Azerbaijan Airlines

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
AZAL
Azerbaijan Airlines
Ehemaliges Logo der AZAL
Airbus A340-500 der AZAL
IATA-Code: J2
ICAO-Code: AHY
Rufzeichen: AZAL
Gründung: 1992
Sitz: Baku, AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan
Drehkreuz:

Flughafen Baku

Heimatflughafen:

Flughafen Baku

Unternehmensform: Staatsunternehmen
IATA-Prefixcode: 771
Leitung: Jakhangir Askerov (CEO)
Mitarbeiterzahl: ca. 4.280
Vielfliegerprogramm: AZAL Miles
Flottenstärke: 30
Ziele: National und international
Website: azal.az

Azerbaijan Airlines (Azeri: Azərbaycan Hava Yolları, auch AZAL) ist die nationale Fluggesellschaft Aserbaidschans mit Sitz in Baku und Basis auf dem Flughafen Baku.

Geschichte[Bearbeiten]

Ehemalige Boeing 707 der AZAL

Azerbaijan Airlines wurde am 7. April 1992 als staatliche Fluggesellschaft gegründet.

Am 22. Februar 2007 bestellte Azerbaijan Airlines zwei Boeing 787-8. Der erste Dreamliner wurde am 23. Dezember 2014 ausgeliefert.[1]

Flugziele[Bearbeiten]

Azerbaijan Airlines führt Linien- und Frachtflüge nach Europa, China und in den Nahen Osten durch. Im deutschsprachigen Raum werden Frankfurt, Berlin sowie Wien bedient.[2]

Flotte[Bearbeiten]

Airbus A319-100 der AZAL
Boeing 767-300ER der AZAL

Mit Stand November 2015 besteht die Flotte der Azerbaijan Airlines aus 30 Flugzeugen[3]:

Linienflugbetrieb
Flugzeugtyp Anzahl bestellt Anmerkungen Sitzplätze[4]
Airbus A319-100 03 122
Airbus A320-200 07 166
Airbus A340-500 02 die beiden letzten ausgelieferten Airbus A340-500[5]; 1 inaktiv 237
Boeing 757-200 04 174
180
Boeing 767-300ER 02 1 mit Winglets ausgestattet 199
Boeing 787-8 02 210
Embraer 170 01 76
Embraer 190 04 106
Gesamt 25
Regierungsmaschinen
Flugzeugtyp Anzahl bestellt Anmerkungen
Airbus ACJ319 1
Airbus ACJ320 1 inaktiv
Airbus A340-600 1 inaktiv
Boeing 767-300ER 1
Tupolew Tu-154M 1
Gesamt 5

Zwischenfälle[Bearbeiten]

In ihrer Geschichte verzeichnet Azerbaijan Airlines vier Zwischenfälle mit Todesopfern:

  • Am 30. November 1995 stürzte eine Boeing 707-300C infolge eines unplanmäßigen Bodenkontakts nach einem Tiefflug ab, wobei zwei der sechs Insassen starben.[6]
  • Am 5. Dezember 1995 verunglückte eine Tupolew Tu-134B nach dem Start in Nachitschewan, nachdem während des Steigflugs nach dem Start beide Triebwerke ausgefallen waren. 53 der 82 Insassen starben.[7]
  • Am 15. Mai 1997 wurde eine Jakowlew Jak-40 im Landeanflug auf Gjandscha durch Fehlschüsse einer überflogenen Schießübung getroffen, woraufhin ein Feuer an Bord ausbrach und die Maschine schließlich abstürzte. Alle sechs Menschen an Bord kamen ums Leben.[8]
  • Am 25. Dezember 2005 stürzte eine Antonow An-140 nach einem Systemausfall kurz nach dem Start in Baku nahe Nardaran am Kaspischen Meer ab. Alle 23 Insassen kamen ums Leben.[9]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Azerbaijan Airlines – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Boeing - Boeing Delivers Azerbaijan Airlines' First 787 Dreamliner, 23. Dezember 2014 (englisch), abgerufen am 5. November 2015
  2. azal.az - Routemap (englisch) abgerufen am 5. November 2015
  3. ch-aviation - Azerbaijan Airlines (englisch), abgerufen am 5. November 2015
  4. azal.az - Our Fleet (englisch), abgerufen am 15. März 2015
  5. aerotelegraph.com - AZAL Azerbaijan Airlines bekommt zwei Dreamliner, 24. Januar 2014 abgerufen am 25. Januar 2014
  6. Flugunfalldaten und -bericht des Unglückes vom 30. November 1995 im Aviation Safety Network
  7. Flugunfalldaten und -bericht des Azerbaijan-Airlines-Flugs 56 im Aviation Safety Network
  8. Flugunfalldaten und -bericht des Unglückes vom 15. Mai 1997 im Aviation Safety Network
  9. Flugunfalldaten und -bericht des Azerbaijan-Airlines-Flugs 217 im Aviation Safety Network