Bettingen BS

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BS ist das Kürzel für den Kanton Basel-Stadt in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Bettingen zu vermeiden.
Bettingen
Wappen von Bettingen
Staat: Schweiz
Kanton: Basel-Stadt (BS)
Bezirk: (Der Kanton Basel-Stadt kennt keine Bezirke.)
BFS-Nr.: 2702i1f3f4
Postleitzahl: 4126
Koordinaten: 617043 / 26895947.5711117.6651138378Koordinaten: 47° 34′ 16″ N, 7° 39′ 54″ O; CH1903: 617043 / 268959
Höhe: 378 m ü. M.
Fläche: 2.23 km²
Einwohner: 1220 (28. Februar 2015)[1]
Einwohnerdichte: 547 Einw. pro km²
Website: www.bettingen.ch
Bettingen

Bettingen

Karte
Deutschland Frankreich Kanton Aargau Kanton Basel-Landschaft Basel Bettingen BS RiehenKarte von Bettingen
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Bettingen (schweizerdeutsch: Bettige) ist eine politische Gemeinde und neben Riehen die einzige Landgemeinde des kleinen Kantons Basel-Stadt in der Schweiz.

Bettingens Nachbargemeinden sind das baselstädtische Riehen sowie das baden-württembergische Grenzach-Wyhlen und Inzlingen.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 2. März 1513 kaufte die Stadt Basel das Dorf "Betticken" von den Gebrüdern Christoffel und Hanns Truchsässen von Wolhusen. Der Kaufpreis betrug 800 Gulden. Dieser Kaufakt ist letztendlich der Grund, warum Bettingen heute zur Eidgenossenschaft gehört.[2]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[3]
Jahr 1774 1815 1850 1900 1920 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2008 2010
Einwohner 193 233 279 490 505 441 553 765 1062 1161 1069 1151 1175 1165

Die Bevölkerungsdichte beträgt 31.8 Pers./ha. Ende 2008 waren fast ein Viertel der Einwohner (24,3 %) Ausländer.

Die Religionszugehörigkeit hat sich in den letzten 30 Jahren erheblich verändert. Ende 2008 verteilte sich die Religionszugehörigkeit der Bevölkerung wie folgt (in Klammern die Zahlen von 1980):

keine Religion 39,1 % (16,2)
protestantisch 35,9 % (67,3)
römisch-katholisch 15,9 % (15,2)
andere Bekenntnisse 9,1 % (1,3)

Gemeinde[Bearbeiten]

Kirche St. Chrischona, Bettingen

Die Gemeinde besteht aus zwei verschiedenen Siedlungen: Zum einen aus dem eigentlichen Dorf Bettingen, einer ehemaligen alemannischen Hofsiedlung, was an der typischen Namensendung ‘-ingen’ deutlich wird. Das Dorf liegt in einer Mulde zwischen den umliegenden Höhen. Anderseits gibt es die beachtliche Häusergruppe auf der Chrischonahöhe rund um die ehemalige Wallfahrtskirche. Diese Siedlung geht auf die Gründung der Pilgermission im Jahre 1840 durch Christian Friedrich Spittler zurück.

Bereits 1356 wurde erstmals ein Gotteshaus auf der St. Chrischona erwähnt, das an der Stelle gebaut worden sein soll, wo der Legende nach der Leichnam der Heiligen Chrischona begraben ist. 1925 wurde die Siedlung durch das Diakonissen-Mutterhaus und ein Pflegeheim erweitert; südlich davon befindet sich die durch die Bürgergemeinde Basel zwischen 1963 und 1965 erbaute Chrischona-Klinik.

Der markanteste Punkt von Bettingen ist der auf der St. Chrischona stehende Fernsehturm der Swisscom, der 1984 in Betrieb ging. Er ist mit 250 m das höchste frei stehende Bauwerk der Schweiz und steht auf dem höchsten Punkt des Kantons Basel-Stadt.

Durch die Buslinie 32 der Basler Verkehrsbetriebe ist Bettingen und St. Chrischona mit dem Nahverkehrsliniennetz des Tarifverbundes Nordwestschweiz verbunden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wohnbevölkerung nach Geschlecht, Heimat und Gemeinde. Statistisches Amt des Kantons Basel-Stadt, 20. März 2015, abgerufen am 2. April 2015 (XLS, 33 kB).
  2. Riehener Zeitung vom 15. Juni 2012 Seite 2 "Ein Dorf in Bewegung schafft Begegnung"
  3. statistik-bs.ch: Statistisches Amt des Kantons Basel-Stadt (MS Excel; 88 kB), Zugriff am 13. August 2012