Wiesbaden-Kloppenheim

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Wappen der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden
Kloppenheim
Ortsbezirk von Wiesbaden
Wappen Karte
Wappen von Kloppenheim Karte von Kloppenheim
Basisdaten
Koordinaten: 50° 6′ N, 8° 18′ O50.0944444444448.3055555555556Koordinaten: 50° 5′ 40″ N, 8° 18′ 20″ O
Höhe: 171–275 m ü. NN
Fläche: 5,39 km²
Einwohner: 2.301 (31. Januar 2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 427 Einwohner je km²
Ausländeranteil: 5,7 %[1]
Postleitzahl: 65207
Vorwahl: 0611
Eingemeindung: 1. April 1928
Adresse der
Ortsverwaltung:
Poststraße 11a
65191 Wiesbaden
Website: www.wiesbaden.de
Politik
Ortsvorsteher: Erika Milke-Frenz (SPD)
Stellv. Ortsvorsteher: Erhard Stein (CDU)

Kloppenheim ist ein Ortsbezirk der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden.

Der Ort liegt am Rande des Taunus und hat rund 2300 Einwohner. Kloppenheim wurde am 1. April 1928 nach Wiesbaden eingemeindet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Nachbarstadtteile

Blick vom südlichen Ortsrand über Wiesbaden-Kloppenheim

Die angrenzende Stadtteile sind im Uhrzeigersinn beginnend im Norden: Naurod, Auringen, Medenbach, Igstadt, Bierstadt und Heßloch.

[Bearbeiten] Geschichte

Blick von der Oberstraße auf die evangelische Kirche
Altes Rathaus in der Oberstraße

In der Gegend des heutigen Bierhausweges aufgefundene Frankengräber deuten auf eine Besiedlung bereits im 6. und 7. Jahrhundert n. Chr. hin. 927 n. Chr. unter der Regierung des Sachsenkönigs Heinrich I. wird Kloppenheim erstmals in einer Schenkungsurkunde erwähnt. In einer weiteren Urkunde vermacht Graf Drutwin dem Kloster Bleidenstadt sechs Mark in "Clopheim" und einen Wald mit anliegenden Äckern. Den Namen „Clopheim“ erhielt Kloppenheim höchst wahrscheinlich zu fränkischer Zeit. Clopheim bedeutete „Wohnsitz am Felsen, an der Anhöhe“. In der Geschichte der folgenden Jahrhunderte hatte Kloppenheim den Status eines Königssondergaus.

Das kirchliche Leben Kloppenheims war lange eng verbunden mit dem Kloster Bleidenstadt. Der heutige Kirchenbau stammt zum großen Teil aus den Jahren 1706 bis 1708.

1927 beging Kloppenheim sein 1000-jähriges Jubiläum. Es zählte damals 970 Einwohner. Im Jahre 1928 wurde Kloppenheim nach Wiesbaden eingemeindet.

Am 22. März 1945, sechs Tage vor dem Einmarsch der Amerikaner wurden drei sowjetische Kriegsgefangene erschossen, um zu vertuschen, dass einer der Gefangenen misshandelt worden war. Der Fall löste in Kloppenheim viel Wirbel aus, mit dem Ergebnis, dass heute eine Gedenktafel für die drei ermordeten Sowjetbürger auf dem Kloppenheimer Friedhof steht.

Nach dem Ort wurde die Apfelsorte Kloppenheimer Streifling benannt.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Wahlergebnisse Ortsbeirat Wiesbaden-Kloppenheim

Die Sitzverteilung im Ortsbeirat Wiesbaden-Kloppenheim sieht wie folgt aus:

CDU SPD Umweltgruppe FDP Gesamt
2011 2 3 2 0 7
2006 2 3 2 0 7
2001 3 3 1 0 7
1997 2 3 2 0 7
1993 2 4 1 0 7
1989 2 4 1 0 7
1985 3 4 0 0 7
1981 2 4 0 1 7
1977 3 4 0 0 7
1972 3 4 0 0 7

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Bevölkerung in den Ortsbezirken am 31. Januar 2011 (PDF), Amt für Strategische Steuerung, Stadtforschung und Statistik; Landeshauptstadt Wiesbaden; abgerufen am 20. Februar 2011

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Wiesbaden-Kloppenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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