Anette von Eichel

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Anette von Eichel (2019)

Anette von Eichel (* 1971 in Hessen) ist eine deutsche Jazzsängerin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eichel trat von 1993 bis 1995 mit der Band Naima auf; daneben sang sie im Ensemble H Free Jazz. Zwischen 1995 und 1997 gehörte sie dem Bujazzo an. 1995 und 1996 war sie auch als Solistin des Jazzchores des Deutschen Sängerbundes aktiv.[1] Zwischen 1994 und 1998 studierte sie im Bachelorstudiengang Jazzgesang am Königlichen Konservatorium Den Haag bei Rachel Gould, Jeanne Lee, Ineke Heijliger und dem Pianisten Frans Elsen mit einem Zweitstudium in klassischem Gesang bei Sasja Hunnego.

Außerdem absolvierte sie ein Magisterstudium der Europäischen Expansionsgeschichte an der Rijksuniversiteit Leiden. Anschließend absolvierte sie ihren Jazz-Masterabschluss am Königlichen Konservatorium Den Haag im Jahr 2000 mit Auszeichnung. Zusätzlich machte sie Weiterbildungen in Funktionalem Stimmtraining, Belting und Exceptional Voice Training school.[2]

2001 legte Eichel ihr von Hein van de Geyn produziertes Debütalbum vor. Sie arbeitete auch mit Hubert Nuss, Frank Haunschild, Jens Düppe, Rudi Engel, Oliver Strauch sowie mit dem Sunday Night Orchestra, dem Cologne Contemporary Jazz Orchestra und der Shreefpunk-Bigband. Konzertreisen führten sie auch nach Österreich, Ungarn, Rumänien, Moldawien, die Schweiz, Spanien und Südafrika.

Eichel war von 2001 bis 2009 Dozentin am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Seit 2010 ist sie Professorin für Jazzgesang und Ensemble an der Hochschule für Musik Köln und war auch an der Hochschule für Musik in Osnabrück tätig.[2] Ab 1. März 2021 fungiert sie als Dekanin des Fachbereichs Jazz/Pop der HfMT Köln, nachdem sie bereits zuvor Prodekanin war.[3]

Anette von Eichel lebt und arbeitet in Köln.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 wurde sie mit Markus Horn und den anderen Mitgliedern des Ensembles Prelude Sieger des hessischen Landeswettbewerbs „Jugend jazzt“. 1994 erhielt sie einen ersten Preis in einem Wettbewerb der Hamburger Akademie der Tonkunst.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Anette von Eichel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Porträt (Bujazzo). Archiviert vom Original; abgerufen am 11. Januar 2021.
  2. a b Biographie HfMTK. Abgerufen am 26. Januar 2021.
  3. Wahl zur Dekanin des Fachbereichs Jazz Pop, HfMT Köln, abgerufen am 21. Februar 2021