Bahnstrecke Pronsfeld–Neuerburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pronsfeld–Neuerburg
Strecke der Bahnstrecke Pronsfeld–Neuerburg
Streckennummer: 3102
Kursbuchstrecke: 248s (1944)
Streckenlänge: 25,4 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
   
Westeifelbahn von Gerolstein
   
0,0 Pronsfeld
   
Westeifelbahn nach Sankt Vith
   
nach Pronsfeld–Waxweiler
   
zwei Viadukte bei Lünebach
   
   
5,4 Euscheid
   
8,3 Üttfeld / Lichtenborn
   
14,2 Arzfeld
   
17,4 Zweifelscheid
   
21,5 Weidendell-Tunnel (125 m)
   
Neuerburger Tunnel (116 m)
   
25,4 Neuerburg (Kr Bitburg)

Die Bahnstrecke Pronsfeld–Neuerburg, auch Enztalbahn genannt, war eine Nebenbahn in der Eifel, die vom Bahnhof Pronsfeld an der Westeifelbahn nach Neuerburg führte. Die Strecke führte ab Pronsfeld zunächst bergwärts, bevor sie ab Arzfeld bis Neuerburg der Enz folgte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Radweg, kurz vor Üttfeld

Die Bahnstrecke wurde zusammen mit der Strecke Pronsfeld–Waxweiler am 6. Juli 1907 eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Strecken erheblich beschädigt, sodass erst am 17. Oktober 1949 der Verkehr wieder aufgenommen wurde. Am 1. Juni 1969 wurde der Personenverkehr auf der Stichstrecke eingestellt, der Güterverkehr erst am 18. Mai 1989. Die Strecke nach Neuerburg wies als einzige der drei von Pronsfeld ausgehenden Strecken bis zuletzt noch einen nennenswerten Güterverkehr auf.[1]

Heute wird die ehemalige Trasse als Teil des Enztal-Radwegs genutzt. Der Radweg-Abschnitt Neuerburg-Zweifelscheid wurde 2002 und der Abschnitt Zweifelscheid-Arzfeld 2005 eröffnet. Die restliche Strecke wurde bis 2007 nach Lünebach ausgebaut und an den Radweg auf der Strecke Pronsfeld–Waxweiler angebunden. Seit dem Herbst 2011 ist der Radweg durchgehend asphaltiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Abschied von der Schiene -Güterstrecken 1980 bis 1993. Urs Krämer, Matthias Brodkorb. Stuttgart 2008, S. 59.