Winn-Dixie (Unternehmen)

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Winn-Dixie Stores, Inc.
Winn Dixie Logo.svg
Rechtsform Corporation
Gründung 1925
Sitz Jacksonville, Florida
Leitung Peter Lynch, CEO
Mitarbeiter 47.000 [1]
Umsatz 7,2 Mrd. US-Dollar (2010)
Branche Lebensmitteleinzelhandel
Website www.winndixie.com
Eine Filiale in Kingsland (Georgia)
Ein typischer Winn-Dixie Truck in Port Charlotte. Auf dem Truck ist noch das ältere Logo des Supermarktes.
Ein geschlossener Laden in Sarasota.

Winn-Dixie Stores, Inc. ist ein US-amerikanischer Einzelhandelskonzern mit Sitz in Jacksonville, Florida. Auf der Grundlage des Umsatzes aus dem Jahr 2011 ist Winn-Dixie das 53. größte Einzelhandelsunternehmen in den Vereinigten Staaten.[2] Das Unternehmen betreibt derzeit 482 Geschäfte in Florida, Alabama, Louisiana, Georgia und Mississippi. Es besteht seit 1955 unter ihrem heutigen Namen. Die Wurzeln gehen aber bis ins Jahr 1925 zurück.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

Im Jahr 1925 lieh sich William Davis 10.000 US-Dollar von seinem Vater und zog nach Miami, wo er ein Lebensmittelgeschäft kaufte, welches den Namen Rockmoor Grocery trug. 1927 wurde das Geschäft in Table Supply umbenannt. Zudem wurden vier weitere Filialen eröffnet. 1931 hatte die Kette 33 Filialen in Florida. William Davis starb 1934 und seine vier Söhne übernahmen das Unternehmen. 1939 kauften die Brüder 51 Prozent der Winn-Lovett, eine Kette mit 73 Filialen. Im Jahr 1944 nahmen die Brüder Winn-Lovett als neuen Namen des Unternehmens und verlegten ihren Firmensitz nach Jacksonville.

Umbenennung in Winn-Dixie[Bearbeiten]

Winn-Lovett wurde 1952 die erste Corporation mit Sitz in Florida, die an der New York Stock Exchange gelistet wurde. Das Unternehmen wuchs weiterhin stark und übernahm viele Supermärkte in South Carolina, Georgia, Louisiana und Mississippi. Winn-Lovett kaufte auch die Dixie Home-Kette und änderte ihren Namen in Winn-Dixie.

Finanzielle Schwierigkeiten[Bearbeiten]

Im Jahr 2003 hatte Winn-Dixie über 1000 Filialen. Dennoch war die Aktie die, mit der schlechtesten Kursperformance im S&P 500. Im April 2004 schloss das Unternehmen 156 Filialen. Unter den 156 Filialen zählten auch die gesamten 111 Filialen im Mittleren Westen der USA. Auch einige Geschäfte in North Carolina, South Carolina und Virginia wurden geschlossen. Auslöser der finanziellen Schwierigkeiten war der harte Wettbewerb mit den Konkurrenten Publix und Wal-Mart.

Insolvenz[Bearbeiten]

Am 22. Februar 2005 meldete Winn-Dixie Insolvenz nach Chapter 11 an. Am 21. Juni gab Winn-Dixie bekannt, dass 326 Filialen verkauft oder geschlossen werden, was einen Verlust von 22.000 Arbeitsplätzen bedeutet.[3] Das Unternehmen schloss alle Geschäfte in North Carolina, South Carolina, Tennessee, Texas und Virginia.

Am 28. Februar 2006 wurden 35 Filialen in Florida geschlossen.

Übernahme[Bearbeiten]

Am 21. November 2006 gab das Management bekannt, dass man nun wieder in einer guten finanziellen Position ist und die Restrukturierung abgeschlossen sei.

Am 12. März 2012 übernahm BI-LO, eine US-amerikanische Supermarktkette, Winn-Dixie für 560 Millionen US-Dollar. Winn-Dixie ist nun eine Tochtergesellschaft der BI-LO Holding.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Offizielle Website

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Informationen auf hoovers.com, abgerufen am 15. April 2012
  2. 2011 Top 100 Retailers, abgerufen am 15. April 2012
  3. Winn-Dixie cutting 22.000 jobs, abgerufen am 15. April 2012
  4. BI-LO and Winn-Dixie Complete Merger, abgerufen am 15. April 2012