Klein Lessen

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Klein Lessen
Stadt Sulingen
Wappen von Klein Lessen
Koordinaten: 52° 39′ 7″ N, 8° 46′ 6″ O
Höhe: 40 m ü. NHN
Fläche: 11,44 km²
Einwohner: 570
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 27232
Vorwahl: 04271
Karte
Lage von Klein Lessen

Klein Lessen ist eine Ortschaft der Stadt Sulingen im niedersächsischen Landkreis Diepholz. Dort leben etwa 570 Einwohner auf einer Fläche von 11,44 km².

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klein Lessen liegt im südlichen Bereich der Stadt Sulingen, 4 km südwestlich vom Kernort Sulingen entfernt. Zur Ortschaft Klein Lessen gehören Bockhorn, Dahlskamp, Klein Lessen, Schlahe und Vorwerk.

Nachbargemeinden sind – von Norden aus im Uhrzeigersinn – Rathlosen, Sulingen, Lindern, Barenburg, Varrel und Groß Lessen.

Westlich, an der Grenze zu Groß Lessen, fließt die Kleine Aue.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Gebietsreform, die am 1. März 1974 in Kraft trat, ist die vorher selbstständige Gemeinde Klein Lessen eine von fünf Ortschaften der Stadt Sulingen.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist seit 30. Oktober 2018 Tammo Schulze.

Vor ihm waren es:

  • 1923–1960: Heinrich Riedemann
  • 1964–1966: Wilhelm Riedemann
  • 11. November 1986–29. Oktober 2018: Heinz Riedemann
  • seit 30. Oktober 2018: Tammo Schulze

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klein Lessen verfügt über einen Kindergarten, eine Freiwillige Feuerwehr und einen Schützenverein.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klein Lessen liegt fernab des großen Verkehrs. Die Bundesautobahn 1 verläuft 40 km entfernt westlich. Die von Bassum über Sulingen (Kernort) und Uchte nach Minden führende Bundesstraße 61 verläuft nördlich und östlich, jeweils 3 km entfernt. Die Bundesstraße 214 von Diepholz über Sulingen (Kernort) nach Nienburg verläuft nördlich in 0,5 km Entfernung.

In Klein Lessen gibt es keine Straßenbezeichnungen, sondern nur Hausnummern, nach denen sich Einwohner, Postboten, Lieferanten und Besucher orientieren müssen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 189.