Weltrat methodistischer Kirchen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Weltrat methodistischer Kirchen ist eine 1881 gegründete Kirchengemeinschaft in der methodistischen Tradition, die die meisten Kirchen umfasst, die sich auf John Wesley zurückführen.

Zum Weltrat der methodistischen Kirchen gehören 74[1] methodistische Kirchen in 132 Ländern, die insgesamt etwa 75 Millionen Mitglieder repräsentieren, was den Methodismus zu einer der weltweit größten evangelischen Konfessionen macht.

Dem Weltrat angeschlossen sind die World Fellowship of Methodist and Uniting Churches, das Oxford Institut für Methodistische Theologische Studien, die World Methodist Historical Society, World Federation of Methodist and Uniting Church Women und die General Commission on Archives and History.

Organisation[Bearbeiten]

Das höchste Organ des Weltrats methodistischer Kirchen (World Methodist Council) mit Sitz in Lake Junaluska ist die alle fünf Jahre stattfindende World Methodist Conference. Nach 2006 in Seoul und 2011 in Durban ist als Veranstaltungsort 2016 Houston ausgewählt worden. Im Jahre 2011 wurde der brasilianische Bischof Paulo de Tarso Oliveira Lockmann Präsident des Weltrats.

Tätigkeit[Bearbeiten]

Der Weltrat methodistischer Kirchen steht im ökumenischen Dialog mit der Römisch-katholischen Kirche, der Anglikanischen Kirchengemeinschaft, dem Lutherischen Weltbund und dem Reformierten Weltbund. Er ist dabei einen ökumenischen Dialog mit den orthodoxen Kirchen und den Pfingstkirchen zu erarbeiten.

Der Weltrat verleiht seit 1977 den Methodistischen Friedenspreis, die weltweit höchste methodistische Auszeichnung.

Mitgliedskirchen (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Linda Greene: World Methodist Council. Handbook of Information 2002-2006. Biltmore Press, Asheville (NC) 2002

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.emk.de/emk-meldungen-2011+M5064bbae470.html

Weblinks[Bearbeiten]