1. FC Lokomotive Leipzig (Frauenfußball)

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1. FC Lokomotive Leipzig
1. FC Lok Logo.gif
Voller Name 1. Fußballclub Lokomotive Leipzig e. V.
Ort Leipzig, Sachsen
Gegründet 2004
Aufgelöst 2013
Vereinsfarben Blau-Gelb
Stadion Bruno-Plache-Stadion
Höchste Liga 1. Bundesliga
Erfolge Aufstieg in die 1. Bundesliga

Der 1. FC Lokomotive Leipzig, kurz 1. FC Lok oder Lok Leipzig, war ein Fußballverein aus dem Leipziger Stadtteil Probstheida. Zur Saison 2004/05 übernahm der Verein die erfolgreiche Frauenmannschaft des insolventen VfB Leipzig. Die meiste Zeit spielte die Mannschaft in der 2. Bundesliga. Zudem spielte die Mannschaft in der Saison 2005/06 in der Regionalliga Nordost und in der Saison 2011/12 in der 1. Bundesliga. Zur Saison 2013/14 wechselte die Frauenabteilung geschlossen zum neugegründeten FFV Leipzig.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte der 1990er Jahre gründete sich im VfB Leipzig die Abteilung Frauenfußball. Zum Ende des VfB Leipzig konnte die Frauenmannschaft ihre größte Erfolge feiern. In der Saison 2002/03 stieg die Mannschaft aus der Landesliga in die Regionalliga Nordost auf. Zuvor war dies mit dem SV Post Leipzig erst einer Leipziger Mannschaft geglückt. Gleich in der ersten Regionalliga-Saison belegte die Mannschaft den fünften Platz und qualifizierte sich dadurch für die 2. Bundesliga.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Auflösung des VfB Leipzig schloss sich die Frauenfußballabteilung dem neu gegründeten 1. FC Lokomotive Leipzig an. Unter diesem Namen trat die Mannschaft in der neugegründeten 2. Bundesliga an. In der Südgruppe belegte man in der Saison 2004/05 mit 10 Punkten den letzten Platz und stieg ab. Nach dem Abstieg konnte die Mannschaft in der Spielzeit 2005/06 die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost sichern und den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga feiern. Zudem konnte sich die Mannschaft in dieser Spielzeit den Sachsenpokal sichern.

In der 2. Bundesliga wurden sie nicht erneut in der Südgruppe eingeordnet, sondern in der Nordgruppe. Mit 34 Punkten und dem sechsten Platz hielten die Leipziger die Klasse und waren der beste Aufsteiger. Mit dem siebten Platz konnten die Leipzigerinnen die Leistungen aus der Vorsaison bestätigen und hielten erneut die Klasse. In der Saison 2008/09 griff der 1. FC Lokomotive Leipzig zum ersten Mal in das Aufstiegsrennen ein. Hinter Tennis Borussia Berlin und der zweiten Mannschaft von 1. FFC Turbine Potsdam belegte man am Saisonende den dritten Platz.

Nachdem es in der folgenden Saison durch einen vierten Platz erneut nicht für den Aufstieg gereicht hat, sicherte sich der 1. FC Lokomotive Leipzig den Aufstieg in die 1. Bundesliga in der Saison 2010/11. Obwohl die Leipzigerinnen nicht Meister der Staffel Nord worden, durften sie aufsteigen, weil der Meister Hamburger SV II nicht aufstiegsberechtigt war. In der Premierensaison kam der 1. FC Lok nicht über den letzten Platz hinaus und musste absteigen. Insgesamt konnten die Mannschaft aus Leipzig nur viermal gewinnen und zwar gegen den FC Bayern München, gegen Bayer 04 Leverkusen und zweimal gegen den FF USV Jena. Nach dem Abstieg wurden sie erneut in die Nordstaffel einsortiert und erreichten in der Spielzeit 2012/13 nur den sechsten Platz und konnten dadurch nicht um den Aufstieg mitreden.

Am 4. April 2013 gründete sich mit dem FFV Leipzig ein reiner Frauenverein, welcher die Frauenabteilung vor einer möglichen Insolvenz des 1. FC Lokomotive Leipzig schützen sollte. Zur Saison 2013/14 wechselte die Frauenabteilung geschlossen zum FFV Leipzig und die Frauenabteilung des 1. FC Lokomotive Leipzig wurde aufgelöst.

Ehemalige Spielerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]