Beate Meinl-Reisinger

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Beate Meinl-Reisinger (2013)

Beate Meinl-Reisinger (* 25. April 1978 in Wien) ist eine österreichische Politikerin (NEOS). Sie ist Vorsitzende von NEOS Wien und stellvertretende Vorsitzende von Neos – Das Neue Österreich und Liberales Forum. Von 2013 bis 2015 war Meinl-Reisinger Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat, seit 2015 ist sie Abgeordnete zum Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderats.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meinl-Reisinger studierte an der Universität Wien Rechtswissenschaften und machte den Master in European Studies an der Donauuniversität in Krems. Zu Beginn ihrer Karriere absolvierte sie das „Traineeprogramm für EU-Akademiker_innen der WKÖ“. In diesem Rahmen war sie auch bei der Europäischen Kommission tätig und auch als Assistentin bei Othmar Karas im Europäischen Parlament.

Nach dem Traineeprogramm arbeitete sie als stellvertretende Geschäftsführerin bei „Frau in der Wirtschaft“, einer Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich. Weitere Stationen waren das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und dann das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend. In weiterer Folge war sie als Referentin für Frauen-, Familien- und Integrationspolitik im Kabinett von Staatssekretärin Christine Marek (ÖVP) tätig.[1] Ab 2009 folgte sie dieser als politische Referentin in der ÖVP Wien.

Politische Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Geburt der zweiten Tochter im Jahr 2012 kehrte sie der ÖVP den Rücken zu und engagierte sich bei NEOS, zu deren Vorsitzenden-Stellvertreterin sie gewählt wurde. Mit NEOS schaffte sie bei der Nationalratswahl 2013 auf Listenplatz 3 den Sprung in den Nationalrat.[2][3] Dort fungierte sie als Vorsitzende des Kulturausschusses und war Mitglied des Justizausschusses, des Ausschusses für Konsumentenschutz und des Familienausschusses.

Im Februar 2015 wurde Meinl-Reisinger als Spitzenkandidatin für die Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien 2015 am 11. Oktober 2015 bestätigt.[4] Am 24. September 2015, einen halben Monat vor der Wien-Wahl, kündigte Meinl-Reisinger im Nationalratsplenum an, ihr Nationalrats-Mandat bereits vor der Wahl, nämlich am 9. Oktober, zurückzulegen.[5] Bei der Wahl selbst gelang es NEOS unter Führung von Meinl-Reisinger, mit 6,16 % der Stimmen in den Wiener Gemeinderat und Landtag einzuziehen. Beate Meinl-Reisinger führt den aus fünf Mandataren bestehenden Klub im Wiener Rathaus als Landtagsabgeordnete und Gemeinderatsmitglied an.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beate Meinl-Reisinger ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Beate Meinl-Reisinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eva Linsinger: Parteigründung: Warum die ÖVP sich zu Recht vor den Neos fürchtet Artikel auf profil online vom 11. Februar 2013.
  2. Daniela Herger: NEOS-Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger im Interview zur NR-Wahl. Artikel auf Vienna Online vom 30. August 2013.
  3. Welche Neos in den Nationalrat einziehen. Artikel auf derStandard.at vom 30. September 2013.
  4. Wien-Wahl: Meinl-Reisinger als Neos-Spitzenkandidatin bestätigt. Artikel auf derStandard.at vom 28. Februar 2015, abgerufen am 1. März 2015.
  5. Nationalrat: Meinl-Reisinger legt Mandat zurück. Artikel auf DiePresse.com vom 24. September 2015, abgerufen am 24. September 2015.
  6. ÖVP interne Datenbank, abgerufen am 9. August 2015 (Eintritt: 18. März 2010, Mitglied bis: 13. September 2012)