552

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Staatsoberhäupter

552
Das Reich der Göktürken 552
Bumın Kagan gründet das Reich der Göktürken.
552 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender Beginn des Kalenders
Äthiopischer Kalender 544/545
Buddhistische Zeitrechnung 1095/96 (südlicher Buddhismus); 1094/95 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 54. (55.) Zyklus

Jahr des Wasser-Affen 壬申 (am Beginn des Jahres Metall-Schaf 辛未)

Jüdischer Kalender 4312/13 (4./5. September)
Koptischer Kalender 268/269
Römischer Kalender ab urbe condita MCCCV (1305)

Ära Diokletians: 268/269 (Jahreswechsel November)

Seleukidische Ära Babylon: 862/863 (April)

Syrien: 863/864 (Oktober)

Spanische Ära 590
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 608/609 (Jahreswechsel April)

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Restauratio imperii[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlauf der Gotenkriege
Bronzemünze mit der Aufschrift T[eia] Rex
  • Teja, ursprünglich Kommandant gotischer Truppen in Verona, flieht nach der verlorenen Schlacht nach Pavia, wo er von den verbliebenen ostgotischen Truppen zum letzten König der Ostgoten erhoben wird. Rom geht an Narses verloren, sodass Teja nur noch in Kampanien einen letzten Widerstand organisieren kann.
Schlacht am Mons Lactarius
  • Oktober: Die zweitägige Schlacht am Mons Lactarius (Milchberg, nahe Neapel) endet mit einem Sieg der Oströmer über die Ostgoten. Teja fällt, die ostgotischen Truppen kapitulieren, nur vereinzelt gibt es in der Folge (bis 555) noch Widerstandsaktionen. Faktisch markiert die Schlacht aber das Ende des Ostgotischen Reiches und der Gotenkriege Justinians.
  • Die Oströmer erobern vom Westgotischen Reich den südlichen Küstenstreifen zwischen Algarve und Carthago Nova einschließlich der Stadt Corduba. Das Gebiet wird als Provinz Spania organisiert.

Asien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bumın Kagan gründet das Reich der Göktürken, nachdem er die Rouran besiegt hat und von einem Kuriltai (Fürstenversammlung) zum Herrscher aller türkisch-mongolischen Völker des östlichen Zentralasiens erklärt worden ist. Er stirbt noch im selben Jahr, so dass das Reich auf Istämi Shad und – nach kurzer Regierungszeit von Sekin Shad – auf Bumins ältesten Sohn Mukhan aufgeteilt wird.

Religion und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Armenischer Kalender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buddhismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eutychios von Konstantinopel

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Genaues Todesdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Juli oder kurz danach: Totila, König der Ostgoten
  • Oktober: Teja, letzter König der Ostgoten
  • Aba I., Katholikos der „Kirche des Ostens“
  • Aratius, armenischer Befehlshaber
  • Bumin Ilkhan, Begründer des Reiches der Göktürken, ermordet
  • Flavius Maximus, römischer Senator
  • Menas, Patriarch von Konstantinopel, Heiliger der katholischen und orthodoxen Kirchen
  • Verecundus, Bischof in der römischen Provinz Byzacena in Afrika

Gestorben um 552[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • nach 552: Jordanes, römisch-gotischer Gelehrter und Geschichtsschreiber

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: 552 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien