(162173) 1999 JU3

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Asteroid
(162173) 1999 JU3
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 9. Dezember 2014 (JD 2.457.000,5)
Orbittyp Apollo-Typ
Große Halbachse 1,1895 AE
Exzentrizität 0,1903
Perihel – Aphel 0,96319 AE – 1,41582 AE
Neigung der Bahnebene 5,8839°
Länge des aufsteigenden Knotens 251,6117°
Argument der Periapsis 211,4257°
Siderische Umlaufzeit 473,87 d
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 0,9 km
Albedo 0,07
Rotationsperiode 7,63 h
Absolute Helligkeit 19,173 mag
Spektralklasse Cg
Geschichte
Entdecker LINEAR
Datum der Entdeckung 10. Mai 1999
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(162173) 1999 JU3 ist ein Asteroid des Apollo-Typs, der am 10. Mai 1999 im Rahmen des LINEAR-Projekts entdeckt wurde. Der Asteroid wird vom Arecibo-Observatorium und Goldstone Deep Space Communications Complex extensiv beobachtet.

(162173) 1999 JU3 wurde als primäres Zielobjekt für die japanische Hayabusa-2-Mission ausgewählt, die am 3. Dezember 2014 gestartet ist.[1] Bei der Marco-Polo-Mission der ESA im Rahmen ihres Cosmic Vision-Programms gehört er ebenfalls zu den möglichen Zielen.

Die japanische Raumfahrtbehörde JAXA hat 2015 einen öffentlichen Wettbewerb zur Namensfindung ausgeschrieben.[2]

Interessantes[Bearbeiten]

Der Asteroid (162173) 1999 JU3 ist vor allem interessant für die Forscher, weil er aus wenig verändertem, 4,5 Milliarden Jahre altem Material besteht. Außerdem zeigen Messungen von der Erde aus, dass das Gestein des Asteroiden eventuell einmal mit Wasser in Berührung gekommen ist.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Martin Holland: Deutsch-japanische Asteroidenmission Hayabusa2 gestartet. heise.de, 3. Dezember 2014, abgerufen am 3. Dezember 2014.
  2. Geben Sie dem Asteroiden 1999 JU3 einen Namen!@spektrum.de, abgerufen 16. August 2015
  3. MASCOT: Asteroidenlander mit Orientierungssinn, Prof. Ralf Jaumann, DLR-Planetenforscher und wissenschaftlicher Sprecher zu den Experimenten auf dem Lander MASCOT, DLR

Siehe auch[Bearbeiten]