Ćmielów

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Ćmielów
Wappen von Ćmielów
Ćmielów (Polen)
Ćmielów
Ćmielów
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Heiligkreuz
Powiat: Ostrowiec Świętokrzyski
Fläche: 13,21 km²
Geographische Lage: 50° 53′ N, 21° 31′ OKoordinaten: 50° 53′ 25″ N, 21° 30′ 53″ O
Einwohner: 3051
(31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 27-440
Telefonvorwahl: (+48) 15
Kfz-Kennzeichen: TOS
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Ostrowiec ŚwiętokrzyskiZawichost
Nächster int. Flughafen: Rzeszów-Jasionka
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Fläche: 117,70 km²
Einwohner: 7481
(31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2607043
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Jan Kuśmierz
Adresse: ul. Ostrowiecka 40
27-440 Ćmielów
Webpräsenz: www.cmielow.pl



Ćmielów (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i) ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Heiligkreuz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt auf der Hochebene Sandomierz am Fluss Kamienna. Das Stadtzentrum von Ostrowiec Świętokrzyski liegt etwa zehn Kilometer westlich.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt- und Landgemeinde Ćmielów ist von sieben Gemeinden umgeben. Beginnend im Norden sind dies im Uhrzeigersinn: Bałtów, Tarłów, Ożarów, Wojciechowice, Opatów, Sadowie und Bodzechów.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten urkundlichen Hinweise auf eine Siedlung an der Stelle des heutigen Ćmielów stammen aus dem 14. Jahrhundert. Das Stadtrecht erhielt das heutige Ćmielów am 19. Mai 1505 von Aleksander dem Jagiellonen verliehen.[2] Andere Quellen nennen das Jahr 1509 als Datum für die Verleihung des Stadtrechts.[3] Das Stadtrecht wurde nach 1512 nach Magdeburger Recht bestätigt.[4] Bei der Dritten Teilung Polens wurde Ćmielów Teil Österreichs. Mit der Bildung des Herzogtums Warschau 1809 wurde die Stadt Teil desselben und ab 1815 Teil Kongresspolens. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich in der Stadt die Porzellanproduktion. 1870 verlor Ćmielów sein Stadtrecht. 1915 wurde der Ort an das Schienennetz angeschlossen und nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde die Stadt Teil des wiedergebildeten Polen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt von der Wehrmacht besetzt, bis im Januar 1945 die Rote Armee einmarschierte. Nach dem Krieg wurde der Ort Teil der Volksrepublik Polen. 1954 erhielt der Ort einen Status als Siedlung, bevor er 1962 wiederum das Stadtrecht erhielt.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt- und Landgemeinde (gmina miejsko-wiejska) gehören neben der Stadt Ćmielów folgende Ortschaften mit einem Schulzenamt:

Boria
Borownia
Brzóstowa
Buszkowice
Czarna Glina
Drzenkowice
Glinka
Grójec
Jastków
Krzczonowice
Łysowody
Piaski Brzóstowskie
Podgórze
Podgrodzie
Przeuszyn
Ruda Kościelna
Stare Stoki
Stoki Duże
Stoki Małe
Trębanów
Wiktoryn
Wojnowice
Wola Grójecka
Wólka Wojnowska

Weitere Ortschaften der Gemeinde sind:

Czarny Szosik
Czworaki
Folwark
Folwark
Frankopol
Jastków Poduchowny
Kamienna
Kamienna
Kolonia Druga
Kolonia Dworska
Kolonie Brzóstowskie
Kolonie Jastkowskie
Kolonie Krzczonowskie
Kolonie Marianowskie
Korycizna
Krasków
Kseweryn
Marianów
Małachów-Kolonia
Piaski Grójeckie
Piaskowiec
Podchoinki
Podkościele
Podszosie
Podwójtostwo
Przepaść
Przeuszyn-Kolonie
Skała
Smyków
Spółdzielnia
Stara Wieś
Wióry
Wojnowice-Kolonia
Wólka-Kolonia
Wrzawy
Wyrzykowszczyzna
Władkowice
Za Wodą

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burgruine
  • Die Ruinen der Burg aus dem 14. Jahrhundert
  • Die Kirche der Heiligen Maria. Sie wurde Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet. Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1347, Jan Wiśniewski datierte 1907 die Kirche auf das Jahr 1313. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche von Anhängern des Arianismus zerstört und es folgten auch in den folgenden Jahren Zerstörungen beispielsweise durch die Kämpfe im Zweiten Nordischen Krieg. Ende 18. Jahrhunderts wurde die Kirche wiederaufgebaut.[5]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Ćmielów führt die Woiwodschaftsstraße 755 (droga wojewódzka 755). Sie mündet etwa zehn Kilometer westlich in Ostrowiec Świętokrzyski in die Europastraße 371 zugleich Landesstraße 9 (DK 9). In östlicher Richtung verläuft die 755 durch Ożarów kreuzt dabei die Landesstraße 79 und mündet nach ca. 40 Kilometern östlich von Zawichost in die Woiwodschaftsstraße 854.

Der nächste internationale Flughafen ist der Flughafen Rzeszów-Jasionka etwa 100 Kilometer südöstlich der Stadt.

Der Dienstbahnhof Ćmielów liegt an der Bahnstrecke Łódź–Dębica.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ćmielów – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB), abgerufen am 29. September 2017.
  2. Möglicherweise war es auch nur die Lokalisierung des Ortes. Die Aussage der Quellen ist hier nicht eindeutig
  3. pilot.pl: Ćmielów - Informacje dodatkowe@1@2Vorlage:Toter Link/mapa.szukacz.pl (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. http://cmielow.ovh.org/viewpage.php?page_id=2@1@2Vorlage:Toter Link/cmielow.ovh.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. http://cmielow.ovh.org/viewpage.php?page_id=11@1@2Vorlage:Toter Link/cmielow.ovh.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.