Willibald Sauerländer

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Willibald Sauerländer (* 29. Februar 1924 in Waldsee, Württemberg) ist ein deutscher Kunsthistoriker und Kunstkritiker.

Leben[Bearbeiten]

Sauerländer wurde 1953 in München im Fach Kunstgeschichte promoviert. Von 1954 bis 1959 arbeitete er als Lecteur allemand und Fremdenführer in Paris. Von 1959 bis 1961 war er Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Marburg.

Nach einem Aufenthalt als Visiting Member am Institute for Advanced Study in Princeton (1961/62) habilitierte Sauerländer sich und war zwischen 1962 und 1970 Professor an der Universität Freiburg/B., dann 1964/65 und 1970 Visiting Professor an der New York University sowie von 1970 bis zu seiner Emeritierung 1989 Direktor am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München. 1973 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Bayerische Akademie der Wissenschaften gewählt.

Weitere Auslandsaufenthalte nach seiner Pensionierung schlossen sich 1984/85 (Visiting Professor, Harvard University), 1989 (Visiting Professor, Berkeley), 1991 (Mellon Lecturer, Washington) und 1992 (Visiting Professor, New York) an.

Seit 1993 schreibt Sauerländer gelegentlich als freier Mitarbeiter für die Süddeutsche Zeitung.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2013: Manet malt Monet. Ein Sommer in Argenteuil. Verlag C.H. Beck, München ISBN 978-3-406-64324-8.
  • 2011: Der katholische Rubens. Heilige und Märtyrer. Verlag C.H. Beck, München ISBN 978-3-406-62362-2.
  • 2002: Die Luft auf der Spitze des Pinsels. Kritische Spaziergänge durch Bildersäle. Hanser, München/Wien, ISBN 3-446-20228-5.
  • 2000: Cathedrals and Sculptures, 2 Bände, London.
  • 1999: Geschichte der Kunst – Gegenwart der Kritik. Gesammelte Aufsätze. DuMont Verlag, Köln, ISBN 3-770148150.
  • 1989: Das Jahrhundert der großen Kathedralen.
  • 1984: Das Königsportal in Chartres. Heilsgeschichte und Lebenswirklichkeit.
  • 1970: Gotische Skulptur in Frankreich. 1140–1270, zuletzt erw. Neuaufl. München 2009, ISBN 978-3-7774-8310-8.
  • 1963: Die Bronzetür von Nowgorod. R.Piper & Co Verlag, München.
  • 1962: Das Königsportal von Chartres mit Aufnahmen von Walter Dräyer. R. Piper & Co Verlag, München.

Weblinks[Bearbeiten]