern und wird seit 2011 von Valesca Stix trainiert.[42] Vor jeder Saison gibt es Talentwettbewerbe, um die Teilnehmerinnen der zukünftigen Tanzformation zu ermitteln.

Die Tanzformation des Klubs wurde 1996 als Alba Berlin Danceteam gegründet und konnte bereits bei nationalen Cheerleader-Wettbewerben zahlreiche Preise gewinnen. 2013 belegten die Berliner Tänzerinnen beim EFES Dance Square Off Finale der Euroleague in Moskau den zweiten Platz.[43] Mehrfach nahmen die Alba Dancers an Weltmeisterschaften im Cheerleading teil.[44] Die Tänzerinnen treten auch außerhalb von Sportveranstaltungen auf, betreiben einen eigenen Blog und eine eigene Facebook Seite.[45]

Maskottchen[Bearbeiten]

Seit der Saison 1994/1995 unterstützt der "Albatros" als Maskottchen das Team von Alba BERLIN. Vor Beginn des Spiels, während die Basketballer in die Arena einlaufen, klatscht der Albatros mit jedem Spieler ab. Während des Spiels sorgt er für gute Laune in der Arena, macht Späße, läuft durch die Reihen und lässt sich fotografieren.[46]

Filmografie[Bearbeiten]

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Hauptdarsteller im Film Wo ist Fred? :
Til Schweiger & Alexandra Maria Lara

In der deutschen Spielfilmkomödie Wo ist Fred? von 2006, nimmt ein Basketballspiel von Alba Berlin in der Max-Schmeling-Halle eine prominente Rolle ein. In den Hauptrollen des Films waren u. a. Til Schweiger, Jürgen Vogel, Alexandra Maria Lara und Anja Kling zu sehen.[47]

Am 3. Dezember 2011 trat Alba Spieler Heiko Schaffartzik bei der ZDF Unterhaltungssendung Wetten, dass..? auf. Der Kapitän der Berliner Basketballmannschaft trat gegen eine Wettkandidatin, die deutsche Golf-Nationalspielerin Ann-Kathrin Lindner, an.[48]

Im Jahr 2013 wurde das Basketballteam Alba Berlin und die Metropole Berlin zum Schauplatz eines Dokumentarfilms des amerikanischen Sportsenders ESPN.[49] Unter dem Titel Basketball Capitals wurde in dem 30-minütigen Film die Fanszene des Klubs sowie die Vereinsgeschichte dargestellt. Neben Berlin als bedeutender europäischer Basketballmetropole wurden in weiteren Teilen der Dokumentarreihe auch Madrid, Istanbul und Athen porträtiert.[50]

In dem November 2013 erschienenem Basketball Videospiel NBA 2K14 des Software-Produzenten 2K Games steht die Mannschaft von Alba Berlin neben 30 Teams der NBA als Spieloption zur Verfügung. Das Berliner Team ist als einziger Klub aus Deutschland im Spiel präsent. Weitere europäische Mannschaften wie Maccabi Electra Tel Aviv, FC Barcelona oder ZSKA Moskau sind ebenfalls spielbar.[51]

Medienpräsenz[Bearbeiten]

Die Berliner Zeitung, der Tagesspiegel, die Berliner Morgenpost, die B.Z. und viele nationale Medien berichten regelmäßig über das Berliner Basketballteam. (Bild: Die Welt - Redaktionsraum)

In verschiedensten lokalen, nationalen und internationalen Medien werden Neuigkeiten über den Basketballklub Alba Berlin verbreitet. Der deutsche Fernsehsender Sport1 berichtet als offizieller Medienpartner der Beko BBL regelmäßig über aktuelle Spielergebnisse der Basketball Bundesliga.[52] Im Rahmen der wöchentlichen Berichterstattung zeigt der Sender während der Saison 2013/14 ausgesuchte Spiele live im Fernsehen. In der Regel können solche Spielübertragungen unter Beteiligung von Alba Berlin auch per Livestream auf dem Internetportal von Sport1 verfolgt werden. Spiele der ULEB Euroleague werden ebenfalls von Sport1 übertragen. In unterschiedlichen Sendeformaten, wie beispielsweise kostenpflichtigen Internet-Livestreams von Sport1+, können hier Begegnungen verfolgt werden. Der rbb berichtet in seiner sonntäglichen Fernsehsendung Sportplatz regelmäßig über Neuigkeiten zum Profiteam von Alba Berlin, seit 2014 werden Livestreams von internationalen Spielen angeboten.[53] Im Rahmen der ZDF-Sportreportage werden ebenfalls Spielzusammenfassungen von den Begegnungen der BBL gezeigt. Über die ZDF und ARD Internet-Mediathek sind Videoinhalte zu den Stichworten Alba Berlin, BBL und Basketball zugänglich.[54][55]

Die Internetportale der meisten Berliner Tageszeitungen wie beispielsweise des Tagesspiegels,[56] der Berliner Morgenpost,[57] der Berliner Zeitung,[58] des Berliner Kuriers oder der B.Z. bieten in ihrem Sportteil eine eigene Rubrik zum Basketballteam von Alba Berlin.[59] Darüber hinaus informieren überregionale Printmedien und deren Internetableger wie kicker, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Spiegel, Bild über die Ereignisse im Hauptstadtklub.[60] Seit der Saison 2012/13 begleitet der Berliner Rundfunksender Radio Eins als offizieller Partner die Spiele von Alba Berlin in der Basketball Bundesliga und bei internationalen Wettbewerben.[61]

Statistiken zu Spielern und Klubs sowie Zusammenfassungen und Videomaterial von den Partien der BBL sind im Internetportal der Beko BBL abrufbar. Auf der offiziellen Internetseite von Alba Berlin werden aktuelle Informationen über die Aktivitäten des Vereins verbreitet. Umfangreiches Datenmaterial, Interviews, Terminvorschauen, Spielekalender und Videomaterial können dort abgerufen werden. Alba Berlin betreibt auch einen offiziellen Facebook Kanal,[62] der über viele Neuigkeiten rund um den Klub berichtet. Der Kanal bietet Kontakt zu allen Facebookmitgliedern und schafft interaktive Kommentiermöglichkeiten zu den von Alba Berlin erstellten Nachrichten. Einen offiziellen YouTube-,[63] Twitter-,[64] und Soundcloud-Kanal gibt es ebenfalls.[65] Einige Spieler des Profiteams äußern sich gelegentlich durch ihr persönliches Instagram-, Facebook- oder Twitter-Konto über Aktuelles im Basketballklub. Hinzu kommen verschiedene internetbasierte Fan- und Expertenforen die zum Thema Basketball Austausch über neueste Entwicklungen bieten. Das deutschsprachige Forum Schoenen-Dunk.de und das englischsprachige Forum auf interbasket.net sind u.a. soziale Medien, die über die Ereignisse bei Alba Berlin diskutieren lassen.[66][67]

Siehe auch[Bearbeiten]

 Portal: Basketball – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Basketball

Literatur[Bearbeiten]

  • Christian Blees: Phänomen Alba. Das Alba Berlin Basketball- Buch. Bebra Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-930863-34-0.
  • Thomas Pletzinger: Gentlemen, wir leben am Abgrund: Eine Saison im deutschen Profi-Basketball. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2011, ISBN 3462043692

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: ALBA Berlin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vereinspräsident Dieter Hauert im Amt bestätigt, Alba Berlin. Abgerufen am 27. Februar 2013.
  2. Dietmar Wenck: Warum Alba Berlin Deutschlands Topklub ist. In: Berliner Morgenpost, 15. März 2010, abgerufen am 13. Februar 2013.
  3. Neuer Besucherrekord & Zuschauerkönig in Europa Abgerufen am 13. Februar 2013.
  4. Alba BERLIN - Stationen der Vereinsgeschichte. Albaberlin.de. Abgerufen am 14. Februar 2013.
  5. Alba. Alba.info. Abgerufen am 14. Februar 2013.
  6. Die Albatrosse ziehen in die O2 World. schoenen-dunk.de. 7. Juli 2008. Abgerufen am 14. Februar 2013.
  7. Alba beendet Euroleague-Saison als Spitzenreiter in der Zuschauerstatistik. Albaberlin.de. 15. Januar 2009. Abgerufen am 14. Februar 2013.
  8. LIVE Blogging from Vitoria. ULEB, 18. April 2010, abgerufen am 8. Oktober 2012 (englisch).
  9. Dann eben mit dem Bus nach Spanien. Der Tagesspiegel, 18. April 2010, abgerufen am 26. März 2013.
  10. Weg nach Vitoria Abgerufen am 13. Februar 2013.
  11. Nowitzki-Auftritt gegen Alba: Harte Zukunft für den Blaublüter, Der Spiegel. Abgerufen am 14. Februar 2013.
  12. Dirk Nowitzki in der Hauptstadt, Beko-BBL TV. Abgerufen am 8. Februar 2013.
  13. Alba erhält Euroleague-Wildcard, Göttingen Lizenz, Spiegel Online. Abgerufen am 27. Februar 2013.
  14. Alba Berlin schlägt Meister Bamberg, Die Welt. Abgerufen am 27. Februar 2013.
  15. Alba Berlin triumphiert im Pokal-Finale, Spiegel Online. Abgerufen am 13. Mai 2013.
  16. Die 100 größten Basketball-Vereine des DBB (PDF), DBB. Abgerufen am 10. Januar 2014.
  17.  Manfred Schlösser, Marco Klewenhagen (Hrsg.): Strukturen der Clubs aus der Beko Basketball Bundesliga (Saison 2013/14). In: Sponsors. Ausgabe März 2014, Sponsors Verlags GmbH, Hamburg März 2014, ISSN 1432-8925, S. 36, DNB 018278000 (Quellen: Recherche Sponsors, Handelsregister und Angaben der Vereine).
  18. Alba-Geschäftsführer Marco Baldi wird Manager des Jahres, Horizont.net. Abgerufen am 14. Mai 2013.
  19. Club Executive of the Year: Marco Baldi, Alba Berlin. ULEB Euroleague, 30. Juni 2009, abgerufen am 22. Februar 2013 (englisch).
  20. Alba-Manager Marco Baldi sieht sich als "Überzeugungstäter", Berliner Morgenpost. Abgerufen am 26. Juli 2013.
  21. Berliner Mopo ziert Alba Hemd, newbusiness. Abgerufen am 7. August 2013.
  22. Alba Berlin will zurück in die Erfolgsspur, Weltexpress. Abgerufen am 27. Februar 2013.
  23. Die Basektball-Talentschule von gestern, Der Tagesspiegel. Abgerufen am 13. Mai 2013.
  24. Alba steigt in Deutschlands Top-Jugendprogramm Urspringschule ein. Albaberlin.de. 9. Oktober 2008. Abgerufen am 14. Februar 2013.
  25. Urspring zieht mit Cybex neuen Sponsor an Land, Südwestpresse. Abgerufen am 28. Februar 2013.
  26. Alba intensiviert Jugendarbeit, schoenen.dunk.de. Abgerufen am 13. Februar 2013.
  27. „Flying Harnisch“ treibt die Jugendlichen zur Korbjagd, Frankfurter Allgemeine Zeitung. Abgerufen am 13. Mai 2013.
  28. Alba siegt und feiert den Musterprofi, Berliner Morgenpost. Abgerufen am 2. März 2013.
  29. Alba ehrt Alexis: Nummer 12 nicht mehr vergeben, Handelsblatt. Abgerufen am 2. März 2013.
  30. Kader U-19-Team. NBBL. Abgerufen am 13. Februar 2013.
  31. Sömmeringhalle, BR Volleys. Abgerufen am 18. Februar 2013.
  32. Traditionsreiche Deutschlandhalle in Berlin wird abgerissen, DOSB. Abgerufen am 23. Februar 2013.
  33. Alba baut um - Neue Halle, neues Europa-Team, Berliner Morgenpost. Abgerufen am 24. September 2013.
  34. BONN LOCKT ZUM DUELL GEGEN Alba 18 605 ZUSCHAUER IN DIE KÖLNARENA, Berliner Zeitung. Abgerufen am 23. Februar 2013.
  35. BBL verbucht Zuschauerrekord, Sport1. Abgerufen am 23. Februar 2013.
  36. Im Vergleich zum Vorjahr sind mehr Fans zum Berliner Basketball-Team in die O2 World gekommen., Berliner Morgenpost. Abgerufen am 13. Mai 2013.
  37. Ewige Spieler-/Trainerliste, Albaberlin.de. Abgerufen am 2. März 2013
  38. Informationen zum Fanclub, Alba-TROSS BERLIN. Abgerufen am 25. Februar 2013.
  39. Wir über uns, Block 212. Abgerufen am 25. Februar 2013.
  40. Die Fans bei Alba-Erwünschte Unruhe, Der Tagesspiegel. Abgerufen am 25. Februar 2013.
  41. Alba Dancers, Junior Dancers und Albambinis - Berlin, www.cheerleader-spirit.com. Abgerufen am 25. Februar 2013.
  42. So sexy sind die Alba-Cheerleader, Berliner Kurier. Abgerufen am 13. Februar 2013.
  43. Alba Dancers belegen zweiten Platz in Moskau , cheerleaderspirit.com. Abgerufen am 13. Mai 2013.
  44. ICU WM 2009, CCVD. Abgerufen am 25. Februar 2013.
  45. Alba Dancers, Facebook. Abgerufen am 19. September 2013.
  46. Das Maskottchen, Pico. Abgerufen am 25. Februar 2013.
  47. Til Schweiger trickst bei Alba. In: Berliner Kurier. 16. November 2006. Abgerufen am 13. Februar 2013.
  48. Alba-Star wirft bei "Wetten, dass..?" Körbe., Berliner Morgenpost. Abgerufen am 13. Februar 2013.
  49. Basketball Capitals, ESPN. Abgerufen am 13. Mai 2013.
  50. Basketball Capitals @ Final Four, Euroleague.net. Abgerufen am 13. Mai 2013.
  51. NBA 2k14: Mit den besten Basketball-Teams der Euroleague, playm.de. Abgerufen am 23. September 2013.
  52. Basketball: Beko BBL, Sport1. Abgerufen am 15. Juni 2013.
  53. Sportplatz, rbb. Abgerufen am 15. Juni 2013.
  54. ARD Mediathek: Alba Berlin, ard.de. Abgerufen am 20. Juni 2013.
  55. Suche nach Basketball in der ZDFmediathek, abgerufen am 20. Mai 2013
  56. Alba, Tagesspiegel. Abgerufen am 14. Juni 2013.
  57. Sport: Alba Berlin, Berliner Morgenpost. Abgerufen am 15. Juni 2013.
  58. Alba Berlin, Berliner Zeitung. Abgerufen am 15. Juni 2013.
  59. Alba Berlin, B.Z. Abgerufen am 17. Juni 2013.
  60. Alba Berlin, Bild. Abgerufen am 14. Juni 2013.
  61. Alba Aktuell, Radio Eins. Abgerufen am 14. Juni 2013.
  62. Offizieller Kanal Alba Berlin, Facebook. Abgerufen am 14. Juni 2013.
  63. Youtube Kanal Alba Berlin Basketbalteam, Youtube. Abgerufen am 15. Juni 2013.
  64. Alba Berlin auf Twitter, Twitter. Abgerufen am 17. Juni 2013.
  65. Soundcloud Albaberlin, Soundcloud. Abgerufen am 17. Juni 2013.
  66. Beko BBL, Schoenen-Dunk.de. Abgerufen am 15. Juni 2013.
  67. Forum: Europe, interbasket.net. Abgerufen am 15. Juni 2013.