Andrea Aiuti

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Andrea Kardinal Aiuti

Andrea Kardinal Aiuti (* 17. Juni 1849 in Rom; † 28. April 1905 ebenda) war ein Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche.

Leben[Bearbeiten]

Andrea Aiuti empfing am 22. September 1871 das Sakrament der Priesterweihe. Aiuti war Mitglied der römischen Kurie und im Dienste der päpstlichen Diplomatie in Brasilien und Spanien tätig.

Am 31. März 1887 wurde er zum Titularerzbischof von Achrida und zum Päpstlichen Legaten in Indien ernannt. Die Bischofsweihe spendete ihm der Erzbischof von Bombay, George Porter SJ, am 1. Mai 1887. 1891 bis 1893 wirkte er als Sekretär der Kongregation für die Verbreitung des Glaubens und am 7. Juni 1893 zum Apostolischen Nuntius in Bayern berufen. Wenige Tage später wurde er zum Titularerzbischof von Tamiathis ernannt. 1896 wechselte er als Nuntius nach Portugal. Im Jahre 1903 wurde er von Papst Leo XIII. als Kardinalpriester mit der Titelkirche San Girolamo dei Croati (degli Schiavoni) in das Kardinalskollegium auf. Andrea Aiuti nahm am Konklave des Jahres 1903 teil, in dem Papst Pius X. gewählt wurde.

Von Andrea Aiuti wird berichtet, dass er sehr sprachbegabt gewesen sei. Italienisch, französisch, englisch, spanisch, portugiesisch, deutsch und hindi habe er „mit der selben Feinheit und Leichtigkeit“ beherrscht.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Andrea Aiuti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Eintrag zu Andrea Aiuti auf catholic-hierarchy.org (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Quelle zum Sprachtalent