Annette Dittert

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Annette Dittert (2015)

Annette Dittert (* 3. Dezember 1962 in Köln) ist eine deutsche Journalistin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Annette Dittert studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Freien Universität Berlin.

Zwischen 1983 und 1985 war sie freie Mitarbeiterin der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Ab 1984 arbeitete sie zudem als Reporterin, Redakteurin und Moderatorin beim Sender Freies Berlin. Sie wechselte 1992 zum Westdeutschen Rundfunk, wo sie unter anderem für Konzept und Redaktionsleitung der WDR-Medienshow Parlazzo verantwortlich war. Von 1995 bis 2001 hatte sie die stellvertretende Leitung des ARD-Morgenmagazins inne, das sie auch zeitweise moderierte. Daneben übernahm Dittert Vertretungen in den WDR-Auslandsstudios Moskau und New York. Von Juli 2001 bis Juli 2004 berichtete sie als Korrespondentin und Studioleiterin der ARD aus Warschau. Für ihre Berichterstattung über Polen erhielt sie 2004 den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis.

Von 2004 bis 2006 war sie in Indien, China, Afrika und den USA auf Drehreisen für die mehrteilige Dokumentarfilmreihe Abenteuer Glück. Als Autorin war Dittert verantwortlich für die Entwicklung und Konzeption der Serie, die 2006 mit dem Adolf-Grimme-Preis sowie dem Publikumspreis der Marler Gruppe ausgezeichnet und anschließend zudem für den International Emmy Award der International Academy of Television Arts & Sciences nominiert wurde.

Zwischen 2006 und 2008 war Dittert Korrespondentin und Studioleiterin des ARD-Studios in New York, bis sie zum 1. August 2008 als Korrespondentin und Studioleiterin in London zum Norddeutschen Rundfunk wechselte. Von Sommer 2009 bis September 2010 und wieder ab April 2012 bis Dezember 2014 berichtete sie in ihrem Videoblog London Calling für tagesschau.de aus dem britischen Leben. Anfang Dezember 2014 hat sie das Ende ihrer Tätigkeit als London-Korrespondentin für die ARD bekanntgegeben. Seit September 2015 arbeitet sie als Autorin für die ARD. Annette Dittert lebt in Hamburg und London.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erdöl, Bernstein und Kaschuben - Die polnische Ostseeküste. ARD, 2002
  • Geld ist nicht alles. Mit einem Filmvorführer durch Masuren. ARD, 2003
  • Der stille Bug. Reise durch ein zerrissenes Land. ARD, 2004
  • Nur der Wunderrabbi ist geblieben. Reise in die jüdische Vergangenheit Polens. WDR, 2004
  • Abenteuer Glück. Vierteilige Dokumentarfilmreihe, ARD, 2005
  • Alltag im Schatten des Booms. New York fünf Jahre nach 9/11. ARD, 2006
  • Kofi Annan - Der friedliche Krieger tritt ab. ARD, 2006
  • Harlem. Ein schwarzer Stadtteil wird weiß. SWR, 2007
  • Hillary gegen Obama. Die Schlacht ums Weiße Haus. ARD, 2008
  • Das Ende der New Yorker Bowery. Eine Straße verliert ihr Gesicht. ARD, 2008
  • Nostalgie auf dem Wasser - Englische Kanalboote. ARD, 2008
  • Inseln jenseits der Zeit - Die Hebriden. ARD, 2009
  • Krieg der Kindergangs - Die Straßen von Liverpool. WDR, 2009
  • Der Krieg: Ein Spaß für die ganze Familie. WDR, 2010
  • Ihre Majestät, die Themse. Englands stolzer Fluss. ARD, 2010
  • 60 Jahre unter der Krone - Ein Leben als Queen. ARD, 2012
  • Adel verpflichtet - Der Baron und sein Dorf. ARD, 2014
  • Das Darknet - Eine Reise in die digitale Unterwelt. ARD, Dokumentation, 9. Januar 2017 (44 min)

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Palmen in Warschau. Geschichten aus dem neuen Polen. 2004
  • Der stille Bug. Reise durch ein zerrissenes Land. 2004 (mit Fritz Pleitgen)
  • London Calling: Als Deutsche auf der Brexit-Insel. 2017

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]