Adolf Winkelmann (Regisseur)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Adolf Winkelmann vor seiner Video-Installation „Der Turm produziert Druckertinte für Kreative“ am 10. Oktober 2010 am Dortmunder U

Adolf Winkelmann (* 10. April 1946 in Hallenberg) ist ein deutscher Filmregisseur, Filmproduzent und Professor für Film-Design (Konzeption und Entwurf) im Fachbereich Design an der Fachhochschule Dortmund. Seine Kino- und Fernsehfilme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von drei Jahren zog Winkelmann mit seinen Eltern nach Dortmund, wo er mit Ausnahme seiner Studienjahre 1965 bis 1968 an der Werkkunstschule Kassel seither lebt. Winkelmann gehörte zusammen mit seiner damaligen Frau Jutta Winkelmann und deren Zwillingsschwester Gisela Getty und Gerhard Büttenbender zu den Gründern des Kasseler Filmkollektivs.[1]

Viele seiner Spielfilme sind in seiner Heimatstadt angesiedelt.[2]

Im Rahmen des Projekts RUHR.2010 hat Winkelmann eine Videoinstallation am Gebäude Dortmunder U entworfen und umgesetzt, die im Mai 2010 in Betrieb genommen wurde.[3]

Filmografie als Regisseur (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1967: Kassel 9.12.1967 11H54
  • 1968: 31 Sprünge
  • 1969: Heinrich Viel
  • 1978: Die Abfahrer
  • 1981: Jede Menge Kohle
  • 1984: Super
  • 1987: Peng! Du bist tot!
  • 1989: Der Leibwächter
  • 1993: Nordkurve
  • 1994: Gefährliche Spiele
  • 1996: Der Letzte Kurier
  • 1999: Waschen, schneiden, legen
  • 2004: Engelchen flieg
  • 2007: Das Leuchten der Sterne (Engelchen flieg 2)
  • 2007: Contergan (TV-Zweiteiler)
  • 2010: Die Reise ins U – Fliegende Bilder – eine Filminstallation in drei Stationen für das Dortmunder U
  • 2016: Junges Licht

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Ende der Leichtigkeit. Focus; abgerufen am 22. Mai 2011.
  2. Frankfurter Allgemeine Zeitung, "Der Leuchtturmwärter von Dortmund", 9. April 2016.
  3. Der Glöckner vom Dortmunder U-Turm. www.wdr.de; abgerufen am 7. August 2012.
  4. Recklinghäuser Zeitung 14. März 2016, Marl

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]