Akquinet

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akquinet AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 2002
Sitz Hamburg, Deutschland Deutschland
Leitung Vorstände:
  • Olaf Lange
  • Thomas Muszal
  • Thomas Tauer
  • Till Vieregge
  • Olaf Zöftig

Aufsichtsrat

  • Norbert Frank (Vorsitzender)
  • Jan Peters
  • Dieter Lehmann
  • Prof. Dr. Christian Roth
  • Jörg Wülfken
  • Maj-Britt Guldbransen
Mitarbeiterzahl 632 (2019/2020)[1]
Umsatz 95 Mio. EUR[1]
Branche Unternehmensberatung, Informationstechnik
Website www.akquinet.de

Das Verwaltungsgebäude der Firma Akquinet in Hamburg-Alsterdorf (Juni 2019)

Die akquinet AG ist ein international tätiger und eigentümergeführter IT-Dienstleister mit Hauptsitz in Hamburg. Das Unternehmen versteht sich als Softwareintegrator -entwickler, Beratungspartner und Outsourcing-Spezialist.

Unternehmensprofil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen leistet die Einführung von ERP- und Kollaborations-Systemen (SAP und Microsoft) und entwickelt individuelle Softwarelösungen. Im Maschinen- und Anlagenbau, dem öffentlichen Sektor, Sozialwirtschaft, Gesundheitswesen, Logistik und Handel verfügt die akquinet AG über Branchenexpertise. Die akquinet AG baut Rechenzentren und betreibt Rechenzentren in Hamburg, Norderstedt und Itzehoe. In Deutschland und Österreich hat die akquinet AG 21 Niederlassungen.

Geschäftsfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Business Consulting: Geschäftsprozessberatung/IT-Strategieberatung/Business Intelligence
  • Individuelle Software-Lösungen: Software Engineering/User Experience/App-Entwicklung
  • SAP: Security & Compliance/Outsourcing & Managed Services/Prozess-Applikationssupport
  • Microsoft: Dynamics 365/Dynamics NAV/Dynamics CRM/SharePoint Portale/Marketing Automation* SAP-Security-Lösungen, S 4/HANA
  • Outsourcing und Cloud: Platform Services/Housing Services/Application Management/Datacenter & Infrastructure Services
  • Rechenzentrum (RZ): RZ-Produkte und -lösungen/RZ-Betrieb/RZ-Umzug
  • Branchenlösung und Know-How: Hafen-, Terminal- und Logistikberatung, CHESSCON Simulation[2]

Konzernstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die akquinet AG ist ein nicht-börsennotiertes Unternehmen. Aktionäre sind die Vorstände und die Geschäftsführer der GmbHs, an denen die AG beteiligt ist. Auch Angestellte haben die Möglichkeit, eine Kapitalbeteiligung einzugehen.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Norbert Frank und Klaus-Dieter Gerken gründeten die akquinet AG 2002 als Kooperations- und Akquise-Netzwerk (daher Namensbildung „akqui-Net“). Dabei übernahm akquinet AG die Vertriebstätigkeiten für einen Unternehmensverbund von mehreren IT-Unternehmen mit unterschiedlichen technologischen Ausrichtungen.

Gemeinsam mit der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in Hamburg gründete akquinet AG 2004 das gemeinnützige Unternehmen akquinet Outsourcing gGmbH. Sie baute für die Stiftung das erste Rechenzentrum in Deutschland, das als Integrationsbetrieb geführt wird mit einem Anteil von mindestens 40 Prozent Menschen mit Behinderung.

Die Fachhochschule Wedel und akquinet AG gründeten 2012 das Institut für Softwaretechnik und Outsourcing an der FH Wedel GmbH. Über das Institut können die Studiengänge „Wirtschaftsinformatik“ und „IT-Management, Consulting & Auditing“ abgeschlossen werden.

2012 baute die akquinet AG ein Twin Datacenter (auf zwei Standorte verteiltes, baugleiches Rechenzentrum) in Hamburg und Norderstedt. Hierdurch wurden 20 neue Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap geschaffen.[4]

2018 beschloss die akquinet AG ihre etwa 600 Mitarbeitenden in Hamburg künftig an einem Standort zusammenzuziehen. Hierfür werden ab 2022 Büroräumlichkeiten in dem Bauprojekt „Bramfelder Spitze“ in Hamburg-Bramfeld angemietet.[5]

Erstes Rechenzentrum von Akquinet hat überhaupt das neue Umweltzeichen DE-ZU 214 als "Klimaschonendes Co-Location-Rechenzentrum" des Blauen Engels erhalten.[6]

Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Leistungsspektrum umfasst Strategie, Planung, Steuerung und Umsetzung von komplexen Transformationsvorhaben im Business-IT-Bereich: Einführung von IT-Systemen, Optimierung von IT-Prozessen, Modernisierung der IT-Architektur, Security-Konzepte und -lösungen für die Unternehmens-IT, Betreiben von IT-Anwendungen.

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die akquinet AG hat 22 Standorte in Deutschland: Hamburg (Zentrale), Altenholz, Berlin, Bremen, Bremerhaven, Dortmund, Gießen, Heidelberg, Itzehoe, Jena, Kiel, Köln, Lübeck, Mettlach-Orscholz, München, Neu-Isenburg, Norderstedt, Nürnberg, Rees, Wedel, Köln, Rostock.

International Wien, Linz (AT), Caixo do Sul (Brasilien), Tampa (USA)

Gesellschaftliches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Gründung 2002 hat die akquinet AG ihren Hauptsitz auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in Hamburg. Gemeinsam mit der Stiftung wurde eine gemeinnützige Gesellschaft gegründet und 40 % der dort Beschäftigen sind Menschen mit Behinderung, denen langfristig ein qualifizierter Arbeitsplatz angeboten wird. Diese Idee wurde auf das gesamte Unternehmen ausgeweitet.[7]

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2019 die akquinet AG erhält den Hamburger Inklusionspreis[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Angaben im Jahresabschluss 2019/2020 im elektr. Bundesanzeiger
  2. Container Terminal Simulation & Emulation Software. Abgerufen am 19. März 2019.
  3. Mitarbeiterbeteiligung: Ein Beispiel aus Hamburg - Pressemeldung vom 24.06.2008. Abgerufen am 20. August 2019.
  4. egovernment-computing: Redundante Rechenzentren für die Öffentliche Hand. In: www.egovernment.de. 28. Januar 2019, abgerufen am 28. Januar 2019.
  5. Deal-Magazin: evoreal bringt akquinet auf 12.000 m² in die Bramfelder Spitze. In: www.Deal-Magazin.de. 28. Januar 2019, abgerufen am 28. Januar 2019.
  6. Akquinet hat das neue Umweltzeichen DE-ZU 214 als "Klimaschonendes Co-Location-Rechenzentrum" des Blauen Engels erhalten
  7. Computerwoche: Warum ein Hamburger IT-Unternehmen auf Menschen mit Behinderung setzt. In: www.computerwoche.de. 28. Januar 2019, abgerufen am 28. Januar 2019.
  8. akquinet erhält 2019 den Hamburger Inklusionspreis. In: www.HAMBURG.DE. 2. Dezember 2019, abgerufen am 14. Januar 2020.