Amt Sulingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Das Amt Sulingen war ein historisches Verwaltungsgebiet des Königreichs Hannover bzw. der preußischen Provinz Hannover.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt entstand 1852 durch Verlegung des Amtssitzes des bisherigen Amts Siedenburg, das zugleich um mehrere Gemeinden des Amts Ehrenburg-Barenburg und die Ortschaft Päpsen (bisher Amt Nienburg) vergrößert wurde. 1859 kamen weitere Gemeinden aus dem Amt Ehrenburg hinzu. Die Kirchspiele Twistringen, Heiligenloh und Neuenkirchen wurden im Gegenzug in das Amt Freudenberg umgegliedert. 1885 wurde die Kreisverfassung eingeführt und das Amt zum Kreis Sulingen.

Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei seiner Aufhebung (1885) umfasste das Amt Sulingen folgende Gemeinden

(*) Aus dem Amt Ehrenburg-Barenburg, (**) aus dem Amt Siedenburg.

Amtmänner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Iselin Gundermann, Walther Hubatsch: Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1945. Reihe A: Preußen, Band 10: Hannover. Marburg (Lahn) 1981
  • Manfred Hamann: Übersicht über die Bestände des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs in Hannover. Dritter Band: Mittel- und Unterbehörden in den Landdrostei- bzw. Regierungsbezirken Hannover, Hildesheim und Lüneburg bis 1945. Göttingen 1983, S. 398–402.