Wollerau

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Wollerau
Wappen von Wollerau
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Schwyz (SZ)
Bezirk: Höfew
BFS-Nr.: 1323i1f3f4
Postleitzahl: 8832
UN/LOCODE: CH WLU
Koordinaten: 697055 / 22800047.1958268.719449514Koordinaten: 47° 11′ 45″ N, 8° 43′ 10″ O; CH1903: 697055 / 228000
Höhe: 514 m ü. M.
Fläche: 6.50 km²
Einwohner: 7051 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 1085 Einw. pro km²
Website: www.wollerau.ch
Wollerau, Ansicht vom Zürichsee bei Richterswil

Wollerau, Ansicht vom Zürichsee bei Richterswil

Karte
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Wollerau ist eine politische Gemeinde im Bezirk Höfe des Kantons Schwyz in der Schweiz. Wollerau ist zusammen mit Pfäffikon jeweils alternierend für zwei Jahre Hauptort des Bezirks.

Aufgrund der sehr günstigen Steuersätze und seiner bevorzugten Wohnlage am See und in der Nähe der Stadt Zürich ist Wollerau zum Wohnsitz einiger bekannter Persönlichkeiten geworden.

Geografie[Bearbeiten]

Wollerau liegt auf dem östlichen Ausläufer des Zimmerbergs. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Ufer des Zürichsees gegen den Grat des Höhronen und umfasst auch noch einen Teil des Sihltals auf der Nordseite des Berges. Im Süden wird das Gemeindegebiet von der Sihl durchflossen. Die westliche Grenze zum Kanton Zürich bildet der Mühlibach. Nachbargemeinden von Wollerau sind im Nordwesten Richterswil (ZH), im Nordosten Freienbach, im Südosten Feusisberg und im Südwesten Hütten ZH.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet der heutigen Gemeinde Wollerau (bis Mitte des 19. Jahrhunderts Hinterer Hof genannt) war im Mittelalter zwischen der Stadt Zürich und den Schwyzern heftig umstritten. Nach der Niederlage im Alten Zürichkrieg musste Zürich die Höfe am oberen See abtreten und konnte sie nicht mehr zurückgewinnen.

Als 1831 der kurzlebige Kanton Ausserschwyz gegründet wurde blieb der Hintere Hof beim alten Kantonsteil.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der Freizeitanlagenhersteller Intamin AG und der Hersteller von Mobilkommunikation Swissphone und viele Consulting und Dienstleistungsbetriebe sind in Wollerau ansässig.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die katholische Pfarrkirche St. Verena wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts im Rokokostil erbaut.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Albert Jörger: Schweizerische Kunstführer GSK, Band 572: Die Pfarrkirche St. Verena in Wollerau, Bern 1995, ISBN 3-85782-572-3

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wollerau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. bilanz.ch: UBS - Oswald J. Grübel: Er ist wieder da | Unternehmen | BILANZ ONLINE - Das Schweizer Wirtschafts-Magazin im Internet, Zugriff am 6. Januar 2010
  3. Höfner Volksblatt, 31. März 2011, S. 21.