Bassum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bassum
Bassum
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bassum hervorgehoben
Koordinaten: 52° 51′ N, 8° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Diepholz
Höhe: 42 m ü. NHN
Fläche: 168,58 km2
Einwohner: 15.768 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 94 Einwohner je km2
Postleitzahl: 27211
Vorwahlen: 04241, 04248 (Neubruchhausen), 04249 (Nordwohlde)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: DH
Gemeindeschlüssel: 03 2 51 007
Stadtgliederung: 16 Ortschaften
Adresse der
Stadtverwaltung:
Alte Poststraße 10
27211 Bassum
Webpräsenz: www.bassum.de
Bürgermeister: Christian Porsch (Bürger-Block)
Lage der Stadt Bassum im Landkreis Diepholz
Landkreis Diepholz Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen Landkreis Osnabrück Landkreis Nienburg/Weser Bremen Delmenhorst Landkreis Verden Landkreis Vechta Landkreis Oldenburg Landkreis Cloppenburg Stemshorn Lemförde Quernheim Brockum Marl Quernheim Hüde Lembruch Dümmer Diepholz Drebber Barnstorf Wetschen Dickel Rehden Hemsloh Barver Freistatt Wehrbleck Bahrenborstel Varrel Kirchdorf Wagenfeld Barenburg Barenburg Eydelstedt Sulingen Drentwede Scholen Ehrenburg Neuenkirchen Maasen Borstel Siedenburg Mellinghausen Staffhorst Schwaförden Asendorf Affinghausen Sudwalde Schwarme Martfeld Bruchhausen-Vilsen Twistringen Bassum Syke Weyhe StuhrKarte
Über dieses Bild

Bassum (plattdeutsch: Bassen) ist eine Stadt im Landkreis Diepholz in Niedersachsen mit 15.768 Einwohnern.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bassum liegt im Südosten des Naturparks Wildeshauser Geest etwa 25 km südlich von Bremen und wird vom Klosterbach durchflossen. Der Bassumer Ortsteil Nordwohlde liegt am Hombach; Neubruchhausen, der östlichste Ortsteil, befindet sich am Oberlauf der Hache.
Der Bassumer Utkiek ist ein 87 Meter hoher, künstlich aufgeschütteter Berg im Ortsteil Wedehorn. Er befindet sich auf dem Gelände der AbfallWirtschaftsGesellschaft (AWG) mbH – Entsorgungszentrum Bassum und ist die höchste Erhebung im Landkreis Diepholz.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albringhausen Apelstedt Bassum Bramstedt Eschenhausen Groß Henstedt Groß Ringmar Hallstedt Hollwedel Neubruchhausen Nienstedt Nordwohlde Osterbinde Schorlingborstel Stühren Wedehorn
Ortschaften von Bassum (anklickbare Karte)

Die Stadt besteht aus den folgenden Ortschaften (Einwohnerzahlen am 31.12.2015)

Ortschaft Fläche Einwohner Ortsvorsteher[2] Partei
Albringhausen 7,01 km² 310 Jürgen Laschinski Bürger-Block
Apelstedt
(mit Pannstedt)
242 Hans-Hagen Böhringer CDU
Bramstedt
(mit Bünte und Röllinghausen)
1910 Helmut Zurmühlen CDU
Eschenhausen 196 Annegret Meineke CDU
Groß Henstedt 118 Malte Dannemann CDU
Groß Ringmar
(mit Klein Ringmar)
227 André Bartels CDU
Hallstedt 204 Arne Engelke-Denker CDU
Hollwedel
(mit Dimhausen, Möhlenhof, Hilken,
Katenkamp, Nüstedt, Klein u. Groß Hollwedel)
623 Heimke Möhlenhof CDU
Neubruchhausen
(mit Freidorf)
1212 Hendrik Bülter CDU
Nienstedt 129 Dorothee Binder CDU
Nordwohlde
(mit Stütelberg, Fesenfeld, Kastendiek, Steinforth,
Högenhausen, Kätingen und Pestinghausen)
1430 Birgit Kattau CDU
Osterbinde 793 Erich Zoellner SPD
Schorlingborstel
(mit Ebersheide, Lowe und Kolloge)
5 km² 134 Hermuth Straßburg Bürger-Block
Stühren 8,33 km² 295 Manfred Schmidt SPD
Wedehorn 181 Horst Husmann Bürger-Block
Bassum
(mit seinen alten Stadtteilen Bassum, Loge
und Freudenberg sowie Hassel, Klenkenborstel,
Nienhaus und Wichenhausen)
Cathleen Schorling CDU

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Norden grenzt die Stadt Bassum an die Gemeinde Stuhr, im Nord-Osten an die Stadt Syke. Im Osten teilt sich die Stadt Bassum eine Grenze mit der Gemeinde Bruchhausen-Vilsen, die zur Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen gehört, und im Süden mit den Gemeinden Schwaförden, Scholen und Neuenkirchen, die zur Samtgemeinde Schwaförden gehören. Im Süd-Westen grenzt Bassum an die Stadt Twistringen und im Nord-Westen an die Gemeinden Beckeln, Dünsen und Kirchseelte, die zur Samtgemeinde Harpstedt im Landkreis Oldenburg gehören.

Flächennutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nutzung Fläche (ha) und Anteil
1979 1989 2001 2010 2015
Gebäude- und Freifläche 827 867 961 1047 1086
  • Wohnfläche
374 432 530 581 601
  • Gewerbe- und Industriefläche
64 49 71 91 91
Betriebsfläche 40 49 78 111 99
  • Abbauland
26 29 46 75 46
Erholungsfläche 39 78 56 52 55
  • Grünanlage
25 39 25 52 55
Verkehrsfläche 880 880 895 933 885
  • Straße, Weg, Platz
829 829 849 800 658
Landwirtschaftsfläche 12731 12740 12462 12204 12174
  • Moor
5 5 4 4 4
  • Heide
7 - 1 1 -
Waldfläche 2217 2131 2263 2324 2415
Wasserfläche 82 87 106 118 128
Flächen anderer Nutzung 13 22 32 33 17
  • Unland
13 15 14 15 7
  • Friedhöfe (ab 1989)
- 7 7 7 7
Gesamt 16828 16854 16855 16857 16858

Die Flächennutzung in der Stadt Bassum[3] ist landwirtschaftlich geprägt. Die landwirtschaftlichen Flächen sind seit 1979 um über 550 Hektar kleiner geworden. Die Gebäude- und Freiflächen und Waldflächen sind in diesem Zeitraum gewachsen. Die Betriebs-, Erholungs- und Verkehrsflächen in zwischenzeitlich größer geworden, danach aber wieder kleiner geworden.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittel erreichte die Lufttemperatur in Bassum 9,6 °C und es fielen 693 Millimeter Niederschlag.

Bassum
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
70
 
4
-1
 
 
42
 
4
-1
 
 
39
 
9
1
 
 
22
 
15
4
 
 
58
 
18
8
 
 
63
 
21
10
 
 
77
 
24
13
 
 
76
 
23
13
 
 
60
 
19
10
 
 
59
 
14
6
 
 
60
 
8
4
 
 
67
 
4
0
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: wetterdienst.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Bassum
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 3,5 4,0 9,0 15,4 18,3 21,1 23,7 22,8 18,6 13,5 8,3 4,4 Ø 13,6
Min. Temperatur (°C) −0,9 −1,2 1,2 4,3 7,5 10,1 12,5 12,6 9,6 6,0 3,5 -0,1 Ø 5,5
Temperatur (°C) 1,5 1,5 5,0 9,9 13,1 15,8 18,0 17,6 13,9 9,7 6,0 2,3 Ø 9,6
Niederschlag (mm) 70 42 39 22 58 63 77 76 60 59 60 67 Σ 693
Sonnenstunden (h/d) 1,1 2,1 4,2 6,6 6,9 6,7 6,8 5,9 4,6 3,6 1,5 1,2 Ø 4,3
Regentage (d) 19 17 15 10 15 14 16 17 15 17 19 21 Σ 195
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
3,5
−0,9
4,0
−1,2
9,0
1,2
15,4
4,3
18,3
7,5
21,1
10,1
23,7
12,5
22,8
12,6
18,6
9,6
13,5
6,0
8,3
3,5
4,4
-0,1
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
70
42
39
22
58
63
77
76
60
59
60
67
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Natur- und Landschaftsschutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bassumer Stadtgebiet gibt es sechs ausgewiesene Naturschutzgebiete (NSG):

Außerdem gibt es sieben ausgewiesene Landschaftsschutzgebiete (LSG):

  • LSG Siekholz (westlich von Stühren; 14,0 ha), seit 1939
  • LSG Westermark (nördlich von Bramstedt, größtenteils in der Stadt Syke; 701,0 ha), seit 1964
  • LSG Hombach - Finkenbach - Klosterbach (in den Ortschaften Stühren, Nordwohlde und Bramstedt; 2302,0 ha), seit 1967
  • LSG Mühlenbach - Wedehorner Holz (südlich der Ortschaft Bassum; 671,1 ha), seit 1969
  • LSG Freidorf (südlich von Neubruchhausen; 269,0 ha), seit 1971
  • LSG Harpstedter Geest (nördlich von Dimhausen; 206,0 ha), seit 1973
  • LSG Hachetal II (nördlich von Neubruchhausen, größtenteils in Syke; 350,3 ha), seit 1996

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Closter Bassen in Freudenberg - Matthäus Merian, 1654

Das Gebiet der heutigen Stadt Bassum war schon früh besiedelt, worauf die Hügelgräber in Stühren[4] und die Thingstätte in der Nähe der Freudenburg[5] hindeuten.

Die Edelfrau Liutgart gab 858 ihr gesamtes väterliches Erbe, um damit ein Kanonissenstift zu gründen. Dieses Stift wurde von Erzbischof Ansgar von Bremen als Kloster Birxinon (Bassum) geweiht. 1541 wurde durch Graf Jobst I. von Hoya die Reformation eingeführt.[6]

Die Grafen von Hoya, zu deren Herrschaftsbereich auch das Amt Freudenberg gehörte, wurden erstmals 1202 urkundlich erwähnt. Um 1230 wurde die Burg Freudenberg durch die Grafen von Hoya errichtet[5], die erstmals 1388 als "Slot Vroydenbergh" urkundliche Erwähnung fand. Als 1582 die Grafen von Hoya ausstarben, fiel das Amt Freudenberg mit den Flecken Bassum, Freudenberg und Loge und siebzehn Dörfern an die Landgrafschaft Hessen-Kassel, das Stift Bassum fiel hingegen an Calenberg und Wolfenbüttel, während Neubruchhausen an Celle fiel.[7][8]

Politische Zugehörigkeit Bassums
Staat/Staatenbund Gliedstaat/Mitgliedsstaat Verwaltungseinheit von - bis
Romisches Reich Heiliges 1400Heiliges Römisches Reich Heiliges Römisches Reich Grafschaft Hoya Amt Freudenberg bis 1582
Landgrafschaft Hessen-Kassel 1582–1807
Königreich WestphalenKönigreich Westphalen Westphalen Departement der Weser Kanton Freudenberg
(im Distrikt Rinteln)
1807–1810
Frankreich 1804Erstes Kaiserreich Frankreich Departement der Wesermündungen Kanton Bassum
(im Arrondissement Nienburg)
1811–1814
Deutscher Bund Königreich HannoverKönigreich Hannover Hannover Amt Freudenberg 1814–1866
Norddeutscher BundNorddeutscher Bund Norddeutscher Bund PreussenPreußen Preußen 1867–1871
Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich 1871–1885
Kreis Syke 1885-1919
Deutsches ReichDeutsches Reich Deutsches Reich 1919–1932
Landkreis Grafschaft Hoya 1932-1933
Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich 1933–1945
Deutschland 1946Deutschland 1945 bis 1949 Deutschland 1945–1946
Flag of the State of Hanover (1946).svg Land Hannover 1946
NiedersachsenNiedersachsen Niedersachsen 1946–1949
DeutschlandDeutschland Deutschland 1949-1977
Landkreis Diepholz seit 1977

Durch den Wiener Kongress wurde 1815 die ehemalige Grafschaft Hoya ein Teil des Königreichs Hannover. Die Gebiete der ehemaligen Grafschaft Hoya wurden 1816 der neuen Provinz Grafschaft Hoya und 1823 der Landdrostei Hannover zugeordnet. Im Statistischen Handbuch des Königreichs Hannover wurden 1824 die Gebiete der heutigen Stadt Bassum den herrschaftlichen Ämtern Freudenberg, Harpstedt, Sycke und Bruchhausen zugeordnet. Zum Amt Freudenberg gehörten die Flecken Bassum mit Stift, Freudenberg mit Haft und Helldiek und Loge, sowie die Dörfer Albringhausen, Apelstedt, Döhren, Eschenhausen, Hallstedt, Hassel, Groß Hollwedel, Klenkenborstel, Nienhaus, Nienstedt, Osterbinde, Klein Ringmar, Schörlingborstel, Stühren, Wedehorn und Wichenhausen. Der Amtsvogtei Böhrde im Amt Harpstedt zugeordnet waren u. a. die Dörfer Diek, Dimhausen, Groß Henstedt, Klein Hollwedel, Nüstedt und Groß Ringmar. Das Kirchspiel Nordwohlde im Amt Syke bestand aus den Bauerschaften Nordwohlde mit den Dörfern Castendeich, Fesenfeld, Gräffinghausen, Hoyenhausen, Kätingen, Pestinhausen, Steinforth und Stütelberg sowie Groß Bramstedt mit den Dörfern Klein Bramstedt, Bünte und Röllinghausen. Der Flecken Neubruchhausen war dem Amt Bruchhausen zugeordnet.[9] Das Königreich Hannover wurde 1867 zur preußischen Provinz Hannover, in der 1885 die Landdrosteien in Regierungsbezirke umgewandelt wurden und neue Kreise anstelle der Ämter gegründet wurden, seitdem gehörte Bassum zum Kreis Syke im Regierungsbezirk Hannover.

Von 1852 bis 1879 hatte das Amtsgericht in der Burg Freudenberg seinen Sitz, es wurde 1879 nach Bassum verlegt, sie blieb aber bis 1966 Amtswohnung des Amtsrichters.[10] Am 1. Juni 1896 vereinigten sich die drei Flecken Bassum, Loge und Freudenberg zum Gesamtflecken Bassum. Seit dem 24. September 1927 darf der Flecken Bassum ein Wappen und ein Amtssiegel führen.[5] Die Stadtrechte bekam der Flecken Bassum am 16. November 1929 vom preußischen Staatsministerium verliehen.

Durch die Gemeindegebietsreform von 1974 wurden die bis dahin selbständigen Umlandgemeinden zu Ortschaften der Einheitsgemeinde Stadt Bassum. Bis zur preußischen Kreisreform 1932 gehörte Bassum zum Kreis Syke, danach zum Landkreis Grafschaft Hoya, seit der Kreisreform 1977 zum Landkreis Diepholz.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch einen Beschluss des Preußischen Staatsministeriums wurden zum 17. Oktober 1928 die Gemeinden Hassel, Klenkenborstel, Nienhaus und Wichenhausen mit dem Flecken Bassum vereinigt.

Am 1. März 1974 wurden die bisher selbständigen Gemeinden Albringhausen, Apelstedt, Bramstedt, Eschenhausen, Groß Henstedt, Groß Ringmar, Hallstedt, Hollwedel, Neubruchhausen (Flecken), Nienstedt, Nordwohlde, Osterbinde, Schorlingborstel, Stühren und Wedehorn in die Stadt Bassum eingegliedert.[11]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 17.5.1939 13.9.1950 1968 1978 1988 1998 2007 2010 2012 2013 2014
Einwohner 9.654 17.461 13.843 13.968 13.859 15.643 16.176 15.870 15.442 15.529 15.634

(jeweils am 31. Dezember)[12]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Kommunalwahlen in Bassum

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtratswahl 2016[13][14]
Wahlbeteiligung: 56,1 %
 %
40
30
20
10
0
34,1 %
(-2,3 %p)
20,4 %
(-2,6 %p)
20,4 %
(-0,2 %p)
12,3 %
(-3,3 %p)
3,5 %
(+0,8 %p)
2,7 %
(n. k.)
6,7 %
(n. k.)
2011

2016

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
c Bürger-Block e.V.
g Einzelvorschlag Zurmühlen
Rathaus Bassum

Bei der letzten Stadtratswahl am 11. September 2016 wurde der Stadtrat für die Ratsperiode vom 1. November 2016 bis zum 31. Oktober 2021 gewählt.[15]

Fraktionen/Grundmandatare Sitze KW 2006 Sitze 2011[A 1] Sitze KW 2011 Sitze 2016 Sitze KW 2016[A 2] Sitze aktuell[A 3]
CDU 12 12 11 11 10 11
SPD 8 7 7 7 6 6
B'90/Grüne 1 0 5 5 4 4
Bürger-Block 9 9 6 6 6 6
LINKE 0 0 1 1 1 1
FDP 0 0 0 0 1 1
Gruppe Dambroth/Marx 0 2 0 0 0 0
Einzelbewerber 0 0 0 0 1 0
Bürgermeister 1 1 1 1 1 1
Gesamt 31 31 31 31 30 30
  1. Claus Marx ist 2010 aus der SPD-Fraktion ausgetreten und hat mit dem grünen Ratsmitglied Rainer Dambroth die Gruppe Dambroth/Marx gegründet.
  2. Der Einzelbewerber Zurmühlen hat rechnerisch zwei Sitze erhalten, ein Sitz verfällt.
  3. Einzelbewerber und CDU-Mitglied Helmut Zurmühlen hat sich in der ersten Ratssitzung der Ratsgruppe CDU angeschlossen.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1996 gab es in Bassum einen hauptamtlichen Stadtdirektor und einen ehrenamtlichen Bürgermeister, seit 1996 gibt es nur noch einen direkt gewählten hauptamtlichen Bürgermeister. Christian Porsch (Bürger-Block) hat die Stichwahl am 15. Juni 2014 gewonnen, er trat am 1. November sein Amt an und wurde am 6. November vereidigt.[16][17] Stellvertretende ehrenamtliche Bürgermeister sind Cathleen Schorling (CDU), Bärbel Ehrich (SPD) und Jürgen Falck (Bürger-Block)[18].

Der allgemeine Vertreter des Bürgermeisters ist der hauptamtliche Erste Stadtrat Norbert Lyko (CDU). Er wurde am 8. Dezember 2014 einstimmig für eine Amtszeit von acht Jahren vom Stadtrat gewählt und ist seit dem 1. Februar 2015 Erster Stadtrat.

Stadtverwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verwaltung der Stadt Bassum gliedert sich in ein Leitungsteam, die Stabsstelle des Bürgermeisters und drei Fachbereiche.

Das Leitungsteam setzt sich aus dem Bürgermeister Christian Porsch, der Gleichstellungsbeauftragten Christine Gaumann und den drei Fachbereichsleitern zusammen.

Der Stabsstelle ist die Wirtschaftsförderung mit ihrer Wirtschaftsförderin Alena Grützmacher zugeordnet.

Der Fachbereich 1 umfasst die Bereiche Ordnung, Soziales, Sport, Schulen und Kindertagesstätten. Er wird vom Ersten Stadtrat Norbert Lyko geleitet.

Der Fachbereich 2 umfasst die Bereiche Bürgerbüro, Kultur, Standesamt, Finanzen und zentrale Dienste. Er wird durch die Stadtkämmerin Anke Schulz geleitet.

Der Fachbereich 3 umfasst die Bereiche Bauwesen, Bauleitplanung, Natur und Umwelt, Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung und wird von Martin Kreienhop geleitet.

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Geteilt von Silber (Weiß) und Gold (Gelb); oben ein schwebender aufrechter grüner Ast mit drei Lindenblättern, unten zwei abgewendete rot bewehrte schwarze Bärentatzen; als Schildhalter zwei steigende silberne (weiße) Rosse, die auf verziertem goldenen (gelben) Sockel stehen, im Oberwappen eine dreitürmige rote Mauerkrone.“

Ihr Wappen erhielt die Stadt Bassum am 24. November 1927, nachdem am 24. März 1927 der Magistrat einen Antrag auf Einführung eines Wappens gestellt hatte. Es zeigt einen zweigeteilten Schild, in dessen oberer Hälfte drei grüne, nach oben zeigende, Lindenblätter an einem Ast auf weißem Grund zu sehen sind. Durch die zahlreichen Linden, die die Straßen der Stadt säumen, kam die Stadt Bassum zu dem Titel „Lindenstadt“. Die Lindenblätter des Wappens symbolisieren den Zusammenschluss der drei Flecken Bassum, Loge und Freudenberg im Jahre 1896. In der unteren Hälfte des Wappens zeigen sich zwei nach außen weisende Bärenklauen auf gelbem Grund. Die Bärentatzen sind das Zeichen der Grafen von Hoya, denen das Gebiet um Bassum bis 1582 gehörte. Auf dem kompletten Wappen findet sich zusätzlich eine Mauerkrone als Symbol für die Freudenburg. Der Schild wird von zwei silbernen Pferden eingerahmt, die das Symbol des Landes Niedersachsen sind. Die Stadtfarben (Grün-Weiß-Gelb) ergeben sich aus den Farben des Schildes: grün die Lindenblätter, weiß der Hintergrund der oberen Schildhälfte und gelb der Hintergrund der unteren Schildhälfte.

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bassum beherbergt insgesamt 98 Baudenkmale.

Stift Bassum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Stift Bassum

Das Stift Bassum (= Frauenstift oder Kanonissenstift) ist das älteste Stift in Niedersachsen. In der Europäischen Union ist das Stift in Bassum das einzige noch bestehende Kanonissenstift.

858 gab die Edeldame Liutgart ihr gesamtes väterliches Erbe und gründete das Stift, damit die adligen Familien des Landes die Möglichkeit hatten, ihren unverheirateten Töchtern eine christliche Erziehung und eine Versorgung zu geben. Geweiht wurde das Stift von Ansgar, Erzbischof von Hamburg und Bremen (831-865). Liutgart war auch die erste Äbtissin des Stifts. Bis heute wird das Stift von einer Äbtissin geführt. Die heutige Äbtissin ist seit 2008 Isabell von Kameke.

Das Stift ist seit 1541 evangelisch. Im Stift lebten früher bis zu 10 Stiftsdamen. Im Gegensatz zu Klöstern war ihnen im Stift Privatbesitz gestattet, auch durften sie das Stift verlassen. Ihre Hauptaufgabe war das feierliche Gotteslob, die Fürbitte für die Verstorbenen und die Armenfürsorge.[22]

Heute hat das Stift zwar auch noch 10 Stiftsdamen (Kapitularinnen), es besteht aber – außer für die Äbtissin und ihre Stellvertreterin, die Dechantin – keine Residenzpflicht mehr, so dass sie in ihren jeweiligen Heimatorten wohnen, wo sie ganz normalen Berufen nachgehen – sie fühlen sich aber dem Stift verbunden und treffen sich jährlich zur Sitzung des Kapitels. Die Frauen müssen auch nicht mehr adlig sein.

Das Stift ist die Keimzelle der Stadt Bassum, die damals Birsina hieß.

Die heutige Abtei wurde 1754 unter der Äbtissin Margaretha Eleonora von Estorff (Amtszeit 1751 bis 1776) in Fachwerk erbaut, nachdem sie das alte Äbtissinnenhaus hatte abreißen lassen. Das heutige Äbtissinnenhaus steht für Besichtigungen offen und beherbergt eine Vielzahl kunsthistorisch bedeutender Gegenstände. Im oberen Stockwerk befinden sich der Kapitelsaal mit handgemalter, umlaufender Wandbespannung aus Rupfen (ein leichtes Jutegewebe) aus dem Jahr 1781 (1989 restauriert) und ein Kanonikuszimmer, das dem ab und zu anreisenden Kanonikus zur Unterbringung diente. Im Kanonikuszimmer gibt es eine Deckenmalerei mit schlichten Ranken. Neben dem Äbtissinnenhaus wurden um den Stiftshof die ehemaligen Stiftsdamenhäusern errichtet. Zum Stift Bassum gehört auch ein Stiftsgarten, und in der Nähe gibt es einen Stiftsforst.[23]

Stiftskirche Bassum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stiftskirche Bassum
Schaugiebel und ein Gebäudes des Stifts
Hauptartikel: Stiftskirche Bassum

Die gotische Backsteinkirche aus der Mitte des 13. Jahrhunderts ist kunsthistorisch bedeutsam. Nach anderen Quellen (Informationstafel vor der Stiftskirche) wurde sie um 1200 in spätromanischer Bauweise erbaut. Die dreischiffige Hallenkirche mit Querschiff wurde in Kreuzform erbaut.

Neben dem berühmten Bassumer-Säulenbündel findet sich im Inneren eine Anzahl Äbtissinnen-Epitaphe, so wie der 2005 im historistischen Stil der Hannoverschen Schule des 19. Jahrhunderts restaurierte Chorraum, mit dem einzigartigen Gipsintarsien-Fußboden. Im südlichen Querschiff steht das Grabmal der 1585 verstorbenen Äbtissin Anna Gräfin von Hoya. Die Begräbnisstätte der Äbtissinnen befand sich ursprünglich unter dem Fußboden der Kirche.

In einer Nische an der Westwand des südlichen Querschiffes befindet sich eine Statue aus dem 19. Jahrhundert, die den Hl. Viktor (Viktor von Xanten) darstellt, einem der beiden Namenspatronen der Kirche. Erhalten geblieben ist auch ein Reliquienschrein des Hl. Viktor aus der Zeit um 1250.

1327 zerstört ein Brand fast alle Gebäude des Stifts, wobei auch die Stiftskirche stark beschädigt wurde. Der Wiederaufbau der Kirche erfolgte danach im gotischen Stil. Das innere der Kirche mit ihrer gotischen Halle kontrastiert zum Äußeren der Kirche als romanisch anmutender kreuzförmiger Bau mit dem gedrungenen Kirchturm im Mittelpunkt des Kreuzes (Vierungsturm) und dem romanischen Schaugiebel an der Ostseite. Vor dem Brand von 1327 hatte die Stirftskirch im Westwerk noch zwei Türme, die nicht wieder aufgebaut wurden.

Freudenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Burg Freudenberg (Bassum)

Gegenüber dem Stift, auf der anderen Seite der „Bremer Straße“, steht die Freudenburg. Bis zur Auflösung des Amtes Freudenberg war die Burg Freudenberg der Sitz der Amtsschreiber, danach war dort das Amtsgericht beheimatet. Nachdem das Amtsgericht 1879 nach Bassum verlegt wurde, sie blieb aber bis 1966 Amtswohnung des Amtsrichters. Heute ist die Brug Freudenberg ein Europäisches Seminar- und Tagungshaus der VHS im Landkreis Diepholz.

Jüdischer Friedhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jüdischer Friedhof Eschenhäuser Straße

Der Jüdische Friedhof in Bassum ist einer von acht gut erhaltenen jüdischen Friedhöfen im Landkreis Diepholz. Auf dem östlich der B 61 nach Sulingen gelegenen Friedhof befinden sich 28 Grabsteine aus den Jahren 1852 bis 1942 für jüdische Verstorbene. Die letzte hier begrabene Jüdin war Josefine Baehr, die sich 1938, nachdem ihr Mann deportiert wurde, das Leben nahm. Ihr Mann Leopold Baehr wurde im Konzentrationslager ermordet, das Todesjahr 1942 wurde dem Grabstein seiner Frau nachträglich hinzugefügt. Für Leopold Baehr und drei weitere Opfer der NS-Diktatur wurden in Bassum am 1. Dezember 2009 vier Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig verlegt. siehe auch → Liste der Stolpersteine in Bassum
Im Zweiten Weltkrieg wurden einige Soldatengräber für russische Kriegsgefangene auf dem Jüdischen Friedhof eingerichtet.

Grünflächen und Naherholung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Freudenburg am Klosterbach ist umgeben von einer Parkanlage und wird für Fortbildungsveranstaltungen, vor allem der Volkshochschule (VHS), genutzt. Zwischen dem Seniorenzentrum Curata, der Freibad und dem Stift gestaltet die Agende21-Gruppe den Stiftspark.[24] Der Bassumer Utkiek ist die höchste Erhebung im Landkreis Diepholz. Der frühere Müllberg wurde zu einem Naherholungsgebiet umgewandelt.[25]

Tierpark Petermoor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Tierpark beherbergt auf einer Fläche von drei Hektar etwa 500 Tiere aus etwa 80 sowohl einheimischen als auch exotischen Arten. Das Zentrum des Tierparks bildet ein großer See mit zahlreichen Wasservögeln. Im begehbaren Streichelzoo werden Hängebauchschweine und Ziegen gehalten. Zu den neuesten Erweiterungen zählt das Affenhaus.

Träger des Parks ist die Stadt Bassum. Der 1967 gegründete Tierparkverein mit über 200 Mitgliedern tritt als ideeller und finanzieller Förderer auf.[26][27][28]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bassumer Werbegemeinschaft veranstaltet zweimal im Jahr ein Stadtfest mit verkaufsoffenem Sonntag, im Frühling das Frühlingsfest und im Herbst das Oktoberfest. Am ersten Advent findet rund um die Stiftskirche mit dem "Bassumer Advent" ein kleiner Weihnachtsmarkt statt.[29]
Seit 2012 findet in Bassum der Tag des Sports statt, auf dem sich die verschiedensten Sportarten und Sportvereine des Landkreises Diepholz präsentieren. Seit 2009 findet alle drei Jahre die Regionalmesse "AktiBa" in Bassum statt, auf der Regionalmesse präsentieren sich viele Unternehmen und Vereine aus der Region Bassum.

Piazzetta:

Straßentheater beim Piazzetta-Festival in Bassum 2013

Seit 2011 findet in Bassum jährlich ein Straßentheaterfestival unter dem Namen Piazzetta statt. Künstler aus dem In- und Ausland treten dabei an bis zu fünf Plätzen in der Innenstadt auf.

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veränderung I und II
Bronzeplastik „Herr Lienhop mit Weimaraner“ von Andreas Frömberg

Im Bassumer Stadtbild verstreut befinden sich einige sehr unterschiedliche Skulpturen und Objekte von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region und aus dem überregionalen Bereich:

  • im Park der Freudenburg die Bronze-Skulptur Der Wächter (2003) von Andreas Frömberg, Tronco Celeste (Buche, 2001) von Miguel Ausili, Liebespaar (Buche, 2001) von Igors Dobičins, Spitzentanz (Buche, 2001) von Louis Niebuhr und die Stele Europa (Holz, 2004; am jetzigen Standort seit 2009) von Gerd Friedrich [30]
  • vor der Kreissparkasse die Bronze-Skulptur Bürgermeister Lienhop und sein Hund (1997) von Andreas Frömberg
  • vor der Volksbank (= Gebäude des ehemaligen Amtsgerichts) Veränderung I und II (Stein, Keramik, Ziegel; 2001) von Heidrun Kohnert
  • vor der Klinik Bassum (ehem. Kreiskrankenhaus Bassum) ein Brunnen aus Edelstahl (1981) von Herbert Bodzin

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Bassumer Waldgebiet „Hülsenberg“ (bei Nordwohlde) blüht alljährlich in größerer Anzahl von Mitte Juli bis Mitte August die wildwachsende Orchidee Breitblättrige Stendelwurz (Epipactis helleborine).
  • ca. 250 m südlich des Frauenstifts steht eine 1000-jährige Eiche unter der wohl im Mittelalter von den Stiftsdamen des Frauenstifts in Bassum Streit entschieden wurde. Später als die Stiftsdamen Geschmack am Kaffee gefunden haben, trafen sie sich einmal im Jahr unter dieser Eiche zur Kaffeerunde. Daher auch der Name Kaffeeeiche.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Bassum
Palettenfabrik Sägewerk Bassum
Gokart-Bahn im Industriegebiet Bassum

Über die Bundesstraße 51 und die Bundesautobahn 1 sind Bremen sowie Osnabrück und über die Bundesstraße 6 Hannover sowie der Anschluss an die A 7 und A 2 in Richtung Osten und Süden erreichbar. Über die Bundesstraße 61 können die Industriestandorte Ostwestfalen-Lippes erreicht werden.

Bassum liegt mit den Bahnhöfen Bassum und Bramstedt an der Bahnstrecke von Osnabrück nach Bremen. An beiden Bahnhöfen hält die RS 2 (Bremerhaven-Lehe – Twistringen); am Bahnhof Bassum verkehrt der RE 9 (Osnabrück – Bremerhaven-Lehe). Die Nebenstrecke Richtung Herford wurde stillgelegt. Der Flughafen Bremen ist 32 km entfernt.

Luftraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Intersection BASUM im Luftraum über Bassum beginnen die Anflüge auf den Flughafen Bremen und den Flughafen Hamburg.[31] Entsprechend der Nomenklatur in der Navigation werden definierte Orte mit fünf Buchstaben oder Ziffern bezeichnet und lehnen sich häufig an Namen der geographischen Umgebung an. Bei schönem Wetter kann man die sich kreuzenden Kondensstreifen der Flugzeuge sehen.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Zahnradfabrik Stelter ist im Ortsteil Bassum angesiedelt und hat etwa 370 Mitarbeiter.[32]
  • Seit 50 Jahren befindet sich eine Palettenfabrik in Bassum, die rund fünf Millionen Holzpaletten im Jahr herstellt.[33]
  • Die AbfallWirtschaftsGesellschaft (AWG) des Landkreises Diepholz betreibt in Bassum ihr Entsorgungszentrum.

Wirtschaftsförderungsgesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bassum unterhält die Bassumer Wirtschaftsförderungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft (WISEG), die neben dem Bau und Betrieb einer Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach auch Baugrundstücke erschließt und veräußert sowie bei Umbau und Vermietung des Bassumer Bahnhofgebäudes tätig ist.

Gesundheitswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bassum gibt es ein Krankenhaus, das Zentrum für seelische Gesundheit, die Fachklinik Bassum und viele Arztpraxen und Pflegeheime.

Das Krankenhaus in Bassum gehört zu den Alexianern Landkreis Diepholz, es umfasst folgende Abteilungen und Zentren:

  • Klinik für Chirurgie und Viszeralchirurgie (Chefarzt Hassan Abaei)
  • Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin (Chefarzt Wolfgang A. Grzibiela)
  • Klinik für Innere Medizin, Akutgeriatrie und Geriatrische Frührehabilitation, Palliativmedizin (Chefarzt Siegfried Schulte)
  • Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie (Chefarzt George Micklefield)
  • Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie (Chefarzt Massud Mamarvar)
  • Belegabteilung Gynäkologie (Belegärzte Judith Herholz, Gintare Kotke-Pakeltis und Annette Kröger)
  • Belegabteilung HNO (Belegarzt Faleh Zohbi)
  • Bauchzentrum
  • Zentrum für Adipositaschirurgie
  • Ambulantes OP-Zentrum
  • Medizinisches Versorgungszentrum

Das Zentrum für seelische Gesundheit in Bassum gehört ebenfalls zu den Alexianern Landkreis Diepholz, die Chefärzte sind Gerd-Christian Kampen und Stefan Renner. Die Fachklinik für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie umfasst folgende Abteilungen:

  • Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Psychiatrische Institutsambulanz

Die Fachklinik Bassum ist eine medizinische Rehabilitationseinrichtung für Suchterkrankungen. Die Klinik wird geleitet von Chefarzt Gunter Eichstädt.

Angeschlossen an das Krankenhaus gibt es mit dem GesundheitsCentrum Bassum ein Ärztehaus mit Haus- und Fachärzten und einer Apotheke.

Friedhof Bassum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedhof Bassum
Luftbild: Krankenhaus Bassum, direkt daneben der Friedhof Bassum, rechts hinten die Stiftskirche Bassum

An der Eschenhauser Straße wurde bereits um 1850 der älteste Teil des Friedhofs eröffnet. Ihre letzte Ruhestätte fanden hier zunächst nur die Äbtissinnen und Stiftsdamen. In diesem Bereich gab es bis 1967 auch eine Gruft. Da sie aber immer wieder von Einbrechern heimgesucht wurde, schüttete man sie zu. In früheren Zeiten wurden unweit der Äbtissinnengräber auch die Bassumer Pastoren, Lehrer und ein Propst beigesetzt. Jede Bassumer Ortschaft hatte in früheren Zeiten auf dem alten Teil des Friedhofs ihren eigenen Bereich (Bassumer Kirchspiel).

Heute erstreckt sich der Friedhof bei ungefähr 3500 Grabstellen über eine Fläche von rund 5,2 Hektar. Die Trauerfeiern wurden bis 1971 in einer Fachwerkkapelle abgehalten, die durch ein Feuer zerstört wurde. Die heutige Kapelle wurde 1972 gebaut und bietet für 180 Trauergäste Sitzplätze. 2003 renovierte die Kirchengemeinde den Anbau der Kapelle. Er verfügt über ein sonnendurchflutetes Atrium, einen Versammlungsraum für Angehörige, Sozialräume für die Mitarbeiter, Toiletten und drei moderne Aufbahrungsräume.

Beim Bassumer Friedhof sind die Hauptwege von Linden gesäumt. Sie ergeben aus der Luft betrachtet die Form eines Kreuzes.

Auf dem Gelände befinden sich zwei Soldatengräberfelder. 26 Soldaten, die in den letzten Kriegsjahren durch Tiefflieger in Bassum getötet wurden, sind auf dem einen Feld beigesetzt. 29 Kriegsgefangene aus der ehemaligen Sowjetunion, Rumänien, Ungarn, Belgien und Spanien sind auf dem anderen Feld beigesetzt. Im Mai und Juni 1945 starben sie alle in Gefangenschaft.

In der Nähe der Kindergräber, die 1915 auf dem Friedhof angelegt wurden, befindet sich das Gräberfeld der „Sternenkinder“. Im Rahmen einer Trauerfeier wird hier mehrmals im Jahr eine Urne von totgeborenen Kindern aus dem Klinikverbund St. Ansgar (Bassum, Diepholz, Sulingen) beigesetzt.

Gemeinschaftsgräberfelder für Särge und Urnen befinden sich auf dem neuen Teil des Friedhofs an der Bahnlinie. Hier entsteht außerdem ein Wahlurnengräberfeld; es wird später einmal die Form einer Raute haben.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Bassum gibt es eine Sporthalle an der Grundschule Mittelstraße und zwei Sporthallen am Petermoor, außerdem gibt es Hallen in den Ortsteilen Bramstedt, Neubruchhausen und Nordwohlde. Vormittags werden die Sporthallen größtenteils durch Schulen, nachmittags durch Vereine genutzt.

Katastrophenschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bassum sind Freiwillige Feuerwehren in den Ortsteilen Albringhausen, Apelstedt, Bassum, Bramstedt, Dimhausen, Eschenhausen, Hallstedt, Neubruchhausen, Nienstedt, Nordwohlde, Ringmar und Wedehorn tätig. Der Ortsverband Bassum des Technischen Hilfswerks besteht aus zwei Bergungsgruppen, einer Fachgruppe Räumen sowie einer Jugendgruppe. In Bassum gibt es eine Rettungswache und eine Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes sowie eine Ortsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elementarbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Bassum unterhält die Kinderkrippe Haus der kleinen Strolche in der Ortschaft Bassum, darüber hinaus gibt es gemischte Gruppen in einigen Kindergärten. In den nächsten Jahren sollen Krippen in den Ortschaften Bramstedt, Nordwohlde und Neubruchhausen gebaut werden.

Städtische Kindergärten gibt es in den Ortschaften Bassum (KinderReich), Neubruchhausen (Haus der kleinen Füße) und Bramstedt, außerdem gibt es städtische Waldkindergärten im Dicken Braken (Helldiek) und Lindschlag (Eschenhausen). Das Mütter-Kinder-Zentrum unterhält Kindergartengruppen und der evangelisch-lutherische Kirchenkreis betreibt einen Kindergarten in der Ortschaft Bassum (Rentei) und einen in der Ortschaft Nordwohlde (Arche Noah).

Primar- und Sekundarbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bassum gibt es zwei Grundschulen in der Ortschaft Bassum und je eine in Nordwohlde, Bramstedt und Neubruchhausen. Im Schulzentrum Petermoor gibt es eine Oberschule mit gymnasialem Zweig. In Bassum gibt es die private PrinzHöfte-Schule und die freie christliche Lukas Schule. In Twistringen gibt es ein Gymnasium und in Syke gibt es eine Berufschule mit einem Beruflichen Gymnasium und auch ein Gymnasium.

Tertiärbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bassum gibt es keine Einrichtungen der Tertiärbildung. Der nächste Hochschulstandort ist Bremen, die PHWT hat u.a. einen Standort in der Kreisstadt Diepholz.

Quartärbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Volkshochschule des Landkreises Diepholz unterrichtet u.a. in Seminarräumen im Bahnhofsgebäude und im Seminar- und Tagungshaus "Die Freudenburg" in Bassum.

Religionsgemeinschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Seit 1541 ist die größte Kirchengemeinde in Bassum die evangelische Kirchengemeinde mit der Stiftskirche in Bassum und der Dreifaltigkeitskirche in Neubruchhausen (Kirchenkreis Syke-Hoya).
  • Evangelische Kirchengemeinde in Nordwohlde (Kirchenkreis Syke-Hoya).
  • Die katholische St. Ansgar Kirchengemeinde in Bassum gehört zur Pfarrei St. Anna.
  • Station der Neuapostolischen Kirche, in der Langen Wand (zu Weyhe gehörend).
  • Evangeliums Christengemeinde Bremen, Bremer Straße.
  • Zeugen Jehovas, Königreichssaal, Gutenbergstraße
  • Freie Christengemeinde Bassum in Eschenhausen.
  • Ehemalige Jüdischen Gemeinde in Bassum, Meierkampstraße; bis Ende der 1920er Jahre Gebetsraum, im Volksmund oft als Synagoge bezeichnet. Obwohl der Gebetsraum schon lange nicht mehr als solcher verwendet wurde, wurde am 9. November 1939 an dieser Stelle versucht ein Feuer zu legen. Heute gibt es keine jüdischen Aktivitäten mehr.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bassum. In: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen Niedersachsen. München/Berlin 1992, S. 197–199
  • Jens Mastnak: Beiträge zur Bassumer Geschichte. Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bassum, Band 1. Diepholz/Bassum 2000, 129 Seiten mit 36 Abb. (Fotos, Faks. und Zeichnungen)
  • Klaus Mencke: Bassum im Bild 1893–1973. Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bassum, Band 3. Erfurt 2002, 128 Seiten mit etwa 240 Abb. (etwa 240 Fotos und 1 Kartenskizze)
  • AutorInnenkollektiv: Helmuth Meyer, Heinrich Peters, Ilse Mindermann-Wawrzinek, Ursula Rohlfs, Johannes Meyer, Heinz Rohlfs: Kirchspiel Nordwohlde. (Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft „Chronik Kirchspiel Nordwohlde“), Syke 1999, 352 Seiten mit zahlr. Abb. (Fotos, Kartenskizzen, Zeichnungen und Faks.)
  • Harald Focke, Helmut Behrens u. Walter Brackland: Bassum in den Fünfzigern. Bilder aus Stadt und Land. Bassum 1990
  • Harald Focke, Helmut Behrens u. Walter Brackland: Das waren noch Zeiten. Unser Alltag in den Fünfzigern. Bassum 1992
  • Harald Focke, Helmut Behrens u. Walter Brackland: Mit Wasser und Wind. Alte Mühlen in Bassum und Umgebung. Bassum 1997
  • Heinz-Hermann Böttcher: Der Jüdische Friedhof in Bassum – Dokumentation. Typoskriptdruck im Eigenverlag. Syke 2003, 116 Seiten mit zahlr. Abbildungen (92 Fotos, 3 Kartenausschnitte, 1 Lageplan, zahlr. Faks.); darin: fotografische Erfassung aller 37 Grabsteine, Erfassung der Grabstein-Inschriften in deutscher Sprache
  • Marlis Buchholz, Miriam Lappin u. Almuth Lessing: Bassum. In: Herbert Obenaus. Hrsg.: in Zusammenarbeit mit David Bankier und Daniel Fraenkel: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen., Band 1 und 2 (1668 S.), Göttingen 2005, Seite 179–183
  • Bernd Ulrich Hucker: Stift Bassum. Eine 1100jährige Frauengemeinschaft in der Geschichte. Edition Temmen, Bremen; 326 S. m. Abb.; ISBN 3-86108-276-4
  • Claudia Kollschen, Eike Sellmer: Bassum für Kinder und neugierig gebliebene Erwachsene, Bassum 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bassum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. http://www.bassum.de/index.php?option=com_content&view=article&id=17&Itemid=233
  3. Katasterfläche in Niedersachsen (Gebietsstand: 1.11.2015). In: LSN-Online - Regionaldatenbank. Landesamt für Statistik Niedersachsen, abgerufen am 7. November 2014.
  4. Hügelgräberfeld Stühren bei Ströhen. In: Faszination Archäologie. Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest, abgerufen am 3. Mai 2014.
  5. a b c Die Entstehung der Stadt Bassum. Stadt Bassum, abgerufen am 3. Mai 2014.
  6. Die Geschichte des Stiftes Bassum. Stift Bassum, abgerufen am 3. Mai 2014.
  7. Mizler: Neue Sammlung geographisch-historisch-statistischer Schriften. 5. Band. Johann Georg Friedrich Jakobi, Weißenburg im Nordgau 1786, S. 182 f. (Google Books [abgerufen am 20. Dezember 2014]).
  8. Gerhard Köbler: Historisches Lexikon der Deutschen Länder. die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwar. 7. Auflage. C. H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1, S. 303 (Google Books [abgerufen am 20. Dezember 2014]).
  9. C. H. C. F. Jansen: Statistisches Handbuch des Königreichs Hannover. Commission der Helwings̓chen Hofbuchhandlung, Hannover 1824, S. 21 ff. (Google Books [abgerufen am 20. Dezember 2014]).
  10. Geschichtliches. Die Freudenburg. Kultur- und Heimatverein Bassum e. V., abgerufen am 3. Mai 2014.
  11. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 191.
  12. LSKN-Online. Abgerufen am 6. Mai 2014
  13. Bassumer Stadtrat. Stadt Bassum, abgerufen am 11. April 2014.
  14. Stadtratswahl Bassum 2016. Stadt Bassum, abgerufen am 13. September 2016.
  15. Wahlergebnis Stadtratswahl 2016. bassum.de. Abgerufen am 13. September 2016.
  16. Frank Jaursch: Fast 700 Stimmen Vorsprung für Porsch. Marx unterliegt bei Bürgermeister-Stichwahl in Bassum. Kreiszeitung, 15. Juni 2014, archiviert vom Original am 8. November 2014, abgerufen am 8. November 2014.
  17. Maik Hanke: Mannschaftskapitän Porsch leistet den Eid. Erste Ratssitzung mit dem neuen Bürgermeister/Bärbel Ehrich Stellvertreterin/Wilhelm Bäker offiziell verabschiedet. Kreiszeitung, 6. November 2014, archiviert vom Original am 8. November 2014, abgerufen am 8. November 2014.
  18. Frauke Albrecht: Drei Vertreter für Porsch. Konstituierende Ratssitzung. Kreiszeitung, 3. November 2016, archiviert vom Original am 4. November 2016, abgerufen am 5. November 2016.
  19. Internetseite des Partnerschaftskomitees von Fresnay-sur-Sarthe mit einem Foto der Partnerschaftsurkunde Abgerufen am 11. April 2014
  20. Presseartikel über die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde Abgerufen am 10. April 2014
  21. Städtepartnerschaften
  22. Die Geschichte des Stiftes Bassum. Stift Bassum, abgerufen am 31. Oktober 2014.
  23. Stift Bassum. Eine 1100jährige Frauengemeinschaft in der Geschichte. Mit Beiträgen von Barbara von Wallenberg Pachaly. Edition Temmen, Bremen 1995; ISBN 3-86108-276-4
  24. Vorstellung des Projekts StiftsPark auf der Internetseite der Agenda21-Gruppe Bassum. Abgerufen am 6. Mai 2014
  25. Internetseite des Bassumer Utkieks. Abgerufen am 6. Mai 2014
  26. Website des Tierparks
  27. Tierpark Petermoor Bassum auf zoo-infos.de
  28. Der Tierpark Petermoor auf bassum.de
  29. Veranstaltung der Wirtschafts- und Interessengemeinschaft Region Bassum. Abgerufen am 6. Mai 2014
  30. Kreiszeitung Bassum
  31. TRAJECTORY MANAGEMENT PILOT SIMULATION, S. 19 (PDF, 722 kB), Bericht von Eurocontrol, abgerufen am 21. Februar 2011
  32. Selbstdarstellung der Zahnradfabrik Stelter. Abgerufen am 4. Januar 2017
  33. Internetseite der Palettenfabrik Bassum. Abgerufen am 4. Januar 2017
  34. a b Anke Seidel: Hitler Bassumer Ehrenbürger. Nadermann: „Juristisch längst erloschen“/ Schmidt: „Politisch nie aufgehoben“. Kreiszeitung, 13. August 2014, archiviert vom Original am 8. November 2014, abgerufen am 8. November 2014.
  35. Auszug - Aberkennung der Bassumer Ehrenbürgerschaft Adolf Hitlers. In: Niederschrift des Rates der Stadt Bassum. Stadt Bassum, abgerufen am 8. November 2014.
  36. Aberkennung der Ehrenbürgerschaft. Die SPD in Bassum, 10. September 2014, archiviert vom Original am 8. November 2014, abgerufen am 8. November 2014.
  37. Richardis II. von Stade werk=http://www.manfred-hiebl.de/. Abgerufen am 12. Februar 2015.
  38. [1]
  39. Göttinger Tageblatt: Neele Eckhardt fliegt zum deutschen Meistertitel Abgerufen am 11. Februar 2015