Bahnstrecke Działdowo–Olsztyn

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Działdowo–Olsztyn Główny
Soldau–Allenstein Stadt/Hbf
Streckennummer:216
Kursbuchstrecke:500
Streckenlänge:83,283 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:C3
Stromsystem:3000 Volt =
Höchstgeschwindigkeit:100 km/h
Strecke – geradeaus
von Warschau
Bahnhof, Station
0,000 Działdowo (Soldau) 163 m
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nach und von Brodnica (Strasburg)
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Działdowo R101 (Wschód) (Soldau Ost; 1941–1995) 172 m
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nach Iława (Deutsch Eylau)
   
Anschluss Kombet
   
4,036 Komorniki 173 m
Haltepunkt, Haltestelle
7,489 Krasnołąka (Schönwiese; ehem. Bahnhof) 176 m
   
polnisch-deutsche Grenze 1920–1939
Haltepunkt, Haltestelle
11,228 Zakrzów-Sarnowo (Sakrau-Scharnau; seit 1924; ehem. Bahnhof) 172 m
Haltepunkt, Haltestelle
14,923 Kozłowo (Großkoslau/Großkosel; ehem. Bahnhof) 189 m
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Anschluss
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Landesstraße 7
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Bahnhof, Station
24,384 Nidzica (Neidenburg) 174 m
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Anschluss Isoroc
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Nida (Neide)
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nach Wielbark (Willenberg)
   
27,92 Nidzica Las (Neidenburg Stadtwald; 1895–um 1947) 178 m
Haltepunkt, Haltestelle
33,596 Dobrzyń (Gutfeld; ehem. Bahnhof) 185 m
Haltepunkt, Haltestelle
37,487 Bujaki (Bujaken) 167 m
Haltepunkt, Haltestelle
43,060 Waplewo (Waplitz; ehem. Bahnhof) 163 m
   
von Ostróda (Osterode)
Bahnübergang
Landesstraße 58
Bahnhof, Station
52,975 Olsztynek (Hohenstein (Ostpr.)) 175 m
Haltepunkt, Haltestelle
58,154 Gryźliny (Grieslienen; ehem. Bahnhof) 166 m
Haltepunkt, Haltestelle
63,741 Stawiguda (Stabigotten; ehem. Bahnhof) 146 m
Bahnhof, Station
68,797 Gągławki (Ganglau) 130 m
Haltepunkt, Haltestelle
72,464 Bartąg (Groß Bertung/Bertung) 128 m
Straßenbrücke
Landesstraße 51
   
Anschluss Heizwerk
   
77,284 Olsztyn Kortowo (Deuthen; ab 1938) 125 m
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von Ostróda (Osterode)
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78,710 Olsztyn Dajtki (seit 2018)
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Anschluss
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Landesstraßen 16 und 51
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von Morąg (Mohrungen)
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81,100 Olsztyn Zachodni (Allenstein Vorstadt/Allenstein West) 122 m
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Łyna (Alle)
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Bahnhof, Station
83,283 Olsztyn Główny (Allenstein [Stadt]/Allenstein Hbf) 132 m
   
nach Szczytno (Ortelsburg)
Strecke – geradeaus
nach Korsze (Korschen)

Die Bahnstrecke Działdowo–Olsztyn (Soldau–Allenstein) ist eine elektrifizierte Eisenbahnstrecke in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Sie stellt ein Teilstück der Verbindung von Warschau nach Allenstein dar.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke beginnt im Fernverkehrsbahnhof Działdowo (Soldau) an der Bahnstrecke Warszawa–Gdańsk, der auch Beginn der Bahnstrecke Działdowo–Chojnice war, überquert jene und verläuft nordostwärts nach dem Fernverkehrsbahnhof Nidzica (Neidenburg; km 24,384), der Beginn der Bahnstrecke Nidzica–Wielbark war, und dann nordwärts über den Fernbahnhof Olsztynek (Hohenstein (Ostpreußen); km 52,975) und den an drei Strecken, nämlich der von Thorn zur russischen Grenze und an der nach Elbing, gelegenen Fernverkehrshaltepunkt Olsztyn Zachodni (Allenstein Vorstadt/Allenstein West; km 81,100) zum Bahnhof Olsztyn Główny (Allenstein [Stadt]/Allenstein Hauptbahnhof; km 83,283), der an den eben erwähnten Strecken liegt und Beginn der Bahnstrecke Olsztyn–Ełk ist.

Ausbauzustand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke ist durchgängig eingleisig und mit drei Kilovolt Gleichspannung elektrifiziert.

Die Höchstgeschwindigkeit für Personenzüge beträgt bis zum Kilometerpunkt 31,200 annähernd durchgängig hundert Kilometer pro Stunde, bis zum Kilometer 43,202 neunzig, dann wieder großteils hundert Kilometer pro Stunde. Für Güterzüge beträgt sie bis zum Kilometer 23,893 hundert, dann noch siebzig Kilometer pro Stunde.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen Allenstein und Hohenstein wurde die Strecke am 15. November 1887 von den Preußischen Staatseisenbahnen eröffnet, die Fortsetzung nach Soldau erfolgte am 1. Oktober 1888. Nach dem Ersten Weltkrieg, dem Versailler Vertrag verlief ab 1920 zwischen Schönwiese und dem 1924 errichteten Bahnhof Sakrau-Scharnau die neue polnisch-deutsche Grenze. Durchgehender Personenverkehr wurde nicht mehr betrieben, ehe 1939 das Deutsche Reich Polen besetzte und das zuvor polnische Stück der Strecke als Teil der Polnischen Staatseisenbahnen der Deutschen Reichsbahn angegliedert wurde. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 kam die Strecke komplett zu den Polnischen Staatseisenbahnen, die sie bis Ende November 1986 elektrifizieren ließen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ryszard Stankiewicz und Marcin Stiasny: Atlas Linii Kolejowych Polski 2014. Eurosprinter, Rybnik 2014, ISBN 978-83-63652-12-8, S. B9 und C8–9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahnstrecke Działdowo–Olsztyn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. PKP Polskie Linie Kolejowe: Höchstgeschwindigkeiten für Wagenzüge, Triebwagen und Güterzüge vom 8. Januar 2018.