Bahnstrecke Bochum Nord–Bochum-Weitmar

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Bochum Nord–Bochum-Weitmar
Streckennummer (DB): 2155
Kursbuchstrecke (DB): zuletzt 230c (1945/6)
Streckenlänge: 5,5 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Betriebsstellen und Strecken[1]
Strecke – geradeaus
Strecke von Bochum Präsident
Bahnhof ohne Personenverkehr
0,0 Bochum Nord
   
Strecke nach Bochum-Langendreer
   
Bochum Hbf–Bochum-Langendreer S 1
   
1,3 Keespe u Hellbrügge (Anst)
   
2 ,0 Gockel u Niebur (Anst)
   
2,1 Bochum Stadt (Anst)
   
2,6 Bundeswehr Bochum (Anst)
   
Stadtbahn Herne–Bochum-Hustadt U 35
   
3,6 Bochum Wasserstraße
   
3,7 Mönnighoff (Anst)
   
3,8 Eickhoff (Anst)
   
3,9 Wiemelhausen
   
4,2 Bochum Häusser AG (Anst)
   
ehem. Strecke nach Bochum-Langendreer
   
5,5 Bochum-Weitmar
   
ehem. Strecke nach Bochum-Dahlhausen

Die Bahnstrecke Bochum Nord–Bochum-Weitmar ist eine ehemalige Bahnstrecke in Bochum im östlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Im Volksmund ist die Strecke auch als Springorum-Bahn bekannt, nach dem an der Strecke liegenden Kraftwerk Springorum.

Die Strecke wurde überwiegend nur im Güterverkehr bedient und verband den Bahnhof Bochum Nord an der Bahnstrecke Osterath–Dortmund Süd mit dem Bahnhof Bochum-Weitmar an der Bahnstrecke Essen-Überruhr–Bochum-Langendreer.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke wurde von den Preußischen Staatseisenbahnen in zwei Etappen gebaut und am 1. November 1883 zwischen Bochum Nord und Wiemelhausen, sowie am 1. Januar 1884 zwischen Wiemelhausen und Weitmar für den Güterverkehr freigegeben.

Am 1. Januar 1884 begann zudem der Personenverkehr zwischen Bochum Nord und Weitmar. Bereits 1906 wurde der Personenverkehr wieder eingestellt und nur für kurze Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg 1945/46 noch einmal wieder aufgenommen.

Am 31. Januar 1999 endete schließlich auch der Güterverkehr, noch im gleichen Jahr erfolgte dann am 13. August 1999 die Stilllegung.

Radweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gesamte Strecke, mit Ausnahme der Einfädelung in den Bahnhof Bochum-Nord, soll zu einem Radweg ausgebaut werden, der ab Weitmar durch das Neveltal über die Trasse des Hasenwinkeler Kohlenweges bis nach Bochum-Dahlhausen an die Ruhr führen soll. Der erste Bauabschnitt zwischen Goerdtstraße und Waldring wurde im Oktober 2012 fertiggestellt. Der zweite Bauabschnitt zwischen Waldring und Franziskusstraße wurde im August 2014 freigegeben. Aktuell wird im dritten Bauabschnitt insbesondere ein Tunnel unter der Hattinger Straße hindurch gebaut. Die Fertigstellung des Tunnels und der direkt anschließenden Wegstücke ist für das Jahr 2017 geplant. Der Ausbau bzw. die Sanierung des letzten Abschnittes bis nach Dahlhausen wird voraussichtlich im Jahr 2018 fertiggestellt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eisenbahnatlas Deutschland 2007/2008. 6. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2007, ISBN 978-3-89494-136-9.