Waldemar (Schweden)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Qsicon Fokus2.svg Dieser Artikel wurde am 20. Juni 2014 auf den Seiten der Qualitätssicherung eingetragen. Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und beteilige dich bitte an der Diskussion!
Folgendes muss noch verbessert werden: Im Artikel ist keinerlei Zusammenhang zwischen Lemma "Waldemar (Schweden)" und dem im Text beschriebenen "Valdemar Birgersson" zu erkennen. Quelle bei Runeberg spricht von "Valdemar, svensk konung, son af Birger jarl", was aber nicht automatisch auf den a) den Namen Birgersson (und wenn, dann von einem Geschichtskenner erläutert werden sollte) und b) nicht zu einem "Waldemar" führt. Zudem: "föddes i slutet af 1230-talet" in Runeberg entspricht nicht 1243. --Mef.ellingen (Diskussion) 22:42, 20. Jun. 2014 (CEST)
Valdemar Birgerssons Wappen

Valdemar Birgersson (* 1243; † 26. Dezember 1302 in Nyköpingshus) war König von Schweden zwischen 1250 und 1275.

Valdemar Birgersson war Sohn des Birger Jarl und dessen erster Ehefrau Ingeborg Eriksdotter und wurde nach dem Tode seines Onkels Erik Eriksson erst siebenjährig zum König von Schweden gewählt. 1251 wurde er in Linköping gekrönt.[1] Die Regierungsmacht aber verblieb in den Händen seines Vaters, der schon davor Reichsverweser gewesen war, bis zu dessen Tod 1266.

Über seine selbständige Regierungstätigkeit nach 1266 ist wenig bekannt, aber Anfang der 70er Jahre kam es zum Konflikt mit seinen Brüdern Magnus, der Anspruch auf das Amt des Reichsverwesers mit all der Machtfülle, die deren Vater innehatte, machte, und Erik. Herzog Erik wich nach Norwegen aus, während Waldemar seine sexuellen Verfehlungen büßte. 1274 pilgerte er nach Rom.[2]

1275 ging der Streit in einen offenen Kampf über, nachdem die beiden Brüder Unterstützung von Seiten des dänischen Königs Erik Klipping bekommen hatten. Sie schlugen die Anhänger Valdemars in der Schlacht bei Hova im selben Jahr. Valdemar Birgersson floh mit seiner Frau nach Norwegen, und sein Bruder Magnus wurde zum König gewählt. Obwohl Valdemar 1275 abdankte, ging der Kampf um die Königskrone, aus dem Magnus schließlich 1279 als unbestrittener Sieger hervorging, noch einige Jahre weiter. Die Jahre ab 1279 verbrachte Valdemar im dänischen Exil, von wo aus er seinem Bruder entgegenarbeitete. Dies führte schließlich dazu, dass er 1288 in Nyköpingshus arrestiert wurde, nachdem er schon drei Jahre davor mit Einverständnis der Kirche aufgrund seiner Liebesaffären, u. a. mit seiner Schwägerin Prinzessin Jutta von Dänemark, für unzurechnungsfähig erklärt worden war. Er starb 1302 im Gefängnis in Nyköpingshus.

Familie[Bearbeiten]

Valdemar heiratete 1260 in Jönköping Sophie von Dänemark († 1286), die Tochter des dänischen Königs Erik Plovpenning.[1]

Weitere Beziehungen oder sogar Ehen bestanden zu seiner Schwägerin Jutta von Dänemark, Tochter von Erik IV., Catharina von Gützkow, Tochter von Jaczo I.[3] sowie einer Dame namens Lucrardis.[4]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Lagerqvist S. 71.
  2. a b c Lagerqvist S. 72.
  3. Albert Georg Schwartz: Diplomatische Geschichte der Pommersch-Rügischen Städte Schwedischer Hoheit: Nebst angehängter Historie der Grafschaft Gützkow. Hieronymus Johann Struck, Greifswald 1755, Anhang nach S. 840
  4. Tunberg Sp. 384.
Vorgänger Amt Nachfolger
Erik XI. König von Schweden
1250–1275
Magnus I.