Ariadne von Schirach

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Ariadne von Schirach (* 1978 in München) ist eine deutsche Autorin und Philosophin.

Ariadne von Schirach, 2017

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ariadne von Schirach studierte Philosophie, Psychologie und Soziologie zunächst an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ab 2000 an der Freien Universität Berlin und an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Magisterarbeit mit dem Titel Identität als nomadisches Schweifen zwischen Existenzmöglichkeiten schrieb sie bei Gunter Gebauer über die koreanische Performancekünstlerin Nikki S. Lee.

Seit 2012 ist sie Dozentin im Studium Generale der Universität der Künste Berlin. Sie hat Gastdozenturen an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und an der Donau-Universität Krems.

Schirach arbeitet als freie Autorin und ist Kritikerin bei Deutschlandradio Kultur und dem Philosophie Magazin. 2005 veröffentlichte sie den Essay Der Tanz um die Lust[1] im Spiegel. Im Februar 2007 erschien das Buch Der Tanz um die Lust bei Goldmann, das sich mit den Folgen einer zunehmend pornographisierten Gesellschaft auseinandersetzt. Im Februar 2014 erschien Ariadne von Schirachs zweites Buch Du sollst nicht funktionieren. Für eine neue Lebenskunst im Tropen Verlag.[2] 2016 veröffentlichte sie das Fachbuch Ich und du und Müllers Kuh. Kleine Charakterkunde für alle, die sich und andere besser verstehen wollen beim Klett-Cotta Verlag.

Schirach ist die Tochter des Schriftstellers Richard von Schirach und Enkelin des NS-Reichsjugendführers Baldur von Schirach und der Schriftstellerin Henriette von Schirach. Sie ist die Schwester des Schriftstellers Benedict Wells und die Cousine des Strafverteidigers und Schriftstellers Ferdinand von Schirach.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Tanz um die Lust. Goldmann, München 2007, ISBN 978-3-442-31115-6.
  • Du sollst nicht funktionieren. Für eine neue Lebenskunst. Klett-Cotta, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-608-50313-5.
  • Ich und du und Müllers Kuh. Kleine Charakterkunde für alle, die sich selbst und andere besser verstehen wollen. Klett-Cotta, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-608-96124-9.

Medienberichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Tanz um die Lust. 17. Oktober 2005, abgerufen am 28. Februar 2014.
  2. Ariadne von Schirach Buchpremiere »Du sollst nicht funktionieren«. (Geschnittene Version der Buchpremiere in Spiegelsaal von Clärchens Ballhaus in Berlin am 24. Februar 2014).
  3. Der Tanz um die Lust. Die Pornografisierung der Gesellschaft. Buchbesprechung und Kritik auf Ö1 vom 27. März 2007. Zuletzt abgerufen am 9. April 2017.
  4. Willkommen Österreich. Willkommen Österreich mit Ariadne von Schirach (Sendungsmitschnitt auf youtube).