Benutzer Diskussion:Escla

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Lisandra Teresa Ordaz Valdés[Bearbeiten]

Hallo Escla. Wegen Deiner Verschiebung: Die Namenkonventionen sind mir schon klar. Nun ist es so, dass im Fall von Lisandra hauptsächlich ihr Name in der Schreibweise des Weltschachbundes FIDE benutzt wird. Je neuer der Artikel über sie, auch in der kubanischen Presse, desto häufiger wird der zweite Vorname und der Apellido mitverwendet. Bei Nadya Ortíz hatte ich damals z.B. extra auf ihre weiteren Namen verzichtet, da diese immer seltener verwendet werden. Bei Lisandra ist dies umgekehrt, desshalb möchte ich Dich bitten, den Artikel wieder zurückzuverschieben. Danke, --Gereon K. 21:43, 18. Sep. 2011 (CEST)

Also meine Google-Anfrage ergibt eine andere Tendenz. Auch in den FIDE-Rankings wird sie nicht durchgängig unter ihrem vollständigen Namen geführt. Ich werde sie wohl nicht zurückverschieben. Mach was du willst. Du bist der Schach-, ich der Kubaexperte. Ich schätze, wenn du auf Kubas Straßen ne Umfrage machst, wie die Dame heißt, wirst du nur sehr selten den kompletten Namen zu hören bekommen. Gruß --Escla ¿! 21:56, 18. Sep. 2011 (CEST)
Deine Google-Treffer haben hauptsächlich zwei US-amerikanische Frauen dieses Namens. Ihr Name bei der FIDE wurde 2x geändert, die komplette Form ist die aktuelle. Bei Google habe ich für die Kurzschreibweise ([1]) gegenüber dem kompletten Namen ([2]) kaum einen Unterschied. Das wichtigste Papier ihrer Karriere ist der WGM-Antrag des kubanischen Schachverbandes. Auch da der komplette Name. Die Russen kennt auch niemand mit Patronym btw. --Gereon K. 22:06, 18. Sep. 2011 (CEST)
Die in der Juventud Rebelde gezeigten Fotos (ab 3. Link, Beispiele: [3], [4]) zeigen offensichtlich keine US-Amerikanerinnen ;-). Natürlich taucht in amtlichen Dokumenten häufig der vollständige Name auf. Interessant ist aber eher die Umgangssprache und wonach gesucht wird. Und da wage ich zu behaupten, dass Lisandra Ordaz die weitaus häufigere Variante sein dürfte.--Escla ¿! 22:18, 18. Sep. 2011 (CEST)
Schade, dass sie keinen Facebook-Account hat, über den ich sie fragen kann. In ihrer Uni hat sie auch keine Seite, über die ich sie kontaktieren kann. Ich werde mal eine mir bekannte Schachspielerin aus der Dom. Rep. fragen, ob sie Kontakt hat ... --Gereon K. 22:33, 18. Sep. 2011 (CEST)

Da mich dieses Thema irgendwie nicht loslässt, hab ich mal 'nen Google-Zählvergleich in meinen Standard-Spracheinstellungen Deutsch/Englisch/Spanisch gemacht. Ergebnis:

Da gefühlte 99 % der 439 Mehrheitstreffer auf die kubanische Schachspielerin zeigen, mir sind auf Anhieb lediglich 3 Facebooktreffer aufgefallen, die nichts mit ihr zu tun haben, dürfte wohl eigentlich klar sein, was das geeignetste Lemma für die Dame ist. Hast du schon die Dominicana gefragt und wenn ja, was hat sie geantwortet?

Grüße --Escla ¿! 23:58, 23. Sep. 2011 (CEST)

Hola. Ich habe die Frage an Eneida Perez geschickt. Mal schauen, was sie antwortet. Du könntest Recht haben. Gruß, --Gereon K. 23:25, 25. Sep. 2011 (CEST)
Und hier die Antwort: Hola! si ahora he visto tu mensaje...Si es el nombre completo, es la costumbre espanola...Lisandra Teresa Ordaz Valdés ...le pregunté a un amigo cubano! saludos Eneida. Also bleibt es bei den Apellidos. --Gereon K. 17:52, 5. Okt. 2011 (CEST)
Ich warte mal, bis es in der Spanischen Wikipedia oder in der kubanischen EcuRed einen Artikel über die Dame gibt. Die kubanische Presse spricht eine ganz andere Sprache, als der "amigo cubano" von Eneida. ;-) Grüße --Escla ¿! 19:41, 5. Okt. 2011 (CEST)
Die EcuRed ist ja wohl nun wirklich nicht massgebend. José Raúl Capablanca Graupera? So wird er in der Schachwelt nirgends bezeichnet. --Gereon K. 23:25, 5. Okt. 2011 (CEST)
Aber die kubanische Presse ist im Zweifel maßgeblicher als ein "Ich kenne jemanden, der jemanden kennt, der hat gesagt ...". Capabablanca wird auf EcuRed übrigens nur im Lemma unter seinem vollständigen Namen bezeichnet. Im Text, z.B. hier, wie allgemein üblich. Und wenn man bestimmte Verlinkungen, wie zum Beispiel Yuniesky Quesada, 2009 noch 7 mal verlinkt, verändert, dann sollte man wenigstens auch ne Weiterleitung anlegen, wenn man schon ein eher exotisches Lemma wählt, nur weil es so auf irgendeiner offiziellen FIDE-Seite steht. Bei Lisandra hattest du es auch vergessen.--Escla ¿! 23:50, 5. Okt. 2011 (CEST)
Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich bei Yuniesky's Verschiebung alle Links umgebogen. Die Liste fehlender Artikel ist früher angelegt worden und die Links beziehen sich auf einen einzigen Eintrag in der Navileiste. Bei Lisandra ist mir jemand zuvorgekommen. So war's. :) Aber ist ja egal, ich werde dann mal den kubanischen Schachverband anschreiben ... --Gereon K. 00:01, 6. Okt. 2011 (CEST)
Ich muss jetzt ins Bettchen, deshalb nur kurz (vorhin war die Seite wegen Datenbankfehler nicht erreichbar): Die Suche auf der Seite des kubanischen Schachverbandes ergibt ein uneinheitliches Bild. Auf der ersten Seite scheint der vollständige Name etwas zu überwiegen, weiter hinten (ältere Artikel) die Kurzform. Aber schreib denen mal, die sollen Lisandra fragen, unter welchem Lemma sie in der de-WP erscheinen will. ;-) Grüße --Escla ¿! 00:18, 6. Okt. 2011 (CEST)
Ich möchte dazu noch anmerken, dass Eneida nicht irgend jemand ist, sondern die dominicanische Einzelmeisterin im Schach, Nationalmannschaftsmitglied, Herausgeberin der einzigen Schachzeitschrift in der Dom Rep und Leiterin einer Schachschule dort. Wenn sie jemand fragt, wird dies schon jemand aus dem Kreis der kubanischen Frauennationalmannschaft sein, aber gut, schauen wir mal weiter. --Gereon K. 10:22, 6. Okt. 2011 (CEST)
Mir steht es vollkommen fern, die Kompetenzen von Eneida in Frage zu stellen, weder was das Schach betrifft, noch den Gebrauch der Spanischen Sprache. Aber vermutlich kennt sie sich nicht mit den Regularien in der Wikipedia aus, noch weiß ich, ob bei der Übermittlung der Frage, welches "die korrekte Form" des Namens sei, nicht irgendwelche Missverständnisse aufgetreten sind, also die Frage auch so rübergekommen ist, wie sich sich hier stellt. Genauso ist es der Sportabteilung der Juventud Rebelde, um nur ein Beispiel zu nennen, durchaus zuzutrauen, ihre kubanischen Landsleute korrekt in der allgemein gebräuchlichen Form zu benennen, oder meinst du nicht? Grüße --Escla ¿! 00:44, 7. Okt. 2011 (CEST)
In der spanischsprachigen Wikipedia scheinen sie auch nicht die Kurzform zu bevorzugen: es:Lisandra Teresa Ordaz Valdés. Gruß, --Gereon K. (Diskussion) 22:06, 3. Dez. 2012 (CET)
Hab ich gesehen. Ich finde sie aber nach wie vor besser. Da die Langform aber nicht falsch ist, werde ich keine weitere Energie verschwenden, dich davon zu überzeugen. Sind schließlich deine Artikel. ;) Grüße -- Escla ¿! 22:13, 3. Dez. 2012 (CET)

Municipio-Lemmata[Bearbeiten]

Lieber Escla!

Da es dich als Ersteller vieler Artikel zu kubanischen Municipios auch betrifft und ich das nicht im Alleingang umsetzen will, bitte ich dich um eine Stellungnahme zur folgenden Sache:

Vorausschicken möchte ich, dass Lemmata wie Bezeichnung (Art) und Bezeichnung (Land oder Region) meiner Meinung nach mehr und mehr nicht mehr dem Umfang der Wikipedia genügen. Beispiel Loreto: Ein Loreto (Municipio) bzw. Municipio Loreto gibt es nicht nur in Bolivien, sondern auch in Argentinien und Mexiko, zudem gibt es in diesen Ländern jeweils mehr als ein Loreto. Dieser derzeitige Mischmasch an Klammerzusätzen (Beispiele: Loreto (Municipio), Loreto (Gemeinde), La Paz (Municipio), La Paz (Municipio, Baja California Sur), La Paz (Baja California Sur)) ist logisch nicht mehr verständlich und lädt zu Fehlverlinkungen ein, die mühsam per Hand abzuarbeiten sind.

Ich weiß jetzt nicht, wie sehr das die kubanischen Municipio-Artikel betrifft, in meiner Stichprobe galten bis auf Carlos Manuel de Céspedes (Municipio) alle Artikel zumindest gleichermaßen einer Stadt wie einem Municipio. Dennoch möchte ich dich miteinbeziehen in folgende Überlegung:

Da ohnehin die langfristige Tendenz zu sein scheint, die Lemmata von Verwaltungsgebieten nach Art Bezeichnung zu verlegen (Municipio Loreto; bereits derart benannt sind zum Beispiel die Departamentos in Argentinien), würde ich es gerne angehen, alle Municipios dahingehend umzustellen. Die genannten Loretos und Las Paces bräuchten dann zwar immer noch einen Klammerzusatz, aber zumindest nicht mehr zwei oder einen, der erst wieder mehrdeutig ist.

Ich wollte dich also um deine Meinung bitten und fragen, ob du eventuell die kubanischen „reinen“ Municipio-Artikel (so es sie gibt) selbst durchgehen würdest. beste Grüße, … «« Man77 »» 19:22, 28. Mai 2012 (CEST)

Servus! Ich habe nichts gegen eine Überprüfung und Vereinheitlichung der Lemmata bzgl. der Munizipien. Nur halte ich speziell im Fall Kuba nichts von Lemmata à la Munizipio Name. Die kubanischen Munizipien sind fast alle nach ihrem Hauptort (cabeza) benannt und dienen gleichzeitig als Stadt- als auch Municipio-Artikel. Dies aufzuteilen hatte ich schon mal vor knapp 2 Jahren angesprochen und ist beim Mitdiskutanten auf wenig Gegenliebe gestoßen. Da ich glaube, dass den Wikipediabenutzer meist der Ort und nicht die Verwaltungsebene interessiert, sollte der Artikel auch unter dem Namen des jeweiligen Ortes gefunden werden. Demzufolge halte ich bei nichteindeutigen Begriffen Lemmata à la Name (Land) oder Name (Provinz) oder auch Name (Municipio, Land) für geeigneter. Bei Name (Land) besteht allerdings das Problem, dass im Falle Kuba viele Municipios nach kubanischen Persönlichkeiten benannt sind, also aus dem Lemma nicht eindeutig hervorgeht, dass es sich nicht um die Person, die meist unter Name ohne Klammer zu finden ist, handelt, sondern halt um den Ort bzw. die Verwaltungseinheit. Scheint also nicht so einfach zu sein, hier ne Vereinheitlichung reinzubringen. Grüße --Escla ¿! 00:49, 29. Mai 2012 (CEST) PS: Eine Weiterleitung gemäß der Konvention Municipio Name oder Municipio Name (Land) fände ich aber sinnvoll.--Escla ¿! 00:58, 29. Mai 2012 (CEST)
Danke für deine Einschätzung! Kuba hat für mich ohnehin nicht die höchste Priorität, die hat dereit Mexiko, wo manche Municipios riesengroß sind (Niederkalifornien), aber andere Bundesstaaten in enorm viele Municipios zersplittert (Oaxaca). Zumindest den momentanen Bestand würde ich da gerne einheitlich kriegen, das aber tangiert bei Namensgleichheit auch Munizipien anderer Länder. Ich werde das dann für Kuba mal mit Weiterleitungen nach dem Schema Municipio Name auf die momentan vorhandenen Artikel lösen. Wie du/ihr damit umgeh(s)t, wenn du/ihr irgendwann mal eigenständige Artikel daraus mach(s)t, überlass ich dir/euch. lg, … «« Man77 »» 17:30, 29. Mai 2012 (CEST)
Siehe hierzu auch Benutzer:Matthiasb/Geographische Lemmata. Die konkrete iberoamerikanische Problematik der mehrstufigen Namensgleichheit gleich in mehreren Staaten udn Verwaltungsienheiten wird da im Abschnitt Exkurs: Mehrdeutigkeit des Namens auf verschiedenen Verwaltungsebenen gestreift. Eine Übersicht der südamerikanischen Verwaltungseinheiten gibt es ebenda, Mexiko und Mittelamerika sind noch nicht enthalten; Departamentos gibt's in sechs südamerikanischen Staaten, Provinzen und Regionen in jeweils vier und Municipios in mindestens drei.
Die von Escla angesprochene frühere Diskussion und die wohl daraus erwachsene Lösung, Verwaltungseinheit mit Ortsartikel zusammenzufassen, wird auch in Polen und Portugal angewandt; beide Portale/Projekte sind damit nicht glücklich, haben aber mangels Mitarbeitern und Zugänglichkeit zu Quellen noch keine bessere Lösung gefunden, als diese Kombiartikel anzulegen und erst nach und nach aufzuteilen, wenn mehr Informationen angehäuft werden. --Matthiasb Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 20:18, 29. Mai 2012 (CEST)
Ich will jetzt nicht Esclas Diskussionsseite zumüllen, aber für diese "Einheitsartikel" müssen wir nicht einmal bis Polen blicken, die haben wir in Östereich und Deutschland für Gemeinden genauso (zumindest großteils). Zu deiner Tabelle: Municipios gibt's auch in Argentinien, aber nicht in allen Provinzen (und dafür teils in Kategorien eingeteilt, von denen manche gar nicht Municipio heißen); in der Provinz Buenos Aires gibt es statt Municipios und Departamentos nur Partidos. Die Departamentos Perus heißen bei uns gerne mal (keine Ahnung wieso) Region, die dritte Ebene heißt dafür nicht Departamento, sondern Distrito. Regionen kennt man auch in Argentinien, aber nicht als Verwaltungseinheit. Es gäb noch viel zu besprechen, dafür aber wohl geeignetere Orte (Sorry, Escla). lg, … «« Man77 »» 21:22, 29. Mai 2012 (CEST)
Irgendwo schon, schade nur, daß es sich über mehrere Diskussionsseiten verteilt. Bei W!B: diskutieren ist zwar immer gut, weil dessen Diskussionsseite sich ziemlich rasch zumüllt :P aber sachlich gehört die Diskussion eigentlich nach WD:Namenskonventionen/Ortsnamen. Was Peru angeht, da gab's vor einigen Jahren mal eine Verwaltungsreform, meine Tabelle stammt aus dem Jahr 2009 und basiert auf dem damaligen Artikelstand, ist also nicht auf dem neuesten Stand, manches beruht vielleicht auch schlechte Übersetzungen aus anderen Sprachversionen. (Ich hatte die Tabelle mal angefangen, um für alle lateinamerikanischen Staaten eine einzige Infobox zu schaffen, aber kam nicht dazu, das zu realisieren.) --Matthiasb Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 01:10, 30. Mai 2012 (CEST)
thx, ja, das müllproblem.. ;) - übrigens, @Escla: Die kubanischen Munizipien sind fast alle nach ihrem Hauptort (cabeza) benannt und dienen gleichzeitig als Stadt- als auch Municipio-Artikel. Dies aufzuteilen hatte ich schon mal vor knapp 2 Jahren angesprochen und ist beim Mitdiskutanten auf wenig Gegenliebe gestoßen. - das ist ein argument, das man getrost ignorieren kann, ich kann mich erinnern, wie vor ein paar jahren noch diskutiert wurde, ob jede gemeinde (auch in DACH) wirklich eine kategorie, ja, ob sie einen artikel braucht braucht.. das ist nur eine frage des wachstums, was vor 2 jahren wenig gegenliebe erfahren wird, ist heute denkbar, und in zwei jahren schlicht notwendig und state of the art, die WP wächst: also sag nur: Die Zeit ist noch nicht reif, dass die gemeindeartikel von den artikeln zu ihren hauptorten getrennt werden, ist nur ein frage der fortschritts der arbeit, in österreich fangen wir gerade damit an, wenn es in kuba auf 2016-18 angetragen wird, ists auch kein schaden noch eine schande ;) --W!B: (Diskussion) 19:38, 4. Jun. 2012 (CEST)
Jahreszahl gefixt. Du bist nicht 994 Jahre zu spät, Escla, du hast noch sechs Jahre Zeit. --Matthiasb Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 20:36, 4. Jun. 2012 (CEST)

Ich kann mich immer noch nicht mit dem generellen Funktionsvorsatz Municipio Name anfreunden. Als Kategorie gerne sofort, aber als Artikel-Lemma nicht. Auch nicht, wenn wir Zug um Zug die Munizipien-Haupstadt vom jeweiligen Munizipien-Artikel trennen. In Kuba wären da nämlich noch ein paar Spezialfälle zu beachten: Die Insel der Jugend ist ein Spezialmunicipio ohne Provinzzuordnung, die Stadt Havanna ist gleichzeitig eine Provinz und ihre Stadtbezirke sind verwaltungstechnisch Municipios. Bei einem Lemma à la Municipio La Habana Vieja sträuben sich mir die Nackenhaare. Grüße --Escla ¿! 21:37, 4. Jun. 2012 (CEST)

Isla de la Juventud ist primär 'ne Insel. Das läuft wie Guadeloupe statt Département Guadeloupe. Willkommen im Dschungel. ;-) --Matthiasb Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 13:20, 5. Jun. 2012 (CEST)

Julian Assange[Bearbeiten]

Hallo Escla. Ich hab' deine Änderungen am Artikel teilweise rückgängig gemacht, teilweise relativiert. Es steht einem Wikipedia-Artikel nicht zu, eine eindeutige Position zu beziehen. Wie ich das Thema "Pressefreiheit in Ecuador" unterbringe, hatte ich auch schon überlegt. Da gibt es wohl nicht viel zu deuten; aber der Kommentar, den du als Quelle nanntest, scheint mir, weil eine Meinungsäußerung und kein Tatsachenbericht, völlig ungeeignet. Wir sollten uns auf Tatsachen beschränken. Meine Meinungen kann man auf Twitter nachlesen; aber nicht in einem Artikel der WP. Grüße, --Blogotron /d 23:51, 20. Jun. 2012 (CEST)

Der von mir herangezogene Artikel zitierte bekannte NGOs wie Reporter ohne Grenzen, Amnesty International und Human Rights Watch. Es handelt sich offensichtlich also keineswegs um eine bloße Meinungsäußerung der FR-Redakteurin. Vorher stand da so ungefähr in Ecuador wäre alles Friede, Freude, Eierkuchen, weil sie ja die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte unterschrieben haben. Das nenn ich mal Theoriefindung.--Escla ¿! 23:57, 20. Jun. 2012 (CEST) PS: Mit deiner jetzigen Variante kann ich aber glaub ich auch leben. Guck ich mir aber erst morgen genauer an.--Escla ¿! 00:00, 21. Jun. 2012 (CEST)
In der Version vorher hatte ich falsch übersetzt/verstanden/übertragen. [5] Das kommt von der Eile bei unklarer Nachrichtenlage. :-( Ist mein Fehler. Ich stimme dir jedenfalls zu, dass die Frage der Pressefreiheit in Ecuador in den Artikel gehört; es ist ein Widerspruch zu Assanges Positionen. --Blogotron /d 08:44, 21. Jun. 2012 (CEST)

Isaak[Bearbeiten]

Kleine Bett- oder Morgenlektüre: Wikipedia:Café#Isaak und die Republikaner. Grüße. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 22:20, 21. Aug. 2012 (CEST)

Also, heute Nacht ist dieses Szenario sicher nicht unwahrscheinlicher geworden. Was uns zu einem ernsthaften Problem bringt: Wenn Isaac tatsächlich durch die Convention pflügt, dann dürfte der Artikel zur Hurrikansaison spätestens am Montag auf der Hauptseite sein. Und da fällt das Quellenproblem dann auf. Daß die IP, mutmaßlich unser Freund aus dem letzten Jahr, da nix macht, dürfte klar sein. Schlage deswegen vor, daß wir uns die Arbeit teilen. Ich die "ungeraden" Stürme (A, C, E, G) und du die "geraden" (B, D, F, H) Wenn jeder einen pro Tag erledigt, schaffen wir das noch, bevor Isaac in die heiße Phase tritt. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 09:53, 22. Aug. 2012 (CEST)
Ich hab vermutlich erst nach dem Wochenende Zeit dafür. So doll scheint er auch nicht zu werden. Größere Schäden / Opfer wohl nur in Haiti zu erwarten, wenn die Zugbahn so bleibt. Ich schau mal, wie ich Zeit finde. Grüße -- Escla ¿! 19:54, 22. Aug. 2012 (CEST)

Michael Zeuske[Bearbeiten]

Lieber Escla, die Angabe von 30-35% der Kubaner die angeblich nur eine Mahlzeit am Tag zu Verfügung haben halte ich für an den Haaren herbeigezogen. Mich würden die Quellen Zeuskes interessieren, von denen diese Informationen stammen. Es gibt in Kuba wie du weißt die Libreta und dazu hat jeder Kubaner ein geregelter Einkommen von dem man sich allein bei den Cuantapropistas locker mehrere Mahlzeiten leisten kann. Wie da eine Unterernährung (und das passiert bei nur einer Mahlzeit am Tag) zustande kommen soll, ist mir schleierhaft. Als ich im Juli / August in Kuba war und von Viñales bis Baracoa das ganze Land bereiste hatte ich nicht den Eindruck das auch nur ein einziger Kubaner an Unterernährung leidet. Deshalb tut sich mir wirklich die Frage auf: Woher stammen diese Zahlen? Wer hat sie recherchiert und aus welchen Quellen? --Marcel601 (Diskussion) 23:58, 28. Sep. 2012 (CEST)

Du verwechselst da was. Abends ungewollt hungrig ins Bett zu gehen, heißt noch nicht, dass man unterernährt ist. Das sagt auch die von dir kritisierte Passage nicht aus. Die Libreta reicht bekanntlich hinten und vorne nicht. Wovon soll sich also eine kubanische Familie oder ein kubanischer Rentner ohne Verwandte im "Gusano"-Ausland ausreichend Lebensmittel leisten können, wenn schon Raúl vor ein paar Jahren, seit dem sind die Lebenshaltungskosten massiv gestiegen, die Löhne allerdings nicht, angemerkt hat, dass die staatlichen Löhne "klar unzureichend" für die Erfüllung des täglichen Bedarfs sind?
Wo wir schon bei persönlichen Erfahrungen sind, ich kenne das Kuba "ganz unten" aus persönlicher Ansicht und Beziehung ziemlich gut und kann die Aussagen von Herrn Zeuske bestätigen. Einzig, ich wäre nie in der Lage gewesen, aus meinem kleinen Mikrokosmos in Santiago de Cuba, dies auf eine konkrete Prozentzahl im ganzen Land hochzurechnen. Dafür bin ich Prof. Zeuske, dem ja eigentlich eher Castro-Nähe als allzu kritisch mit dem Castroismus umzugehen, vorgeworfen wird, dankbar für diese Zahlen. ;). Dafür dass sie nicht vom offiziösen Statistikamt bestätigt werden, stehen sie auch im Konjunktiv. Wenn du drauf bestehst, schreibe ich auch noch im Fließtext dazu, auf welchen Mist diese Zahlen gewachsen sind. Gegen eine Streichung werde ich mich aber weiter wehren. Grüße-- Escla ¿! 00:20, 29. Sep. 2012 (CEST)
PS: Deinen Reisebericht kenne ich übrigens, auch deinen Ausflug in den "Journalismus". Allerdings glaube ich nicht, dass dieses Abklappern von (revolutionären) Sehenswürdigkeiten und "die gebuchte Casa particular war belegt und da haben wir mal so eben im Haus eines höheren Funktionärs übernachtet" ein Querschnitt des realen Kubas war. Ein normaler Kubaner hätte für letzteres, illegale Beherbergung von Touristen, eine höhere CUC-Summe an Strafzahlung riskiert.-- Escla ¿! 00:37, 29. Sep. 2012 (CEST)
Ich wäre Dir sehr verbunden, wenn du dazu schreiben würdest auf wessen Mist diese Zahlen gewachsen sind, denn mir geht es vor allem darum, dass ich sie für unüberprüfbar halte. Wenn einer behaupten kann, dass es in Kuba Hunger gäbe, dann wäre das die Regierung. Die würde aber - meiner Ansicht nach zu Recht - einen Teufel tun, solche Zahlen an die Öffentlichkeit zu geben. Deshalb scheinen mir derartige Hochrechnungen höchst spekulativ. Obschon die von dir angesprochene Thematik mit der Lebenshaltung richtig ist, heißt das noch lange nicht, dass man mit durchschnittlich 450 Peso im Monat am Essen sparen muss. Das es hart sein kann in Kuba damit zu leben weiß ich, aber wenn du in Rechnung stellst, dass man für Strom und Wasser nicht mehr als 30 Peso im Monat bezahlt und für 5-10 Peso Pizza und Spaghetti an der Straßenecke verfügbar ist und praktisch jeder Kubaner über ein-, zwei wertvolle Gegenstände wie einen Fernseher verfügt, fragt sich schon wann eigentlich am Essen gespart werden muss. Zu den persönlichen Erfahrungen: Mein vollständiger Reisebericht von 2012 ist noch nicht erschienen, aber von "Abklappern von Sehenswürdigkeiten" kann nicht die Rede sein. Wir trafen viele Freunde, darunter Arbeiter, Studenten und einen Abgeordneten der Asamblea Provincial de Matanzas welcher uns tatsächlich in seiner heruntergekommenen "Funktionärsplatte" beherbergte - allerdings nicht illegal. Illegal wäre dies nur, wenn Geld geflossen wäre. Sonst hätte mich kaum Mario, ein Student aus Havanna der von unserer Abgeordneten-Übernachtung nichts weiß, für meinen nächsten Besuch für mehrere Wochen zu sich nach Hause eingeladen. Und Nein, er ist weder Mitglied in der PCC noch in einer sonstigen privilegierten Stellung und hat auch keinen Zugang zu Devisen ;). Und du weißt selbst, dass man Kuba erlebt wenn man für 20 Peso im Camion von Bayamo nach Santiago sitzt oder bei Privatleuten in der Stadt und auf dem Land zum Essen eingeladen ist - wo sonst? All das taten wir und trafen dabei die unterschiedlichsten Leute mit den unterschiedlichsten Problemen (und du weißt wie ehrlich und offen die Kubaner sind, wenn sie einem vertrauen). Davon würde ich mangelnde Kaufkraft, Wohnungsnot sowie Zugang zu teils einfachsten Konsumartikeln als die wichtigsten benennen. Und ich weiß wie drastisch gerade die mangelnde Kaufkraft ist, wie psychologisch schwierig es sein kann im eigenen Land kaum mal Abends weggehen gehen zu können. Allerdings weißt Du auch, dass die Mehrzahl der Kubaner keine grundlegende Veränderung des jetzigen politischen Systems will. Die Kubaner wollen Handys, Computer, Autos und Klamotten - keine "Demokratie". --Marcel601 (Diskussion) 12:44, 29. Sep. 2012 (CEST)
Mir scheint, du hast nicht den geringsten Schimmer vom wahren Leben in Kuba. Weder kennst du dich mit den Gesetzen aus, noch hast du auch nur annähernd eine Vorstellung davon, was es heißt, mit durchschnittlich 450 Pesos (18 US-Dollar) Arbeitseinkommen im Monat, das heißt, es gibt eine signifikante Anzahl von Leuten, die mit deutlich weniger auskommen müssen, das Leben zu bestreiten. Nach dem Ende der Libreta-Rationen, welche schon nicht sonderlich hoch sind und tendeziell immer weniger werden, nach spätestens 14 Tagen ist noch verdammt viel Monat übrig. Danach heißt es sich in den Dollar-Shoppies oder freien Bauernmärkten zu versorgen. Beides ist sehr bis extrem teuer für einen normalen Kubaner. Für dich als europäischer Wohlstandsbürger mögen die Beträge, die man dort für öffentlichen Transport, wenn du "illegalerweise" die Angebote für Kubaner benutzt, etc. bezahlst, lächerlich niedrig klingen, aber mit den 18 Dollar, die ein durchschnittlicher Lohnempfänger in Kuba im Monat zur Verfügung hat, kämst du als Einzelperson nicht mal einen Tag in Kuba über die Runden.-- Escla ¿! 03:24, 30. Sep. 2012 (CEST)
Welches Gesetz in Kuba widerspricht einer von mir getroffenen Aussage? Das wäre mir vollkommen neu. Und ja, ich weiß dass der Lohn für bestimmte Gruppen kaum zum Leben reicht und sich oftmals die Familienbande um solche Leute kümmert, deren Einkommen zu niedrig ist. Und klar, mit 18 US$ am Tag wäre man in Kuba der Krösus, da lebt sich's herrlich. Ein Deutscher den ich traf und vor 15 Jahren eine Kubanerin geheiratet hat und seitdem in Bayamo lebt, kommt mit 200 CUC im Monat "über die Runden", die er als Mieteinkünfte von einer Wohnung aus Deutschland erzielt. Aber davon ist man ja noch weit entfernt. Ich weiß wie verdammt wenig 450 Peso sind, aber dabei darf man niemals die zahlreichen Subventionen vergessen, so dass der "reale" Lohn nur schwer zu berechnen sein dürfte und von der Bedeutung her eher einem Taschengeld entspricht. Aber ich behaupte es ist möglich von seinem Lohn in Kuba zu leben, so lange es den Schwarzmarkt und die Familie gibt, beides nicht unerheblich bei der Betrachtung des Lebensstandards. Heute ist es ja möglich, sich selbstständig zu machen und etwas eigenes aufzubauen anstatt sich immer auf Vater Staat zu verlassen, der's schon richten wird und auf dessen Kosten man fleißig aus der Fabrik stiehlt. --Marcel601 (Diskussion) 09:56, 30. Sep. 2012 (CEST)
Da ihr hier ja öffentlich diskutiert: Das Übernachtenlassen von Ausländern in der eigenen Wohnung ist tatsächlich illegal, sofern keine ausdrückliche Ausnahmegenehmigung vorliegt. Dabei ist es völlig unerheblich, ob Geld fließt oder nicht. Mich würde doch sehr wundern, wenn du davon nichts wüsstest, Marcel601. Im Juni erhielt der Vater des bekannten Dissidenten Eliécer Ávila genau aus diesem Grund einen Bußgeldbescheid von 900 CUC, obwohl klar war, dass die eingeladene Ausländerin kein Geld bezahlt hatte und dass keine kommerzielle Aktivität vorlag. Dass ein Parteifunktionär ein geringeres Risiko hat, dafür bestraft zu werden als ein normaler Kubaner oder ein bekannter Dissident (bzw. seine Famiilie) steht auf einem anderen Blatt. Und wie kommst du eigentlich auf deine wundersame Aussage „dazu hat jeder Kubaner ein geregelter Einkommen“??? Was ist mit den Arbeitslosen? Und welches geregelte Einkommen haben z.B. aus politischen Gründen von ihren staatlichen Arbeitsplätzen entlassene Kubaner? Gehst du davon aus, dass die automatisch von der CIA bezahlt werden? --Hvd69 (Diskussion) 12:27, 30. Sep. 2012 (CEST)
Ich weiß bisher tatsächlich nichts davon, dass es grundsätzlich illegal ist bei einem Kubaner zu übernachten auch wenn keine Bezahlung erfolgt. Dass es illegal ist eine Pension zu betreiben ohne Steuern zu zahlen ist klar, ebenso wie ein nicht angemeldetes Restaurant notwendigerweise illegal ist - wie auch in jedem anderen Land. Aber da es meines Wissens eben so wenig illegal ist bei einem Kubaner zu essen ohne dafür zu bezahlen, erscheint es mir nicht schlüssig weshalb es sich bei der Übernachtung anders verhalten sollte. Falls doch, wird sich doch sicher irgendwo der entsprechende Gesetzestext finden lassen? Das nun in Einzelfällen (bis auf diese Meldung habe ich nämlich von keinem anderen Fall gehört) die Verwandten der Dissidenden dafür bestraft werden macht die Sache nicht einfacher, denn gerade in solchen Fällen ist die Wahrheit schwer nachprüfbar. Letzten Endes zählt hier, was im Gesetz steht. Zum geregelten Einkommen: Arbeitslose erhalten vom Staat eine Unterstützung bzw. Abfindung, wichtiger ist allerdings dass es wohl nur sehr wenige Kubaner gibt die längere Zeit arbeitslos sind ohne dabei gleichzeitig ein illegales Einkommen aus Schwarzmarktgeschäften zu erzielen, das oft noch höher sein kann als ihre frühere staatliche Besoldung. Der aus politischen Gründen entlassene Kubaner kann natürlich - nicht nur finanziell - in ernste Schwierigkeiten kommen, wie jeder politische Gefangene in einem Land mit ohnehin niedrigem Lohnniveau. Aber sind wir dann hier nicht dabei, eine absolute Minderheit von der der normale Kubaner so gut wie nichts mitbekommt zum Maßstab für die gesamte Gesellschaft zu erheben? Mir tut es um die Einzelfälle leid, die tatsächlich nicht von ausländischen Organisationen bezahlt werden oder nicht in derem Interesse handelten, sondern die einfach nur aufgrund der Engstirnigkeit bestimmter Provinzfunktionäre welche ich nicht zu meinen Freunden zählen würde in Schwierigkeiten kamen. Die perfekte Gesellschaft gibt es leider auch in Kuba nicht, aber es gibt viele Leute in politischer Verantwortung die in zäher Kleinarbeit jeden Tag ihren Teil dazu beitragen, dass es Stück für Stück voran geht. Durch deren konstruktives Wirken wird sich diese Diskussion möglicherweise in zehn oder fünfzehn Jahren als überflüssig herausstellen, denn am Gang der Geschichte kann auch die vereinzelte und Versprengte kubanische Opposition ohne jeden Rückhalt der Mehrheit nichts ändern. Die interessanteste Frage aber bleibt: Mit welcher Methode hat Zeuske die Zahlen vom angeblichen Hunger errechnet und auf welche Datenbasis griff er zurück? Es wäre wirklich spannend, wenn er dies transparent machen würde. --Marcel601 (Diskussion) 00:14, 1. Okt. 2012 (CEST)
„kubanische Opposition ohne jeden Rückhalt der Mehrheit“ – auf welche Datenbasis greifst du zurück? Und überhaupt: Welche Chance auf offenen Rückhalt hat die Opposition in einem System, das weder Medien- noch Versammlungsfreiheit kennt und in dem jede Form von Opposition mit Repression beantwortet wird? Welche Logik steckt in gewaltsamer Unterdrückung von „vereinzelten“ Menschen, deren oppositionelle Meinung doch völlig abwegig und ohne jede Chance auf Unterstützung in der Bevölkerung ist? Frag mal die vielen Kubaner, die im Ausland leben, ob sie einen politischen Wandel in Kuba für notwendig halten oder nicht. Wenn sie dürften, würden vielleicht auch deine „vielen Leute in politischer Verantwortung“ konstruktive Oppositionspolitik zu den anonymen Funktionären betreiben, die auf einmal für alles Übel und viel zu viele absurde Gesetze verantwortlich sind, und die Gesellschaft damit Stück für Stück voran bringen – was die beste Funktion einer demokratischen Opposition ist. PS: Nicht nur dem Kubaner ist es verboten, einen Ausländer zu beherbergen, sondern auch dem Ausländer, außerhalb einer staatlich zugelassenen Unterkunft zu übernachten (selbst als wilder Camper oder auf der Parkbank) --Hvd69 (Diskussion) 02:14, 1. Okt. 2012 (CEST)
"Die Opposition genießt keinen Rückhalt bei der Mehrheit der Bevölkerung" - Das habe ich einfach mal so behauptet, ohne mich auf bestimmte Quellen außer meinen subjektiven Erfahrungen zu stützen, aber ich denke es ist die Wahrheit, oder nicht? Ich glaube dieser Satz hat mehr Hand und Fuß als das was Zeuske von sich gab, von dem ich mich immer noch Frage, wie er seine Zahlen ermittelt hat...
Die Chancen das Opposition was zu reißen sind natürlich auch verdammt schlecht, aber bis auf die wirklich gefährlichen lässt man die meisten doch wurschteln (siehe Damen in Weiß). Das man ihnen allerdings keinen Raum in den Medien einräumt, halte ich für eine angenehme Entrümpelung im politischen Diskurs. Was die Exilkubaner betrifft: Was die für Kuba wollen kann den Kubanern herzlich egal sein, mit ihrer Flucht ins Ausland haben sie jegliche juristische und moralische Berechtigung an politischer Partizipation innerhalb Kubas verspielt. Das man als Ausländer nicht einfach so wild campen darf in Kuba weiß ich, find ich aus Sicherheitsgründen auch sinnvoll - aber nochmal: Wo finde ich die entsprechenden Gesetze zur scheinbar illegalen Übernachtung in Privathaushalten? --Marcel601 (Diskussion) 08:23, 1. Okt. 2012 (CEST)
Wo findest du Gesetze? Vielleicht in der Gaceta Oficial. Leider ist Kuba weder ein Rechtsstaat, noch besonders transparent was seine Gesetze und die dazugehörenden Ausführungsbestimmungen angeht. Das Thema Reiserecht ist in diesem Zusammenhang das prominenteste Beispiel für nirgendwo öffentlich festgelegte Beschränkungen. Vielleicht werden im Laufe des von der Familie Ávila angestrengten Berufungsprozesses die für die Ausländerunterbringung einschlägigen Passagen zitiert und damit öffentlich. Dass das Verbot existiert, kann dir nicht nur jeder erfahrene Kuba-Individualreisende, sondern z.B. auch jedes einzelne kubanische Mitglied von CouchSurfing bestätigen – einer internationalen Gemeinschaft (ich bin aktiv dabei), bei der das kostenlose Übernachtenlassen weltweites Prinzip ist, das auf Kuba aber aufgrund der herrschenden Bestimmungen nicht praktiziert werden darf, unter empfindlicher Strafandrohung für den Kubaner. Nix mit „scheinbar“!
Deine Aussagen zu den Auslandskubanern lassen tief blicken. Haben auch Flüchtlinge vor rechten Diktatoren (Chile, Argentinien, Deutschland und viele andere historische Beispiele) durch ihre Flucht „jegliche juristische und moralische Berechtigung an politischer Partizipation innerhalb [ihrer Heimat] verspielt“ oder gilt das nur im Fall von dir persönlich sympathischen Machthabern??? Ich bin bei dir noch auf der immer hoffnungsloseren Suche nach universell übertragbaren Werten oder Standards, nach denen du politisches Handeln und seine Wirkungen beurteilst... Vom Konzept der Menschenrechte scheinst du ja jedenfalls keine hohe Meinung zu haben. Dir würde aber viel fehlen, wenn man dir deine dir in Deutschland gewährten nach kubanischem Muster entziehen würde. Die Ideen der sich auf Marx berufenden linken kubanischen Opposition (etwa um Pedro Campos), die dringend eine politische und wirtschaftliche Entmachtung des Apparats zugunsten einer demokratischen Basis fordert, sind anscheinend auch nicht nach deinem Geschmack, wenn du das politische System im Wesentlichen so gut findest, wie es ist.
In Sachen angeblicher Toleranz gegenüber den Damen in Weiß bist du schlecht informiert. Gemessen an den Verhaftungen und anderen Repressionen der letzten Zeit sollten sie also nach deiner Logik eher zu den „wirklich Gefährlichen“ gehören. Wie definierst du „wirklich gefährlich“? Beschreibt „wurschteln“ den Freiraum, den eine Regierung Andersdenkenden deiner Meinung nach maximal gewähren sollte? Ist Gewalt per Acto de Repudio oder Rufmord per Staatsmonopol-Medien für dich innerhalb oder außerhalb des Akzeptablen? Da sind wir wieder bei der Frage nach den Werten, und wie du sie auf dich gerne angewendet sehen würdest, wenn du in der Position des Andersdenkenden wärst.
Zurück zu Zeuske: seine Zahlen sind ganz offensichtlich Schätzungen, mehr lässt sich dazu kaum sagen. Aber immerhin kommen sie im Gegensatz zu deinen eigenen Schätzungen und Bewertungen aus dem hohlen Bauch eines intimen Kenners des Landes und langjährigen Castro-Sympathisanten, der sich auch wissenschaftlich intensiv mit Kuba auseinandergesetzt hat. Vor allem äußert er sie im Gegensatz zu dir außerhalb eines simplen Angriffs-/Verteidigungs-Rasters und ohne politische Absicht. --Hvd69 (Diskussion) 12:54, 1. Okt. 2012 (CEST)
Auch wenn du Kuba nicht als Rechtsstaat bezeichnest, so gibt es doch Gesetze in denen steht was erlaubt ist und was nicht erlaubt ist. Die Gaceta oficial ist hierfür eine nicht ausreichende Quelle, eher das offizielle Strafgesetzbuch. Dort ist auch das Reiserecht entsprechend geregelt. Allerdings habe ich als Teil der westlichen Öffentlichkeit nirgends dieses Gesetzbuch im Internet finden können - daher wird auch hier vieles von angeblichen Verboten nur Spekulation Deinerseits bleiben können, so lange du mir nicht das Gegenteil im Gesetzestext beweisen kannst. Du widersprichst Dir allerdings in Deiner Argumentation. Einerseits schreibst du, solche Beschränkungen wären nicht öffentlich festgelegt, andererseits schreibst selbst zu hoffen, dass diese Passagen (wohl aus dem Gesetzbuch) in einem Gerichtsprozess öffentlich zitiert würden. Mit öffentlich meinst du wohl: Für die westliche Presse zugänglich. Denn öffentlich in Kuba heißt noch lange nicht auch öffentlich in Deutschland. Wenn diese Passagen in einem Gesetzestext existieren, wie du ja selbst vermutest, hat auch jeder Kubaner Zugang dazu. Das Gesetz ist in Kuba kein Geheimnis, allein schon weil die Universitätstore für Jurastudenten weit offen stehen und sich die Gesetzbücher in den Bibliotheken befinden. Es ist wohl also eher der Fall, dass entsprechender Passus noch nirgends im Wesen zitiert und übersetzt wurde, was nicht heißt, dass er nicht für die Kubaner öffentlich ist. Bevor diese Frage nicht geklärt ist, also ob es tatsächlich einen Widerspruch zwischen der juristischen Theorie und der juristischen Praxis gibt, macht jede weitergehende Diskussion über diesen speziellen Sachverhalt keinen Sinn.
"Haben auch Flüchtlinge vor rechten Diktatoren (Chile, Argentinien, Deutschland und viele andere historische Beispiele) durch ihre Flucht „jegliche juristische und moralische Berechtigung an politischer Partizipation innerhalb [ihrer Heimat] verspielt“ oder gilt das nur im Fall von dir persönlich sympathischen Machthabern???" - Damit wirfst du eine höchst interessante Fragestellung auf, die ihre Wurzeln in der Philosophie findet. Wie du sicher weißt, bin ich Kommunist, was bedeutet dass ich andere Wertvorstellungen vertrete als die der herrschenden Klassen in den von Dir beschriebenen Beispielen. Das Thema ist zu umfassend um es hinreichend zu erklären, es wurden auch bereits zahlreiche Bücher darüber geschrieben. Genau diese Frage bedarf eines ganzen Instrumentariums der Beantwortung von dem ich hier a priori ausgehe und dessen Einsicht in diesen Zeiten und Breitengraden nicht von jedermann vorausgesetzt werden kann: Dialektischer Materialismus und Historischer Materialismus. Leider ist es unmöglich diese ganze Theorie, die ja ein philosophisches System mit Wahrheitsanspruch ist in wenigen Sätzen zusammenzufassen, ich empfehle hierfür jedoch das gleichnamige Buch aus dem Dietz-Verlag, welches gebraucht für wenige Euro erhältlich ist. Nur soviel in aller Kürze: Ich erkenne die Geschichte als Geschichte von Klassenkämpfen, als ständigen Widerspruch zwischen den ausgebeuteten Klassen und den Besitzenden. Dabei verläuft die Geschichte als eine ständige Fortentwicklung vom niederen zum höheren, vom einfachen zum komplexen und unterliegt bestimmten Gesetzmäßigkeiten. Fortschritt bedeutet, die Geschichte voranzubringen, auf Seiten der unterdrückten Klassen zu kämpfen und in einem langatmigen Kampf weltweit schließlich zum Sozialismus und letzten Endes den Kommunismus zu erringen - womit das Kapitel der Vorgeschichte der Menschheit abgeschlossen wäre. Dieser Kampf wird mit Gewalt ausgetragen, da die herrschenden Klassen alles daran setzen ihre Herrschaft zu erhalten bzw. zu restaurieren. Daraus ergibt sich eine völlig andere ethische Grundlage als Du sie wahrscheinlich hast: Ein Exilchilene der vor Pinochet flüchtete hatte nicht nur das Recht, er hatte sogar die Pflicht den Faschismus in seinem Land mit allen Mitteln zu bekämpfen denn er bekämpfte eine Rückwärtsgerichtete Regierung die den gesellschaftlichen Fortschritt bekämpfte. Ein Exilkubaner der die Zeit in seinem Land zurückdrehen will, hat hierfür keinerlei moralische Legitimation und der kubanische Staat hat jedes Recht, dieses Vorhaben im Sinne der Sicherung des sozialen Fortschritts zu unterbinden, denn er, der sozialistische Staat, ist seinem Wesen nach notwendigerweise die Verkörperung des Volkswillens und des gesellschaftlichen Fortschritts. Das Konzept der Menschenrechte ist mir nicht fremd, ich behaupte sogar dass sich diese Menschenrechte erst unter sozialistischen Vorzeichen vollständig global durchsetzen lassen, wenn der Krieg um Territorien aufhört. Allein ökonomisch ließe sich beispielsweise das Menschenrecht auf Arbeit unter kapitalistischen Bedingungen niemals realisieren. Deshalb halte ich die bürgerliche Demokratie auch für heuchlerisch, da sie verspricht, was sie niemals einhalten wird. Der Kampf um die Durchsetzung der Menschenrechte ist jedoch ein langer und zäher, er erfordert die Durchsetzung sozialistischer Verhältnisse im globalen Maßstab. Hierfür kann der sozialistische Staat aus Verteidigung und Selbsterhaltung durchaus die individuellen Rechte von Individuen einschränken, wie das auch die BRD im Namen der Demokratie bei Faschisten, Islamisten und anderen Gruppierungen handhabt. Kurz gesagt: "Willst du den Teich trocken legen, darfst du nicht die Frösche fragen." Nach dieser Devise handelt jeder Staat, nur zu unterschiedlichen Zwecken. Oder um mit einem drastischeren Beispiel zu argumentieren: Du würdest sicherlich unterschreiben Bloß weil es richtig ist den Nazistaat zu bekämpfen und gegen ihn aufzubegehren, hat noch lange niemand das Recht den Staat BRD zu bekämpfen - auch wenn dabei im Einzelfall zu Unrecht geurteilt wird. Genauso sage ich: Bloß weil es richtig und wichtig ist gegen Batista zu kämpfen, heißt das noch lange nicht, dass jemand das Recht hat den kubanischen Staat zu bekämpfen, denn er ist im Grunde ein fortschrittlicher Staat in dem die Arbeiter und Bauern vertreten durch ihre organisierte Vorhut an der Macht sind. Sicherlich wirst du mit der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen argumentieren. Dann Frage ich: Waren die McCarthy-Prozesse Verhältnismäßig? War es der Vietnamkrieg? Die Prozesse unter Adenauer? Sicherlich nicht. Rechtfertigt das unverhältnismäßige Maßnahmen sozialistischer Länder? Nein. Aber diese Länder stehen ihrem Wesen nach auf der richtigen Seite der Geschichte, sie sind im Grunde gut und im Einzelfall fehlerhaft. Bei bürgerlichen Systemen verhält es sich umgekehrt. Das ist Dialektik - total vereinfacht.
Das alles war nun sehr kurz, unvollständig und simplifizierend und lässt dich vielleicht mit mehr Fragen zurück als ich beantworten konnte, denn es gibt hier tausende Details zu klären, zahlreiche Sonderfälle. Nicht zuletzt gilt es die Dialektik in ihren Drei Grundgesetzen zu begreifen und anzuwenden, um meiner Argumentation folgen zu können. Letzten Endes ist es nämlich eine äußerst komplexe philosophische Frage, deren Beantwortung schon von der Beantwortung der Grundfrage der Philosophie abhängt. Mit einem entsprechenden Selbststudium des Diamat-Histomat lässt sich meine Argumentation jedoch logisch lückenlos herleiten. Ich hielt diese Erklärung trotzdem für notwendig um deine Fragen zu beantworten, damit du verstehst dass hinter meinen Äußerungen nicht Willkür oder Dummheit, sondern systemisches Denken steht. --Marcel601 (Diskussion) 00:27, 2. Okt. 2012 (CEST)
Mir erscheint das von dir umrissene System ehrlich gesagt näher am Faschismus als an irgendetwas anderem. Und es ist in sich genauso richtig oder falsch wie andere geschlossene Ideologien, die sich beispielsweise auf heilige Schriften berufen und von einer göttlichen Autorität das Recht ableiten, die eigenen, höherwertigen Ansichten mit Gewalt gegen die der Anderen durchzusetzen. Letztlich entscheidest nur du bzw. diejenige höhere Autorität, deren Entscheidung du zu folgen bereit bist (und das eben doch völlig willkürlich), wem du das Etikett „fortschrittlich“ zugestehst und wer aufgrund seiner „rückschrittlichen“ Haltung kein Recht auf Toleranz besitzt oder sogar legitimer Weise aus dem Weg zu räumen ist. Darin liegt die Gefährlichkeit dieser Ideologie: Sie erklärt eine vermeintliche Avantgarde (um einen Revolutionsführer, einen Ayatollah, oder einen Herrenmenschen) für befugt, über den Rest der Menschheit nach eigenem Willen zu bestimmen. In deinem Fall im Dienste eines pseudowissenschaftlich begründeten „Fortschritts“, im Falle religiöser Eiferer im Dienste des jeweiligen Gottes. Deine Ideologie ist aus sich selbst heraus allen anderen überlegen und muss sich deshalb keinerlei Form von Wettbewerb stellen oder Kompromisse eingehen. Exakt so verhält es sich mit anderen rechtgläubigen Ideologien, die a priori die Überlegenheit der eigenen Gruppe postulieren und deren über jeden Zweifel erhabene Zwecke jedes Mittel heiligen (hier ist sie wieder besonders deutlich, die Nähe zum Faschismus). Wenn man der Lehre nicht folgt und ihre Überlegenheit nicht anerkennt, hat man sich im Zweifel nicht intensiv genug mit den Schriften beschäftigt, oder sie nicht verstanden, und stellt sich damit auf die falsche Seite der Geschichte bzw. der göttlichen Ordnung. So wie es aber weder innerhalb des islamisch-fundamentalistischen, noch des christlich-fundamentalistischen Spektrums, noch selbst des viel kleineren jüdisch-fundamentalistischen Spektrums jemals Einmütigkeit über die korrekte Interpretationshoheit der heiligen Schriften geben wird, genauso wenig gibt es eine einheitliche Interpretationslinie deines Historischen Materialismus, die dir zuverlässig sagen könnte, ab welchem Moment eine konkrete Ausprägung deiner hehren theoretischen Konzepte nicht mehr als „progressiv“ zu betrachten ist – beispielsweise, weil sich eine Funktionärsklasse gebildet hat, die ihre Macht gegen die Interessen der Arbeiterklasse durchsetzt. (Ich erinnere an meinen Hinweis auf die marxistische Opposition in Kuba.) Da die Welt in ihren konkreten Ausprägungen voller Widersprüche eben nicht in ein Schwarz-Weiß-Modell zu pressen ist, bleibt dir am Ende eben doch nur die höchst willkürliche Entscheidung, der jeweiligen Interpretation des einen oder des anderen Vordenkers zu folgen. Dass es für dich im Namen des Fortschritts okay ist, dass anderen Menschen die Freiheiten auf Dauer enthalten bleiben, die für dich selbstverständlich sind (z.B. sich frei über die relativen Vorzüge unterschiedlicher Ideologien oder Regierungsformen zu informieren, oder auch nur über deren Widersprüche in ihrer jeweils konkreten Ausübung), scheint dir keinen Zweifel wert zu sein. Dass für dich aber die Behauptung „auf der richtigen Seite der Geschichte“ zu stehen, auch die gewaltsame Durchsetzung deiner Ideologie legitimiert, entlarvt dein System als extremistisch und wirklich gefährlich. --Hvd69 (Diskussion) 11:23, 2. Okt. 2012 (CEST)
Ich kenne Deine Kritik am Marxismus, das ist ein alter Hut, nämlich die sogenannte Totalitarismus-Dokrin. Du bist in Deiner Argumentation sehr politisch vorgegangen, was ich durchaus anerkenne denn Deine Thesen sind ordentlich begründet und nachvollziehbar. Ich werde das Problem im folgenden allerdings bei der Wurzel packen und philosophisch angehen. Im gerade verlinkten ersten Abschnitt steht schon das wesentliche, das ich hier nicht wiederholen möchte. Du verwechselst Inhalt mit der Form. Bloß weil ein politisches System bestimmte Formen der Herrschaft entwickelt hat, die denen anderer Systeme ähneln, heißt das noch lange nicht, dass eine Wesensgleichheit besteht. Ein Haifisch sieht auf den ersten Blick auch aus wie ein Fisch - ihrem Wesen nach sind sie jedoch qualitativ verschiedene Spezies. Um den Marxismus anzugreifen, muss man schon zum Kern vorrücken. Letztendlich dreht sich alles um die Frage: Gibt es eine objektive Wahrheit? Und wenn ja: Wird sie vom Marxismus-Leninismus erkannt, sind also seine Methoden hinreichend zur Erkennung selbiger? Wahrscheinlich wirst du ersteres verneinen. Allerdings muss hier klar zwischen objektiver und absoluter Wahrheit unterschieden werden. Der Marxismus behauptet Existenz einer objektiven, erkennbaren Wahrheit - nicht einer absoluten, unabänderlichen denn die Materie ist ihrem Wesen nach in ständiger Bewegung, Veränderung (das war keine hinreichende Definition, nur ein Ansatz zur Recherche!). Stell Dir deshalb einfach mal - für einen Augenblick - folgendes als wahr vor: Die Welt besteht aus Materie und diese Materie unterliegt bestimmten Gesetzmäßigkeiten wie in der Physik beschrieben (Beispiel: Schwerkraft). Soweit so bekannt. Der Marxismus jedoch geht einen Schritt weiter und behauptet nicht nur die Welt, sondern auch die Gesellschaft (das Bewusstsein als höchste Form der organisierten Materie, allerdings nicht mit selbiger zu verwechseln) unterliegt solchen erkennbaren Gesetzmäßigkeiten. Wäre es da nicht geschickt, eine Methode zu entwickeln, die in der Lage ist diese Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und für die Menschen nutzbar zu machen, ähnlich wie es die Naturwissenschaften mit den Naturgesetzen tun? Das war eine Idee der Aufklärung die ihren ersten Höhepunkt in der Entwicklung des kategorischen Imperativs erlangte, dem Postulat einer objektiven Vernunft die für alle Menschen gleich ist. Nun geht die Sache allerdings weiter: Der Marxismus behauptet von sich selbst, genau diese Methode entwickelt zu haben mit der die Gesetzmäßigkeiten der Gesellschaft erkannt und vernünftig (im Sinne des Kant'schen und Hegelschen Vernunftbegriffs) nutzbar zu machen. Wäre es dann nicht töricht, unvernünftig, eben diese Methode abzulehnen und gegen die Erkentnisse dieser Wissenschaft zu handeln? Es wäre ungefähr genauso unvernünftig, wie die Entwicklung des Verbrennungsmotors im 19. Jhd. aufgrund gewisser klerikaler Vorbehalte abzulehnen, genauso unvernünftig wie den Fortschritt in der Medizin, der Bildung und allen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens abzulehnen. Es wäre sogar verwerflich und unaufgeklärt, denn alles andere wäre Nihilismus (ich nehme mal an, dass wir die Basis der Aufklärung und die Ablehnung des Nihilismus teilen können).
Das sind die Gedankengänge die zum Marxismus hinführen. Allerdings gebe ich Dir vollkommen Recht: Letzten Endes hängt alles an der Frage, ob eine objektive Wahrheit existiert und ob sie erkennbar ist. Wenn das nicht der Fall wäre, wäre der gesamte Marxismus nichts als Pseudowissenschaft. Allerdings ist das ein Problem der Ontologie: Was ist Wirklichkeit? Und hier folge ich der Logik in dem ich behaupte: So lange die Methokdik des Marxismus-Leninismus nicht wissenschaftlich und auf philosophischer bzw. erkentnistheoretischer Ebene falsifiziert wurde, ist es Dir unmöglich zu behaupten das ich unrecht habe, geschweige denn vergleiche mit dem Faschismus zu ziehen, der niemals einen wissenschaftlichen Anspruch hatte. Kannst du mit 100%iger Sicherheit sagen, dass ich falsch liege? Denn so lange ich keine kohärentere Methodik zur Erkentnis der Welt gefunden habe als den Marxismus-Leninismus, würde ich unvernünftig handeln, diese Methodik abzulehnen. Aber das ist, wie gesagt, ein ontologischer Streit der seit der Antike andauert und sich bis ins 21. Jahrhundert fortsetzt.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die politische Kritik des Marxismus ist denkbar einfach (Schema: äußere Form = Wesen des Systems), aber diese ganze politische Widerlegung ist keinen Pfennig wert, so lange keine philosophische stattfand. Denn angenommen der Marxismus ist wahr, ist eine Wissenschaft - hättest du Unrecht. Das zu widerlegen ist die eigentliche Aufgabe, die jedoch noch keinem gelungen ist.
Kommen wir zur Praxis: Zwischen Theorie und Praxis des Marxismus besteht ein großer Unterschied. Die Wahrheit des Marxismus bedeutet noch lange nicht, dass politische Gruppierungen, die ihn für sich vereinnahmen, ebenfalls die Wahrheit sprechen, siehe Nordkorea. Denn selbst wenn ich die Wahrheit erkenne, bedeutet das noch lange nicht, dass ich nach ihr handeln muss. Im Namen des Marxismus wurde im Laufe der letzten 100 Jahre viel Schindluder betrieben, da gebe ich Dir recht. Eine Falsifikation des selbigen ist das jedoch noch lange nicht, denn auch wenn ich die Gesetze der Physik kenne kann ich dennoch - aus Kalkül oder Dummheit - gegen sie verstoßen und unsinnige oder zerstörerische Apparate bauen. Das allerdings ein sozialistischer Staat Fehler begeht halte ich für natürlich, denn von der ersten Dampfmaschine bis zum heutigen Automobil verging ebenfalls eine ganze Zeit voller Irrtümer, Fehleinschätzungen und menschlichten Verlusten. War es diese Entwicklung wert? Ich behaupte: Ja. Denn der Fortschritt in der Wissenschaft lässt sich nicht bremsen, nicht aufhalten - höchstens verzögern. Das entscheidende ist, aus Fehlern zu lernen, sie zu korrigieren. Es irrt der Mensch, solang er strebt - traf es Goethe hier perfekt auf den Punkt. Speziell dem kubanischen Sozialismus erkenne ich allerdings diese Eigenschaft der Selbstkritik und korrektur von Fehlern an, deshalb genießt er meine volle Solidarität - trotz der Kritik die ich an ihm ausübe, die ihm allerdings nicht schaden soll, sondern die dazu beitragen soll, ihn zu perfektionieren (um mit Raúl zu sprechen). Da schließt sich der Kreis.
Ich halte es für wichtig diese Grundaxiome des Marxismus darzulegen, denn von deren Widerlegung auf philosophischer Ebene hängt wie gesagt alles ab. Ist er eine Wissenschaft, ist er Wahrheit - habe ich Recht. Ist er es nicht, gibt es gar keine objektive Realität - dann vergiss was ich geschrieben habe. Letzteres zu beweisen allerdings dürfte Dir schwer fallen. Wahr ist allerdings, dass der Marxismus in der Theorie eine der in sich geschlossensten und logischsten Theorien zur Erklärung der Welt darstellt, die die Menschheit jemals hervorgebracht hat. Deshalb akzeptiere ich ihn als das derzeit adäquateste Instrument zur Erkentnis und Veränderung der Welt. Was ihn allerdings vom Faschismus und anderen Glaubenssystemen unterscheidet ist ganz entscheidend: Da er sich als wissenschaftliche Theorie versteht ist er grundsätzlich falsifizierbar und unterliegt einer ständigen Anpassung an die gegebenen Verhältnisse. --Marcel601 (Diskussion) 00:26, 3. Okt. 2012 (CEST)
Ich habe nicht den Marxismus kritisiert, sondern einige deiner ganz konkreten Aussagen. Es gibt auch nicht DEN EINEN Marxismus, genauso wenig wie es DEN EINEN Islam oder DAS EINE Christentum gibt. Allerdings gehört es zum Wesen des Fundamentalisten, die eigene kompromisslose Interpretation seiner Ideologie für die einzig korrekte zu halten. Was ich noch nicht verstanden habe: Wie ließe sich die wissenschaftliche Theorie, auf die du so großen Wert legst, konkret und auf Erden falsifizieren, solange sie sich an keiner Realität messen lassen will und sich ständig anpasst? Nach meinem Eindruck existieren Dutzende von marxistischen Denkschulen mit den unterschiedlichsten Interpretationen, die sich alle gegenseitig Abweichungen von Marx' Ideen vorwerfen. Wegen erwiesener Falsifizierung ihrer theoretischen Postulate hat sich bisher noch keine dieser untereinander unvereinbaren Schulen selbst aufgegeben. Übrigens lassen sich auch die Glaubenssätze der Religionen erst im Jenseits falsifizieren, und ihre Anhänger lassen sich von irdischen Widersprüchen ungefähr so wenig beeindrucken wie du von der kubanischen politischen und gesellschaftlichen Realität.
Du lässt von deiner persönlichen Meinung abweichende Marxisten nicht gelten (gehst jedenfalls nicht auf sie ein), von denen es immer schon jede Menge innerhalb wie außerhalb Kubas gab und gibt, die mit äußerst schlüssigen Argumenten die von Castro geschaffene Ordnung heftig kritisiert haben. Und das schon zu Zeiten, als dem kubanischen Regime noch jede Menge Anfängerfehler oder Kinderkrankheiten verziehen wurden. Mir fällt da ganz spontan Enzensberger ein, hier mal eine Beobachtung von 1969: Dem desolaten organisatorischen Zustand der Partei entspricht ihre ideologische Verfassung. Es handelt sich um zwei Seiten ein und derselben Münze. Ein Programm der PCC gibt es nicht. Wer sich nach ihrer Ideologie erkundigt, wird stets auf Fidels Reden verwiesen, deren Widersprüchlichkeit notorisch ist; wer sich auf sie beruft, tut gut daran, die jeweils letzte heranzuziehen; zu wiederholen, was Fidel vor ein paar Jahren sagte, könnte die unangenehmsten Folgen haben. (aus: Bildnis einer Partei: Vorgeschichte, Struktur und Ideologie der PCC, Kursbuch 18/1969). Es gibt noch eine lange Liste anderer prominenter Marxisten, die auch alle nur das Beste für Kuba und die Kubaner wollen und gewollt haben, ohne deswegen die zentralen politischen Probleme des Systems zu leugnen. Michael Zeuske gehört wohl auch in die Riege. Pedro Campos habe ich mehrfach erwähnt, auch Samuel Farber argumentiert ausdrücklich als Marxist und bezieht sich in seiner Auseinandersetzung mit der kubanischen Revolutionsregierung über mehrere Kapitel in Cuba since the Revolution of 1959 auf Marx und Engels. Worin ist dein Marxismus, der auf Fidel und Raúl nichts kommen lässt, ihrem Marxismus überlegen, der vor allem die systematische politische und wirtschaftliche Entrechtung der Bevölkerung kritisiert? Gibt es irgendwelche konkreten Kriterien, an denen sich deine Bewertung der kubanischen Regierung als „progressiv“ festmachen und gegen marxistische Kritik verteidigen lässt? Nach meinem Verständnis verdienen die Unterdrückten kubanischen Klassen/Gruppen/Individuen Solidarität, nicht das verknöcherte System und seine Führer, die die politische und wirtschaftliche Macht in der Gesellschaft aufs extremste zentralisiert haben.--Hvd69 (Diskussion) 02:43, 3. Okt. 2012 (CEST)

(BK) Schöne Diskussion, die inzwischen in die Theorie des Marxismus abgedriftet ist, statt das eigentliche Thema zu diskutieren, ob man mit 450 Pesos oder 18 Dollar im Monat anständig leben kann. Oben wurden noch so imaginäre Argumente, wie "Familienbande" genannt, die dies ausgleichen würden. Da stellt sich mir jedoch die Frage, was ist, wenn die ganze Familie zu jener (Unter-)Schicht gehört, die weder zu den kubanischen Großverdienern gehören oder einen Job haben, wo man "viel mitnehmen" kann, noch irgendwelche Verwandtschaft im Ausland hat, die regelmäßig Geld schicken. Wissenschaftlichen Gerüchten zufolge, die ich aus persönlicher Erfahrung bestätigen kann, sind davon hauptsächlich die früheren Revolutionsgewinner betroffen, nämlich die Schwarzen. Nehmen wir mal der Einfachhalt halber an, die durchschnittlich 450 Pesos Monatslohn reichten tatsächlich aus, um sich einigermaßen anständig (hungerfrei) zu ernähren, wovon kauft man sich jedoch Kleidung? Wie hält diese kubanische Familie die Wohnung instand? Der Staat hat zwar seinen Schäfchen (löblicherweise ?) die von ihnen bewohnten Wohnungen mietverkauft, jedoch hat er sich gleichzeitig aus der Verantwortung für die Instandhaltung derselben gestohlen, ohne seinen Staatsbürgern entsprechende Mittel in die Hand zu geben. Wie kauft sich eine solche Familie einen neuen Fernseher, Kühlschrank, Waschmaschine, Möbel oder andere bei uns selbst für einen Hartz-IV-Empfänger ganz selbstverständliche Konsumgüter leisten, die in Kuba 10 oder mehr Monatsgehälter pro Stück kosten? Wie schon gesagt, ich kenne solche Familien, wo die Angehörigen nur die Kleidung besitzen, die sie auf dem Leib tragen, und einmal zum Wechseln, die in Behausungen wohnen, wo hierzulande der Tierschutz einschreiten würden, wenn sie als Ställe benutzt werden würden, wo drei Familienmitglieder sich ein 80x200 cm² Bett teilen, Wasser aus ner Tonne kommt, die 2x pro Woche aufgefüllt wird, "pipi" oder "caca" in den Eimer gemacht wird. Kühlschrank ist Fehlanzeige oder der Fernseher ist ein russischer Junost aus den 60er Jahren, den man regelmäßig einen Klaps geben muss, damit die aktuelle Telenovela zu hören und zu sehen ist.

Also lieber Marcel, erkläre mal bitte, was du dir unter einem anständigen, würdevollen Leben vorstellst und was du davon in Kuba umgesetzt siehst und warum der tendenziell eher revolutionsfreundliche denn "rechte" Prof. Zeuske mit seiner Einschätzung, in Kuba können sich 30-35% der Bevölkerung nicht mehr als eine einigermaßen anständige Mahlzeit pro Tag leisten, so unrecht haben soll! Du versuchst das mit deiner "Erfahrung" aus zwei Kubareisen zu erklären. Da haben Hvd69, meine Unwichtigkeit und erst recht Michael Zeuske dir einiges an persönlicher Erfahrung voraus. Auch deine theoretischen Kenntnisse scheinen sich hauptsächlich auf Aussagen aus "Kubaferundschafts"-Quellen zu beschränken. Den wissenschaftlich-seriösen, eher linksorientierten Bereich (im deutschsprachigen Raum z.B. Zeuske (Historiker), Burchardt (Wirtschaftswissenschaftler und Soziologe, Spezialist für das Kuba der 90er) oder Hoffmann (Politikwissenschaftler) ignorierst du nahezu vollständig. Ich glaube, du musst in deinem Studium und weiterem Leben noch einiges lernen. Grüße -- Escla ¿! 02:56, 3. Okt. 2012 (CEST)

Nachdem ich mich die ganze letzte Woche im Umzug befand und eigentlich noch immer befinde, fand ich jetzt doch endlich einmal Zeit zu Antworten. Zunächst einmal ist es richtig, dass es viele verschiedene marxistische Denkschulen gibt, die sich untereinander zum Teil aufs heftigste bekämpfen und widersprechen, so wie es in jeder politischen Richtung immer verschiedene Strömungen gibt. Wie in der Naturwissenschaft auch, gibt es ebenso unter den Marxisten Individuen, die von der geltenden Norm (also das was sich im Konsens als wahr herausgestellt hat) abweichende Thesen vertreten. Das ansich ist auf theoretischer Basis grundsätzlich unproblematisch, denn nur der Widerspruch schafft Entwicklung. Aus gemeinsamem Konsens heraus hat sich noch niemals ein Denksystem weiterentwickelt. Leider fehlt heute eine zentrale Inistitution, die mit den nötigen finanziellen Mitteln ausgestattet ist um den Marxismus wirklich fortzudenken und eine Generallinie vorzugeben wie das früher z.B. bei der Akademie für Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU in Moskau der Fall war. Warum ich nun aber auf Seiten des kubanischen Staates und nicht dieser verschiedenen Grüppchen stehe? Ganz einfach: Es ist immer einfacher, etwas bestehendes zu zerschlagen, als es zu verbessern. Die politische Wende 1989/90 hat die Kommunisten im wesentlichen gelehrt, wie wichtig es ist, die politische Macht zu erhalten, um überhaupt Gestaltungsspielraum zu wahren. Das politische System Kubas zu destabilisieren hieße, es fremden Mächten aus dem In- und Ausland schutzlos auszuliefern. Jede marxistische Kritik, die erst den "Sturz des Regimes" vorsieht, halte ich für abenteuerlich und kleinbürgerlich. Das sind mitunter schmerzhafte historische Erfahrungen, die 1989/90 gemacht worden sind. Warum also ein - wenn auch unzureichend - funktionierendes System zugunsten einer vagen Vorstellung vom "echten" Sozialismus aufgeben? Wenn ein Marxist so etwas fordert, dann macht er meines Erachtens gefährliche Experimente auf Kosten des Volkes. Der progressive Charakter des kubanischen Sozialismus ist nämlich nach wie vor gegeben, Kuba erfüllt nach marxistischer Definition alle Kriterien eines sozialistischen Landes: Geplante Volkswirtschaft, antiimperialistische Außenpolitik, Demokratischer Zentralismus, etc. Man muss auf dem Boden der Realität bleiben. Vieles funktioniert noch lange nicht wie es soll, aber einen komplett neuen sozialistischen Staat in Kuba aufzubauen halte ich für ein Hirngespinst. Entweder wird das, was jetzt ist, verbessert - oder der Kapitalismus kehrt zurück. Da entscheide ich mich lieber für ersteres.
Zum Lebensstandard zurück: Den von Dir beschriebenen Lebensstandard habe ich auch in Kuba beobachtet, allerdings äußerst selten. Ich könnte mir vorstellen, dass etwa 5-10% der Kubaner in diesen Verhältnissen leben, möchte mich aber im Unterschied zu Herrn Zeuske auf keine Zahl festlegen, da ich keine Zahlen dazu kenne. Unter einem würdevollen Leben stelle ich mir ein Leben vor, in dem alle Grundbedürfnisse nach Nahrung, Wohnraum, medizinischer Versorgung und Bildung gedeckt sind, in dem sich niemand seiner Herkunft zu schämen braucht und indem die wesentlichen Konsumgüter zur Partizipation am gesellschaftlichen Leben (z.B. Radio, Fernseher) vorhanden sind. Und nach deiner Beschreibung, die ich bestätigen kann, gibt es in der Tat Kubaner die an der Schwelle vom würdelosen zum würdevollen Leben stehen oder sogar noch darunter liegen. Das ist bitter, aber gehört zur kubanischen Realität heute nunmal dazu. Dennoch hat Kuba in der breiten Masse einen Lebensstandard, von dem Haitianer nur träumen können. Und diese Relation muss auch immer mitbetrachtet werden. Das wichtigste allerdings ist nicht das Ausgangsniveau, sondern die Entwicklung die stattfindet. Und obwohl sich Kuba die Sonderperiode wirklich nicht selbst ausgesucht hat, konnte eine ständige Steigerung des HDI in den letzten Jahren verzeichnet werden - meines Erachtens ein guter Indikator für diesen Aspekt. Die viel wichtigere Frage allerdings ist: Was tun? Glaubst du, Raúl Castro feiert heimliche Cocktailpartys während er sich am darbenden Volk ergötzt? Ich nicht. Meiner Ansicht nach ist die einzige ernstzunehmende politische Kraft in Kuba die das Land voranbringen kann die PCC. Und ich bin der Überzeugung, dass die politische Führung auch ein wirkliches Interesse daran hat, diese Probleme zu lösen. Ein Mehrparteiensystem, sog. freie Wahlen und all das was die Opposition fordert würde Kuba mit Sicherheit nur Chaos und Arbeitslosigkeit einbringen, bis irgendwann ein selbsterklärter Claudillo die Verfassung außer Kraft setzt und eine Militärjunta installiert, siehe Honduras, Chile, Argentinien.
Die von Dir genannten Historiker kenne ich übrigens teilweise, allerdings habe ich mich noch nicht eingehend mit allen beschäftigt. Dazu fehlte mir bisher schlichtweg die Zeit. Dennoch bin ich daran interessiert, denn ich muss in der Tat noch einiges lernen und bin motiviert dazu. Schließlich war meine diesjärhige Kubareise mit Sicherheit nicht die letzte. Allerdings habe ich so ein vages Gefühl, dass auch mich einmal die Geschichte freisprechen wird, vielleicht in zehn oder in zwanzig Jahren, wenn viele der heutigen Probleme nicht mehr aktuell sein dürften, nur noch eine Währung exisitiert und jeder Kubaner einen angemessenen Lohn erhält. So etwas ist möglich, wenn man will, siehe Vietnam oder China. --Marcel601 (Diskussion) 18:32, 8. Okt. 2012 (CEST)

Wow! Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass Stalin heute noch so aktuell ist. Und auf dem Highgate Cemetery rotiert gerade jemand gehörig in seinem Grab... Ich fürchte, unter keinem der verwendeten Begriffe (Wissenschaft, Imperialismus, Demokratie, Verfassung, Marxismus, Sozialismus, Militärjunta, Fortschritt etc.) verstehen wir auch nur annähernd Ähnliches. Aber vielleicht beschäftigst du dich ja wirklich irgendwann mal mit Historikern oder anderen Denkern, die mit interessanten Gedanken dein Weltbild einer "zentral vorgegebenen Generallinie" oder (zugespitzt) "Castro o Muerte" etwas aufweichen können. Du hast (im Gegensatz zu Kubanern) die für geisteswissenschaftliche Betätigung notwendige Freiheit, nutze sie, selbst wenn sie dir nicht wichtig erscheint. Wenn am Ende als bestes Argument für die Kubanische Revolution tatsächlich übrig bleibt, dass die kubanische Arbeiterklasse zwar keine Rechte hat, es ihr im Durchschnitt aber besser geht als den Haitianern, dann gute Nacht! Die Brüder Castro wollten von einem ideologischen System übrigens nie etwas wissen, von marxistischer Wissenschaft ganz zu schweigen. O-Ton Fidel: Schluss mit den Theoretikern der Revolution! Schluss mit diesen marxistischen Theoretikern! Der Marxist-Leninist, der immerzu Theorien entwickelt, liegt nur der Gesellschaft auf der Tasche! Das Marxismus-Leninismus genannte Mäntelchen hatte sich Stalin gestrickt, um seine Macht "wissenschaftlich" zu legitimieren. Fidel und Raúl haben so ein Ideologie-Blendmäntelchen für sich nie für erforderlich gehalten. Entsprechend viel Übereinstimmung gibt es zwischen den von dir aufgezählten marxistischen Idealen und der dreist "sozialistisch" genannten kubanischen Realität der Castros, die sich bisher immer mit mehr oder weniger spontanen Aktionen allein um ihren Machterhalt gekümmert haben, für die die Erkenntnisse eines Doktor Marx immer herzlich irrelevant waren. "Vom Kapital haben wir [während der Haft auf der Isla de Pinos] drei Kapitel gelesen" berichtete Raúl lachend, "und dann haben wir es weggeschmissen. Ich bin sicher, dass Fidel seitdem nie wieder reingeschaut hat."(wie das Fidel-Zitat bei Enzensberger gefunden) --Hvd69 (Diskussion) 21:24, 8. Okt. 2012 (CEST)

Tatsächlich verstehen wir unter den oben genannten Begriffen wahrscheinlich etwas vollkommen anderes. Meine Definitionen davon sind in den einschlägigen Wörterbüchern des Dietz-Verlags nachzulesen. Ob Kalle Marx jetzt grade im Grabe rotiert vermag ich nicht zu beurteilen, aber sicherlich wäre er an unserer Diskussion interessiert. Ich weiß, dass Fidel im Unterschied zu beispielsweise Lenin nie ein großer Theoretiker war - das sei ihm verziehen. Große Staatsmänner müssen nicht unbedingt große Theoretiker sein, so lange sie die Theorie richtig umsetzen. Das gerade bei Fidel viel Voluntarismus und Aktionismus im Spiel war steht außer Frage, allerdings hat er im richtigen Moment immer noch die Kurve bekommen so dass es in Kuba im Unterschied zu anderen sozialistischen Ländern nie Ereignisse wie Kulturrevolution, Prager Frühling oder ähnliches gab. Auch deswegen erkenne ich seine über Jahrzehnte hinweg erarbeitete moralische Autorität an. Ich denke es gab in der Geschichte selten einen Staatsmann, bei dem Wort und Tat derart übereinstimmten wie bei Fidel, der zweifelsohne große persönliche Integrität besitzt. Nur denke ich, sollte man sich gerade im heutigen Kuba nicht so sehr an einzelnen Personen aufhalten, denn einen Fidel wird es in dieser Form nicht mehr geben, das hat Raúl bereits klargestellt. Auch die Weiterentwicklung und Anpassung des Marxismus-Leninismus wurde auf der I. Nationalkonferenz der PCC dieses Jahr als Ziel formuliert, was in krassem Gegensazu zu den von Dir genannten Zitaten steht (deren Richtigkeit ich damit keineswegs leugne; gut möglich dass Fidel das gesagt hat). Ob er nun das Kapital gelesen hat oder nicht sei dahingestellt, ob er aus eigenem Machterhalt handelte, sei auch dahingestellt. Von der entrechteten Arbeiterklasse hat meines Wissens auch niemand gesprochen. Alles gewagte Thesen. Das was zählt ist: Es geht voran in Kuba, poco a poco. Man kann sich im Ausland stundenlang die Finger wundschreiben über diese oder jene Unterdrückungsmaßnahme, kann Herrschaftssysteme kategorisieren und vermeintliche Diktaturen anprangern. Aber Du weißt genauso wie ich: Der normale Kubaner schert sich nicht um unsere westliche Politikwissenschaft. Die Leute wollen Konsum und eine Erhöhung des Lebensstandards, die Abschaffung der zwei Währungen und angemessene Entlohnung. Von Systemwechsel oder "Demokratie" ist da selten die Rede, so lange die drängendsten ökonomischen Probleme gelöst werden. Das tut die Partei gerade - und wird sich, wenn sie Erfolg hat, den Respekt der Bevölkerung sichern. Alles andere halte ich im Moment für peripher. Die jetzige Entwicklungsphase in Kuba ist wirklich spannend, denn sie zielt gerade auch darauf ab, viele der irrationalen Vorschriften, Verbote und Einschränkungen zu beseitigen, die Du nicht müde wirst zu nennen. Die Ära Fidel Castro ist abgeschlossen, jetzt kommt etwas neues. Da kann man noch so viel kritisieren, aber am politischen System wird sich grundlegend nichts ändern, zumindest nicht zum schlechteren. Das erfüllt mich zugegebenermaßen mit einer gewissen Befriedigung. --Marcel601 (Diskussion) 18:14, 9. Okt. 2012 (CEST)

Die Rubrik "Kritik" ist in Wikipedia fehl am Platze und ausserdem wissenschaftlich aeusserst umstritten, wenn nicht geradewegs falsch. Ich habe sie deshalb geloescht. Sollte Sie dies ingnorieren, werde ich mit allen in Wikipedia gebotenen Mitteln gegen Sie vorgehen. Finzsch

Hallo Herr Prof. Finzsch, der Abschnitt "Kritik" ist, so wie Sie ihn vorfanden, nicht auf meinen Mist gewachsen. Von mir stammte lediglich die Wiedergabe der Meinung von Peter B. Schumann über Ihren Kollegen Zeuske, und die ist meiner bescheidenen Meinung nach relevant genug, um in der Wikipedia erwähnt zu werden. Viele Grüße -- Escla ¿! 20:36, 10. Dez. 2012 (CET)

Kleine Wette um nix[Bearbeiten]

Atlantische Hurrikansaison

  • vorbei?
  • bis Valerie?
  • bis Walter?
  • Alpha oder mehr?

Was meinst du? --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 21:37, 11. Nov. 2012 (CET)

Für mich schien die Saison schon vor Sandy gelaufen und dann kam noch so eine Scheiße, die mich indirekt persönlich betraf, da ich in Santiago de Cuba und Umgebung einen Haufen Leute persönlich kenne. Daher will ich mich mit Prognosen lieber zurückhalten. Glaube aber, dass höchstens noch ein benamster Sturm kommt. Gruß -- Escla ¿! 22:04, 11. Nov. 2012 (CET)
Ja Sandy war ein Hammer. Und so vorhersehbar – das europäische Meteorologiecomputermodell hatte den Landfall bis auf 12 Stunden und 30 km Abweichung genau bereits zehn Tage vorher berechnet. Wäre das Zivilschutzwesen in Kuba in einem ähnlich desolaten Zustand wie in den USA, hätte es dort weitaus mehr Opfer gegeben. Und dennoch kann man von Glück reden, daß es nicht noch vier Wochen früher war in der Saison, mit wärmeren Wassertemperaturen. Ich rechne noch mit zwei kurzlebigen Stürmen, aber nicht mehr mit einem Hurrikan. Also V und W. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 07:55, 12. Nov. 2012 (CET)

Doppler-Ausrede für Löschung meines Beitrages[Bearbeiten]

bei de.wikipedia.org/wiki/Yoani_Sánchez

Warum vermute ich eine Ausrede? 1. Gehört ein neues und wichtiges Amt in einer Internationalen Presseorganisation sehr wohl in die Biografie einer Person. Weil das dort fehlte, habe ich es ergänzt und es gab deshalb keine Notwendigkeit nachzuschauen, ob diese Information bereits woanders steht. 2. Ich habe zwei umfangreiche Quellen-Links dazu angeführt, die ebenfalls deutschsprachige Artikel zu dieser Journalistin beinhalten, darunter die originale, gewissermaßen staats-offizielle Verlautbarung der Original-kubanischen Tageszeitung GRANMA, die in der "Aktivitätsauflistung" lediglich auf den spanischen Text verweist. Als deutsche Wikipedia, sollt man m.E. bevorzugt auf deutschsprachige Texte verweisen. 3. Eine Formulierung wie "Kubas Parteizeitung Granma beschimpfte die IAPA daraufhin als „CIA-Kartell der kommerziellen Presse“ und wertete dies als weiteren Beweis dafür, dass die „Cybersöldnerin“ im Dienste des nordamerikanischen Geheimdienstes stünde.[51]" entspricht keinesfalls dem Gebot einer neutralen Formulierung bei Wikipedia. Und hier hätte diese Lösch-Aktion, wenn sie nicht eine tendenziöse Informationsvernichtung gewesen wäre, zumindest den Link zum deutschsprachigen Text der Granma gerettet und eingefügt. 4. Zum neutralen Standpunkt gehört auch, die verschiedenen Ansichten nicht dermaßen einseitig wegzuzensieren. Weshalb ich Dich bitte, das Gelöschte im o.g. Sinne wieder einzufügen. Da du schon 10 Minuten später meinen Eintrag wieder gelöscht hast, gehe ich davon aus, dass Du viel Zeit hast. In ein paar Tagen werde ich dann noch mal nachschauen und ggf. deine Löschung Rückgangig machen, da der Eintrag in der Biografie seinen richtige Ort hat und diese streiterische Beschimpfungs-Polemik in der Aktivitätenauflistung sowieso gelöscht oder geändert werden muß. Mit freundlichem Gruß --edgar8 (Diskussion) 09:23, 23. Nov. 2012 (CET)

Letztendlich ist alles Teil ihrer Biografie, dennoch halte ich es nicht für sinnvoll, dies zweimal im Artikel anzuführen. Deine Quellen habe ich nicht gesichtet, nur deinen Text gelesen und meinte daraufhin, dass du nichts wesentlich anderes geschrieben hast, als schon weiter unten steht. Dies war also keine Zensur. Wenn du Ergänzungsbedarf zum bestehenden Text hast, darfst du es gerne hinzufügen. Auch kannst du gerne neutrale deutschsprachige Quellen ergänzen. Aber bitte nicht an zwei verschiedenen Stellen des Artikels die gleichen Dinge behandeln. Grüße -- Escla ¿! 09:29, 23. Nov. 2012 (CET)
Übrigens der "Kritische-Massen"-Blog zählt ganz sicher nicht zu den zitierbaren Informationsquellen.-- Escla ¿! 09:51, 23. Nov. 2012 (CET)
Ich weiß, bei Wikipedia sind Blogs nur dann gut, wenn sie vom CIA finanziert werden und von höchster Stelle der USA dafür sogar die eigene Kuba-Blockade gebrochen wird und ihr ein PAYPAL-Spendenkonto zugestanden wird - wo wirklich jeder ihr Devisen zuschieben kann. Ich selbst mußte mal auf Bitten eines kubanischen Freundes seiner USA-Freundin, aus Deutschland Geld überweisen, weil nicht mal ihre USA-Eltern ihrer Tochter eine Geldüberweisung nach Kuba möglich war. Wenn deren Blog bei Wikipedia zu den zitierbaren Informationsquellen zählt, die sich jeder Unbekannte per Paypal kaufen kann, aber kritische Massen, die ja inzwischen nicht mehr von der DDR o.a. finanziert werden können, also wirklich unabhängig sind, dann frage ich mich wie es mit deiner Parteilichkeit ausschaut. Zur Sache bzw. zum Artikel: Ich würde es in der Biografie so drin lassen, so wie ich es schrieb, weil es da eher hingehört, also das am Ende des Abschnitts "Aktivitäten ...", das ohnehin unhaltbar polemisch/parteiisch ist, löschen oder ganz kurz fassen. Und auf alle Fälle nur mit den beiden deutschsprachigen Links als Referenz. Wenn käufliche Blogs wie der von dieser Dame, die soziale Jobs hinwirft um bei deutschen Touristen und durch Anti-Kuba-Artikel an Devisen zu kommen versucht, dann sollten auch unbestechliche Blogs verlinkt werden. Kannst Du das bitte machen? Ich habs ja schon gemacht, habe es nicht gelöscht und mag nicht nochmal. Außerdem mache ich ggf. technisch was falsch. Nach meinem Eintrage gab es ja noch drei weitere. Was beim Zurücksetzen der Löschung damit geschieht, weiß ich gar nicht. MFG --edgar8 (Diskussion) 10:27, 23. Nov. 2012 (CET)
Ehrlich gesagt rätsel ich ein wenig, was du von mir erwartest. Meine Meinung dazu, wo der fragliche Absatz hineingehört, habe ich glaub ich deutlich genug mitgeteilt. Die Diskussion dazu gehört m.E. allerdings in die Artikeldiskussion und nicht hierher. Wenn du nun von mir erwartest, den Artikel im Sinne der Sichtweise des kubanischen Regimes und deren internationalen Anhängern (DKP & Co.) umzuschreiben, bist du bei mir an der falschen Adresse. Dass auch die "andere Seite" (USA) teilweise mit gezinkten Karten spielt, ist ein anderes Thema, jedoch nicht dieses Artikels. Wenn Frau Sánchez tatsächlich nachweisliche Verbindungen zur CIA hätte, würde sie garantiert nicht mehr frei herumlaufen. Also kannst du es getrost vergessen, dies als Tatsache in den Artikel zu schreiben. Grüße -- Escla ¿! 22:12, 23. Nov. 2012 (CET)

Chavez[Bearbeiten]

Man möchte wirklich laut schreien bei Berichten des deutschen Staatsfernsehens wie diesem. Noch die kitschigsten Zitate nicht namentlich genannter Zaungäste sind wichtiger als ein Hinterfragen dieses ganzen Zirkusses rund um Führer- und Totenkult, vom Schweigen über die Lage der Opposition sozusagen ganz zu schweigen. Die ARD hätte wohl am liebsten selbst eine offiziell trauernde Abordnung nach Caracas geschickt. --bennsenson - reloaded 23:29, 8. Mär. 2013 (CET)

Bin erst ab Sonntag wieder in Deutschland und kann deshalb über das was im Fernsehen berichtet wurde, leider nicht mitreden. Grüße -- Escla ¿! 23:37, 8. Mär. 2013 (CET)

Sach mal[Bearbeiten]

http://www.buenastareas.com ist doch wohl keine reputable Quelle nach WP:Q oder? --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 12:38, 16. Mär. 2013 (CET)

Pauschal würde ich sagen: Nein. Käme aber auf den Einzelfall an, ob die zitierte Arbeit selbst reputabel ist und was damit bewiesen werden soll. Grüße -- Escla ¿! 14:55, 16. Mär. 2013 (CET)
Der konkrete Anlaß sind diese Einwohnerzahlen; da werde ich wohl weiter die Seiten der VE-Statistikbehörde durchforsten müssen. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 19:40, 16. Mär. 2013 (CET)
Link geht bei mir nicht. Bei Einwohnerzahlen halte ich es nicht für sooo schlimm, auf Hausarbeiten zurückzugreifen, wobei offizielle Quellen natürlich besser wären. Ein NoGo sind Hausarbeiten im Politik-, Geschichts- und Biografie-Umfeld oder bei wissenschaftlichen Themen.-- Escla ¿! 19:51, 16. Mär. 2013 (CET)
Da sind wir mal einer Meinung --Der Naturfreund (Diskussion) 22:03, 17. Mär. 2013 (CET)

Schon gewusst?[Bearbeiten]

Hallo Escla, habe soeben den von dir erstellten Artikel über Luis Pavón gelesen und würde ihn gerne auf der Diskussionsseite von „Schon gewusst“ vorstellen, hier: Wikipedia Diskussion:Hauptseite/Schon gewusst. Ein interessanter und informativer Artikel der auch für die Themenvielfalt von der Rubrik gut geeignet ist, zumal die Rubrik gerade für "kleine Artikel" gedacht ist. Denke das er gute Chancen hat auf die Hauptseite zu kommen unter „Schon gewusst?“, was ich aber nicht garantieren kann. Selbstverständlich kannst du den Artikel auch selbst vorstellen. Was meinst du? Beste Grüße, --F2hg.amsterdam (Diskussion) 13:17, 2. Jun. 2013 (CEST)

Wenn du den Artikel dort vorstellen willst, hätte ich nichts dagegen. Grüße -- Escla ¿! 13:37, 2. Jun. 2013 (CEST)
Danke für deine Einwilligung. Habe ihn hier vorgestellt: Wikipedia Diskussion:Hauptseite/Schon gewusst#Vorschlag: Luis Pavón (31. Mai). Erfahrungsgemäß machen noch andere Benutzer Teaser-Vorschläge. Gruß, --F2hg.amsterdam (Diskussion) 13:59, 2. Jun. 2013 (CEST)

Revert bei Daddy Yankee[Bearbeiten]

Hallo Escla,

Benutzer:2A02:908:FB11:3180:709F:9553:B07E:2579 hatte unter den veröffentlichten Singles zwei Titel eingetragen. Nachdem ich aber weder bei der en- noch bei der es-WP entsprechende Nennungen fand, habe ich den Eintrag unter dem Vermerk einer fehlenden Quelle entfernt. Du hast die Aktion mit einem Verweis auf ein Youtube-Video jedoch wieder revertiert. Dieses Lyric Video ist nun aber nichts weiter ist als ein angezeigter Songtext, bei dem im Hintergrund der Song läuft. Von einem Beleg, dass besagter Titel tatsächlich als Single existiert (und nicht bloß als Lied per se), erfahre ich dort nichts. Daher wurde der Artikel wieder auf die vorherige Version zurückgesetzt, bis ein anständiger Beleg vorhanden ist. --Ennimate (Diskussion) 15:52, 27. Aug. 2013 (CEST)

Hi, Google findet zu beiden Titeln zahlreiche Treffer:
Nur leider nix Offizielles.
Grüße -- Escla ¿! 16:09, 27. Aug. 2013 (CEST)

Río vs. Rio[Bearbeiten]

Sag mal Escla, fällt dir eine Eselsbrücke ein, wie ich mir merken kann, daß es im Spanischen mit Akzent und im Portugiesischen ohne geschrieben wird? Ich komme da immer durcheinander. --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 12:09, 28. Aug. 2013 (CEST)

Da ich des Portugiesischen nicht mächtig bin, kenne ich auch nicht bei den dortigen Akzent-Regeln nicht aus. Merk dir halt einfach, dass es im Spanischen immer mit Akut geschrieben wird und es im Portugiesischen andersrum ist. ;) Grüße -- Escla ¿! 12:58, 28. Aug. 2013 (CEST)
Solange du dir merken kannst, dass sich die Akzentsetzung in beiden Sprachen unterscheidet, ist das schon die halbe Miete. "Rio" hat im Portugiesischen zwei Silben, im Spanischen (grammatikalisch) nur eine. Deshalb braucht das Spanische einen Akzent, um das i zu betonen, damit ein zweisilbiger "río" draus wird. Andersrum braucht das Portugiesische für den Vornamen Mário einen Akzent auf dem a, das Spanische bei gleicher Betonung nicht. Pt: Maria, sp: María. Pt: Itália, sp: Italia. Gruß --Hvd69 (Diskussion) 15:39, 28. Aug. 2013 (CEST)

Schießbefehl[Bearbeiten]

Lass bitte [solche Aktionen]. Das ist unhöflich mir gegenüber. Und dazu grob falsch (näheres Disk.). Nächstes Mal such ich die VM auf für die Vollsperre des Artikels.--Wiguläus (Diskussion) 00:31, 26. Okt. 2013 (CEST)--Wiguläus (Diskussion) 00:48, 26. Okt. 2013 (CEST)

Habanos[Bearbeiten]

Hallo! Wir hatten uns vor 5 Jahren mal über das Lemma unterhalten. Wie Du vieleicht bemerkt hast, hab ich am WE den Bereich Tabak umgebaut. Und mit dem Artikel komm ich irgendwie nicht weiter. Ich denke man muß 2 Perioden unterscheiden. Einmal bis zur Revolution, da war Havanna eine Herkunftsbezeichnung wie Brasil, und durch den beschränkten Markt heute ist es eine Produktgruppe von Marken, aber keine Einzelmarke. Wobei das nicht wirklich etwas mit dem Markenrecht zu tun hat, wenn man es historisch sieht. Da Du Dich offenbar mit dem Thema auskennst, würde ich gern Deine Meinung zur Kategorie:Tabakhandel und Tabakverarbeitung hören. Problem für mich, daß teilweise die selben Firmen sowohl Rohtabak, Halberzeugnisse daraus als auch fertige Zigarren und Tabakmischungen verkaufen. Kenne keine Branche, wo das ebensobreit Realität war. Und deshalb sehe ich auch bei den Unternehmenskategorien nicht wirklich einen Platz, will nur bei den paar Artikeln kein großes Kategoriesystem aufbauen. Was meinst Du?Oliver S.Y. (Diskussion) 21:03, 17. Nov. 2013 (CET)

Hi, nein eigentlich ist alles rund ums Rauchen für mich Nichtraucher nicht so sehr Thema, wo ich mich meine auszukennen. Nur bei kubanischen Zigarren bin ich etwas eingelesen, aber auch kein ausgewiesener Spezialist. Hatte gestern nur die Habano-Zigarre mit der Vertriebsfirma Habanos SA verwechselt, deshalb heute die Zurückkategorisierung. Aber wenn ich mir beispielsweise die Kategorie:Tabakhandel und Tabakverarbeitung angucke und dort Tabakanbau in Deutschland finde, dann passt dort auch Habano rein. Könnte man wohl als eine Art Kategorie:Tabankanbau sehen. Mit den Subkategorien habe ich auf Anhieb kein Problem. Grüße -- Escla ¿! 21:42, 17. Nov. 2013 (CET)
Zu diesem Edit: Die Kategorie:Zigarren würde ich dort nicht quasi ersatzlos streichen. Schließlich steht Habano ausschließlich für Zigarren. Kategorie:Tabakhandel und Tabakverarbeitung ist aber eine sinnvolle Zusatzkategorie für den Artikel.-- Escla ¿! 23:22, 17. Nov. 2013 (CET)

Come in and find out[Bearbeiten]

tu mir doch den Gefallen, eine VM gegen mich zu stellen, ich hab schonmal den Anlass geliefert und bin gespannt auf die Entscheidung. --Janneman (Diskussion) 20:34, 3. Feb. 2014 (CET)

Nö. Gruß -- Escla ¿! 20:51, 3. Feb. 2014 (CET)
I rest my case. --Janneman (Diskussion) 20:52, 3. Feb. 2014 (CET)

Beziehungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten[Bearbeiten]

Du hast in diesem Artikel meinen Link gelöscht. Hast Du Dir den Text vorher mal angesehen? es geht dort nicht nur speziell um die "Miami Three", sondern allgemein um die Beziehungen USA-Kuba. Vielleicht hätte ich das in der Beschreibung deutlicher machen sollen. --Rita2008 (Diskussion) 18:04, 6. Feb. 2014 (CET)

Hallo Rita, du hast ein wenig recht, ich hatte mich anfangs mehr von der Überschrift leiten lassen, den Artikel nur angelesen und mich über den Autor informiert. Das komplette Lesen des Artikels hat mich aber erst recht nicht überzeugt, dass der Artikel überhaupt Weblink-tauglich gemäß WP:WEB („nur vom Feinsten“) wäre. Auch wenn er von einem Politikwissenschaftler und Hochschullehrer stammt, hat er doch arge Mängel:
Anfangs wird über die Cuban Five lamentiert und ohne Beweis behauptet, es wären politische Gefangene, weil die US-Regierungen Fidel Castro hassen würden. Danach folgt eine Jubelarie über Kubas internationalistische Einsätze, die angeblich oder tatsächlich nicht im Sinne der US-Regierungen gewesen sind. Unter anderem wird Jimmy Carter als einer der "schlimmen" Präsidenten erwähnt, jedoch nicht, dass unter seiner Präsidentschaft die "Blockade" ausgesetzt wurde.
Insgesamt ist der Artikel keine Bullshit-Propaganda à la Neuber, wie bei Amerika21 eher die Normalität, hat m.E. dennoch nicht Weblink-Qualität. Als Refernenz, als gekennzeichnete Meinungsäußerung eines latent Castro-freundlichen aktiven Professors für Politikwissenschaften wäre er jedoch meiner bescheidenen Meinung nach nicht grundsätzlich auszuschließen.
Grüße -- Escla ¿! 22:02, 7. Feb. 2014 (CET)

Benutzer:Escla/monobook.js[Bearbeiten]

Hallo, oben genannte Seite nutzt das IsbnCheckAndFormat-Tool unter toolserver.org/gradzeichen/IsbnCheckAndFormat oder tools.wikimedia.de/gradzeichen/IsbnCheckAndFormat. Durch den Umzug nach Tool-Labs wird dieser Link nicht mehr funktionieren. Wenn du IsbnCheckAndFormat weiterhin benutzen willst, solltest du den Link auf tools.wmflabs.org/isbn/IsbnCheckAndFormat korrigieren, oder, wenn du PDDs Skriptsammlung nutzt, die aktuelle Version von dort kopieren. Andernfalls kannst du diese Nachricht ignorieren. InkoBot (Diskussion) 17:37, 21. Jun. 2014 (CEST)

Dein Statement zu "Flughäfen"[Bearbeiten]

Könntest du dein Statement noch signieren und evtl. nach unten verschieben oder dort wiederholen? Da, wo es jetzt steht, geht es womöglich unter. Vielen Dank. --Quique aka HeicoH temas a debate aquí 20:11, 5. Aug. 2014 (CEST)

'tschuldigung, hab's nachsigniert. Grüße -- Escla ¿! 20:14, 5. Aug. 2014 (CEST)

NK für Flugplätze[Bearbeiten]

Du hast an der Diskussion über die NK für Flugplätze teilgenommen. Ich habe dazu einen Kompromissvorschlag gemacht. Ich lade dich ein, an der Abstimmung darüber teilzunehmen. --HeicoH aka Quique discusión 01:05, 3. Okt. 2014 (CEST)

Namenskonventionen Flugplätze[Bearbeiten]

Du hast Dich an der Diskussion zu den Namenskonventionen für Flugplätze beteiligt. Da der Kompromissvorschlag nicht angenommen wurde und der Status quo immer wieder zu Artikelverschiebungen in die Eine oder Andere Richtung mit ggf. nachfolgenden VMs führt, müssen wir zu einer Lösung finden. Dies geht nur gemeinsam durch Diskussion und Abstimmung.

Daher bitte ich unter Wikipedia Diskussion:Namenskonventionen#Abstimmung Übernahme aktuelle NK Flugplätze in einem ersten Schritt um Abstimmung ob die bestehenden NK Flugplätze (Letzmalig Januar 2013 angepasst, Diskussionen dazu sind u.A. hier verlinkt) unverändert als Unterpunkt (analog Bahnhöfe) in WP:NK#Bauwerke eingefügt werden sollen oder nicht.

Link zur Abstimmung

--Unimog404 (Diskussion) 11:49, 21. Okt. 2014 (CEST)

Artikel über Fidel Castro: Die klare Mehrheit ist für die Löschung des Abschnitts "verschwenderischer Lebensstil" Siehe Diskussion!

Militäroperationen[Bearbeiten]

Hallo, Du hattest Dich bereits zu dem Thema geäußert, aber der Streit geht immer weiter, mittlerweile sperrt sogar ein involvierter Administrator Seiten mit dem von ihm präferierten Operationsnamen. Bitte hilf mit, eine generelle Lösung zu suchen. Galant Khan (Diskussion) 00:39, 6. Nov. 2014 (CET)

Archivierung: Was soll an zwanghaftem Nicht-Archivieren gut sein?[Bearbeiten]

Hallo Escla,
bitte hör auf mit diesen Vorgaben. Das Problem ist nicht, daß Diskussionsseiten „zwanghaft geleert“ werden, sondern genau umgekehrt: Viel zu wenige Nutzer kümmern sich um das Aufräumen und das Archivieren. Auf unglaublich vielen Seiten werden die Nutzer zugemüllt mit veralteten Diskussionen, die längst ins Archiv gehören. Anstatt solche veralteten Diskussionen zwangsweise im Vordergrund zu halten („zwanghaft“, könnte man sagen), könntest Du Dich daran beteiligen, daß mehr archiviert wird. Das wäre viel wichtiger!
Noch etwas zum angeblich Zwanghaften: Außer bei einmaligen Aufräum-Aktionen setze ich Erledigt-Bausteine. Außerdem auch beim Aufräumen, wenn der Fall nicht ganz eindeutig ist. Das bedeutet: Die Beobachter haben dann eine ganze Woche Zeit, gegebenenfalls den Erledigt-Baustein zu entfernen und die Diskussion fortzusetzen bzw. zu erhalten. Auf diese Möglichkeit weise ich auch immer wieder hin. In aller Regel hat aber niemand etwas gegen die Archivierung einzuwenden. Eine gemeinsame bewußte Entscheidung der Nutzer ist besser als die autoritäre Vorgabe eines Mechanismus, der sich um die tatsächlichen Verhältnisse (Relevanz des Inhalts, Größe der Abschnitte) überhaupt nicht kümmert. Lektor w (Diskussion) 15:51, 15. Nov. 2014 (CET)

Aufräumen von zugemüllten Diskussionsseiten ist ja OK. Müll braucht man auch nicht archivieren, sondern kann ihn ruhig per WP:DS löschen. Normale Diskussionen kann man aber ruhig eine Weile stehen lassen und muss sie nicht nach wenigen Tagen per "Erledigt" archivieren. Vielleicht interessieren sich noch andere für Frage und Antwort oder haben noch was zu ergänzen. Erst ab einer gewissen kritischen Größe ist eine Archivierung angebracht. Und um dies nicht händisch pflegen zu müssen, gibt es die übliche Vorlage {{Autoarchiv}}. Der Vorlagenbaustein {{Autoarchiv-Erledigt}} ist auf Artikel-Diskussionsseiten deshalb auch eher unüblich und eignet sich eher für angemerkte Rechtschreibfehler im Artikel und weniger für inhaltliche Fragen und Anmerkungen. Guckst du auch Hilfe:Archivieren#Kopiervorlagen. Grüße -- Escla ¿! 16:23, 15. Nov. 2014 (CET)
Hallo Escla, es gibt wirklich sehr viele Beiträge/Abschnitte, die zu früh archiviert werden: nämlich bei denjenigen sehr vielen Diskussionsseiten, die nach Alter archivieren. Da verschwinden dann Beiträge nach einem halben oder ganzen Jahr, obwohl sie zur Verbesserung beitragen können. Ich setze regelmäßig den Input von solchen uralten Beiträgen um, die bisher niemand beachtet hat. Gestern war sogar ein solcher Beitrag dabei, der im Juli 2003 geschrieben wurde.
Das heißt: Wenn Du Dich gegen übermäßiges Archivieren engagieren willst, dann müßtest Du bitte jene Vorgaben ändern, die das Alter als Kriterium enthalten. Archivierungen, die ich einrichte, gehen nie nach dem Alter. Die beste Lösung ist nämlich: genau dann ins Archiv, wenn etwas erledigt ist. Also je nachdem: nach einem Tag oder nach fünf Jahren. Und mit Zustimmung, deswegen Baustein + Frist. Wenn Du schon auf einer Seite landest, wo sich gerade jemand auf diese Weise sorgfältig um jeden Abschnitt kümmert, brauchst Du nicht anzukommen mit der Argumentation „um dies nicht händisch pflegen zu müssen“. Das paßt einfach nicht zu der Situation.
Mit Deinen Vorgaben behandelst Du Abschnitte und Beiträge, als ob sie gleichartig wären. Das sind sie natürlich nicht. Ein Abschnitt kann aus einer Zeile bestehen, ein anderer aus hundert Zeilen. Aus diesem Grund hat eine Anzahl von Abschnitten nicht viel mit der Füllung der Diskussionsseite zu tun.
Manches ist sofort erledigt, zum Beispiel eine Anmerkung zu einem kleinen Grammatik-Problem. Umsetzung per Mini-Edit, Haken dahinter, Erledigt-Baustein. Warum sollte der Hinweis jetzt noch ewig stehen bleiben, nur weil er zum Beispiel ohne Signatur geschrieben wurde und sich keine zwei Leute finden, die noch etwas dazu schreiben wollen, zumal das von der Sache her gar nicht nötig ist? Auch so etwas wäre künftig Müll, eine Belästigung für die Leser. Warum soll es noch hundertmal gelesen werden?? Dafür gibt es keinen sinnvollen Grund.
Pauschale Parameter sind geeignet, wenn sich die Leute eben nicht um die Archivierung kümmern wollen. Dort kannst Du sie ja einbauen (und damit zugleich auch für die angedeuteten Nachteile sorgen: abwechselnd zu schnelles Archivieren und zu spätes Archivieren). Aber doch nicht dort, wo jemand bewußt und sorgfältig archiviert.
Ansonsten würde ich sagen: Keine Sorge, eine Diskussionsseite wird sich schon wieder mit frischen Anmerkungen füllen. Das ist nun wirklich nicht das Problem. Lektor w (Diskussion) 17:56, 15. Nov. 2014 (CET)
Du hast jetzt eigentlich lang und breit erklärt, dass man bis auf erledigte Grammatikfehleranfragen gar nichts archivieren sollte. Ich habe heute mehrfach gesehen, dass du inhaltliche Anfragen beantwortest und sofort "Erledigt" setzt, damit sowohl Anfrage als auch Antwort möglichst schnell ins Archiv verschwinden. Dieses Vorgehen halte ich gelinde gesagt für höchst seltsam. Die Archivierung nach einem gewissen Zeitraum nach dem letzten Beitrag im Diskussionsabschnitt ist dagegen die übliche Vorgehensweise bei gut frequentierten Diskussionsseiten. Weniger frequentierte wie Diskussion:Spanisch-Amerikanischer Krieg brauchen dagegen IMHO gar nicht archiviert werden, auch wenn eine Anfrage schon Jahre zurück liegt. Ich halte es da wie Kollege Mautpreller auf deiner Disk. Von quasi-händischer Archivierung nach Gutdünken halte ich dagegen gar nichts.-- Escla ¿! 18:21, 15. Nov. 2014 (CET)
Ich habe lang und breit erklärt, aber es scheint nicht viel davon angekommen zu sein. Die Sache mit dem Grammatikfehler war erstens nur ein Beispiel, zweitens hatte ich damit etwas anderes erklärt, nämlich daß die Vorgabe „mindestens zwei signierte Abschnitte pro Abschnitt“ oft nicht zu der realen Situation paßt. Das trifft natürlich nicht nur auf Grammatikfehler zu.
Die Behauptung, ich würde sofort "Erledigt" setzen, „damit sowohl Anfrage als auch Antwort möglichst schnell ins Archiv verschwinden“, ist absurd. Ich setze dann und nur dann Erledigt, wenn ich etwas für erledigt halte. Außerdem muß man unterscheiden zwischen einmaligen Aufräumaktionen und normalem Betrieb. Und muß man unterscheiden zwischen Erledigt-Zeichen und Erledigt-Bausteinen. Erledigt-Zeichen haben den Zweck, den Nutzern zu signalisieren, daß ein bestimmtes Problem geklärt wurde, um ihnen unnötige Lesearbeit zu ersparen. Das ist nützlich und leserfreundlich, auch im Archiv. Erledigt-Bausteine sind dagegen ein Vorschlag zur Archivierung. Ich könnte jetzt noch mehr erklären, z. B. zum fundamentalen Unterschied zwischen einmaligem Aufräumen und sonstigen Erledigt-Markierungen bei einzelnen Beiträgen, aber ich habe nicht den Eindruck, daß dabei viel ankommt.
Deshalb besser ein konkretes Beispiel bei Diskussion:Mario Vargas Llosa, wo Du neuerdings Deine Ansichten mit Gewalt durchsetzen willst. Schau Dir doch zum Beispiel den Abschnitt "Das grüne Haus" und "Gespräche in einer Kathedrale" an. Dort wurde vor über drei Jahren ein ganz bestimmtes Problem angesprochen. Niemand hat sich darum gekümmert, drei Jahre lang. Ich habe jetzt (unter anderem) dieses Problem bearbeitet und die Lösung sorgfältig in meiner Antwort dargestellt. Warum sollte ausgerechnet jetzt, nachdem das Problem plausibel bearbeitet wurde, noch eine Diskussion darüber stattfinden, zumal es nur um eine kleine sprachliche Inkongruenz im Text ging? Nun, es könnte ja dennoch sein. Also habe ich nach den Edits und dem Kommentar erst mal eine Woche lang abgewartet. Erst dann habe ich einen Baustein als Archivierungsvorschlag gesetzt. Zusätzlich ausdrücklich im Bearbeitungskommentar: „Vorschlag Archivierung“. Also ein Vorschlag. Die Seite wird ganz sicher von einigen ständig beobachtet, was kürzlich bei einer anderen Diskussion auch eindeutig erkennbar war. Sie konnten diesen Vorschlag sehen und ihn akzeptieren oder ablehnen.
Nun kommst Du her und behauptest plötzlich, es handle sich um eine „Schnellarchivierung“. Was soll das? Warum sollen Leute veraltete Beiträge lesen, bei denen das Problem längst gelöst wurde? Aus meiner Sicht ist das kontraproduktiv. Eine verächtliche Haltung gegenüber den Nutzern. Es verstärkt nur den üblichen Eindruck: Auf den Diskussionsseiten ist das meiste sowieso uninteressant, braucht man gar nicht zu lesen.
Ich sehe wirklich genau hin, worum es jeweils geht. Ich habe bei Deinen pauschalen Bewertungen nicht den Eindruck, daß das auf Dich genauso zutrifft. Lektor w (Diskussion) 19:50, 15. Nov. 2014 (CET)

VisualEditor – der Kat-Vernichter[Bearbeiten]

Hallo Escla, danke für deinen Edit, ab und an scheint der VisualEditor die Kategorien zu löschen, wenn man irgendwo eine Änderung vornimmt… Ich hab nur leider noch nicht herausgefunden, woran genau das jetzt liegt, dafür tritt es leider (oder zum Glück?) nicht oft genug auf. Also: Danke nochmal! Viele Grüße --Filterkaffee (Diskussion) 16:25, 6. Dez. 2014 (CET)

Mach dir keine Sorgen, ich habe keine Absicht vermutet. Ich verwende den VE selbst hin und wieder zu Testzwecken, stoße aber meist schnell wieder an seine Grenzen, was mich dann zur klassischen Quelltextberbeitung zurückkehren lässt. Grüße -- Escla ¿! 21:37, 6. Dez. 2014 (CET)
Der VE hat sich schon schön weiterentwickelt, aber z. B. auf großen Seiten „hängt“ er sich auch gerne mal auf. Hat alles seine Vor- und Nachteile, Leute ohne tiefergehende Programmierkenntnisse schätzen solche WYSIWYG-Editoren sicherlich; die Wikisyntax ist ja auch erstmal eine Auszeichnungssprache wie HTML, die man lernen muss – statt <b> schreibe ich hier für Fettschrift halt '''. Das macht der VE schon einfacher. Viele Grüße --Filterkaffee (Diskussion) 00:39, 7. Dez. 2014 (CET)