Wiesbaden-Frauenstein

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Wappen der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden
Frauenstein
Ortsbezirk von Wiesbaden
Wappen Karte
Wappen von Frauenstein Karte von Frauenstein
Basisdaten
Koordinaten: 50° 4′ N, 8° 9′ O50.0658.1538888888889Koordinaten: 50° 3′ 54″ N, 8° 9′ 14″ O
Höhe: 120–560 m ü. NN
Fläche: 10,65 km²
Einwohner: 2.359 (31. Januar 2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 222 Einwohner je km²
Ausländeranteil: 4,3 %[1]
Postleitzahl: 65201
Vorwahl: 0611
Eingemeindung: 1. April 1928
Adresse der
Ortsverwaltung:
Dörrgasse 2
65199 Wiesbaden
Website: www.wiesbaden.de
Politik
Ortsvorsteher: Adolf Lupp (SPD)
Stellv. Ortsvorsteher: Andreas Kuckro (CDU)
Wiesbaden-Frauenstein

Frauenstein ist ein Ortsbezirk der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden.

Der Ort mit knapp 2400 Einwohnern gehört schon zum Weinbaugebiet Rheingau und bezeichnet sich deswegen gerne als Tor zum Rheingau.

In der Ortsmitte, die sich in einem engen Tal erstreckt, steht auf einem Felsen die Burgruine mit ihrem erhaltenen Bergfried, die um das Jahr 1200 entstand. Neben der katholischen Kirche St. Georg und Katharina steht eine tausendjährige Linde.

Auf dem Hügel hinter der Burgruine thront der Hof Nürnberg, ein beliebtes Ausflugslokal und Weingut, von dem man Blick auf den Rhein und den Rheingau mit seinen Weinbergen hat. 1815 machte Johann Wolfgang von Goethe hier bei seinem zweiten Aufenthalt in Wiesbaden Station, um geologische Studien zu betreiben. Im Jahre 1932 setzten die Frauensteiner Bürger ihm hier oben über den Rebhängen ein Denkmal: den so genannten Goethestein, ein aus Quadern zusammengesetzter Obelisk.

Am Ortsausgang Richtung Wiesbaden-Schierstein und Walluf, in der Nähe des Grorother Hofs wurde ein „Europa-Weinberg“ angelegt, in dem verschiedene charakteristische Rebsorten Europas angepflanzt sind. Auf Tafeln sind sie näher beschrieben.

Um Frauenstein gibt es, neben Wein, zahlreiche Kirschbaum-Wiesen, die vor allem zur Kirschblüte im Frühjahr ein beliebtes Ausflugsziel sind.

Eine Besonderheit für die Region stellt auch das Vorkommen der seltenen Äskulapnatter dar. Ein „Schlangenpfad“ existiert im Lindenbachtal, wurde vom Verein Naturschutzhaus erstellt und informiert über diese heimische ungiftige Schlange.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Wahlergebnisse Ortsbeirat Wiesbaden-Frauenstein

Seit 1972 wird zeitgleich, aber unabhängig davon, mit den Wahlen zur Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung der Ortsbeirat des Stadtbezirkes Frauenstein gewählt (Angaben in der Tabelle in Prozent).

CDU SPD FDP Wahlbeteiligung
2011 48,3 51,7 58,1
2006 42,4 57,6 54,7
2001 42,4 57,6 65,2
1997 38,5 61,5 76,4
1993 38,6 54,8 6,6 76,1
1989 35,8 57,7 6,5 84,1
1985 42,4 54,1 3,5 84,2
1981 42,7 55,9 1,4 84,0
1977 47,1 51,4 1,5 87,7
1972 43,1 54,1 2,8 88,1

Die Sitzverteilung im Ortsbeirat Wiesbaden-Frauenstein sieht danach wie folgt aus:

CDU SPD Gesamt
2011 3 4 7
2006 3 4 7
2001 3 4 7
1997 3 4 7
1993 3 4 7
1989 3 4 7
1985 3 4 7
1981 3 4 7
1977 3 4 7
1972 3 4 7

Derzeitige Mitglieder des Ortsbeirats sind:

  • Adolf Lupp (SPD/Ortsvorsteher)
  • Ralf Wagner (CDU)
  • Hartmut Bernd (SPD)
  • Andreas Kuckro (CDU/stellvertretender Ortsvorsteher)
  • Harald Weber (SPD)
  • Marc Zenglein (SPD)
  • Wilfried Schmäing (CDU)

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Bevölkerung in den Ortsbezirken am 31. Januar 2011 (PDF), Amt für Strategische Steuerung, Stadtforschung und Statistik; Landeshauptstadt Wiesbaden; abgerufen am 20. Februar 2011

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Wiesbaden-Frauenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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