Willibald Fritsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Willibald Fritsch (* 16. Mai 1876 in Berlin; † 1948, nach anderen Quellen 1916) war ein deutscher Bildhauer.

Leben[Bearbeiten]

Der Berliner Bildhauer, der in Berlin-Charlottenburg wohnte und tätig war, absolvierte zunächst die Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum in seiner Heimatstadt, ehe er an der dortigen Akademie unter Ludwig Manzel Bildhauerei studierte.

Ab 1900 stellte er auf der großen Berliner Kunstausstellung Bildnisbüsten und Kleinbronzen aus, wie jene der deutschen Kaiserin Auguste Viktoria und des Kronprinzen Wilhelm. 1910 präsentierte er einen Denkmalentwurf Peters des Großen für die Stadt Riga, wobei dieses Denkmal jedoch nicht ausgeführt wurde. Fritsch schuf im Laufe seines Lebens weitere Denkmäler, wie das Grabensee-Denkmal in Hannover, das Rennreiter-Denkmal in Berlin-Karlshorst, die Georg von Lehndorff-Herme in Hoppegarten bei Berlin sowie ein Reiterdenkmal des Prinzen Friedrich-Sigismund in Klein Flottbek bei Hamburg.[1][2]

Werke (Auszug)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ilse Krumpöck: Die Bildwerke im Heeresgeschichtlichen Museum, Wien 2004, S. 49 f.
  • Hans Vollmer (Hg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Leipzig 1955, Band 2, S. 166.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ilse Krumpöck: Die Bildwerke im Heeresgeschichtlichen Museum, Wien 2004, S. 49 f.
  2. Hans Vollmer (Hg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Leipzig 1955, Band 2, S. 166.