Blauer Weg

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Blauer Weg in Kattisavan, Schweden

Der Blaue Weg (schwed. Blå Vägen, finn. Sininen tie, norw. Blå vegen, russ. Голубая дорога), ist eine internationale Touristenstraße in Nordeuropa, die in west-östlicher Richtung von Norwegen über Schweden und Finnland bis nach Russland führt.

Die Strecke beginnt in Nesna am Atlantik in Norwegen. In Schweden führt sie durch das südliche Lappland und das südliche Västerbotten durch die Gemeinden Storuman, Lycksele, Vindeln, Vännäs und Umeå. Zwischen Umeå in Schweden und Vaasa in Finnland wird mit der Fähre über den Bottnischen Meerbusen übergesetzt. Nach der Durchquerung Mittelfinnlands führt die Straße beim Grenzübergang von Tohmajärvi nach Russland, wo sie in Petrosawodsk endet.

Zwischen Mo i Rana in Norwegen und Laihia in Finnland ist die Straße identisch mit der Europastraße 12. Zwischen Mo i Rana und Umeå verkehrte auch eine Buslinie, die nach der Touristenstraße benannt ist und ihrem Streckenverlauf folgt. Jedoch gibt es diese Buslinie, die Umeå und Mo ir Rana über die Landesgrenze hinweg direkt miteinander verband, im Jahr 2016 nicht mehr. Sie wurde wegen zu geringer Fahrgastzahlen eingestellt[1].

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land Region Sehenswürdigkeiten
NorwegenNorwegen Norwegen Nordland våpen.svg Nordland Atlantischer Ozean
Mo i Rana, eine Stadt in der Kommune Rana, die nur wenige Kilometer südlich des nördlichen Polarkreises liegt
Svartisen, der zweitgrößte Gletscher Norwegens
SchwedenSchweden Schweden Västerbottens läns vapen crowned.svg Västerbottens län Storuman, Wintersportzentren Hemavan und Tärnaby, Botanischer Garten zur Gebirgsflora, Naturreservat Vindelfjällen, Stensele kirche (Schwedens größte Holzkirche)
Lycksele, Forstmuseum Skogsmuseet und Djurpark (Schwedens nördlichster Tierpark)
Umeå, die größte Stadt Norrlands - liegt an der Mündung des Flusses Ume älv am Bottnischen Meerbusen
FinnlandFinnland Finnland Pohjanmaan maakunnan vaakuna.svg Österbotten Vaasa, westfinnische Hafenstadt am Bottnischen Meerbusen
Kvarken, auf die Welterbe-Liste der UNESCO
Die Brücke nach Replot, die längste Hängebrücke in Finnland
FinnlandFinnland Finnland Etelä-Pohjanmaan maakunnan vaakuna.svg Südösterbotten Alajärvi, im Zentrum von Alajärvi kann man den ganzen Bogen des Lebenswerks von Alvar Aalto verfolgen
FinnlandFinnland Finnland Keski-Suomi Coat of Arms.svg Mittelfinnland Huopanankoski-Stromschnellen, beliebte Forellenstromschnellen in Viitasaari[2]
FinnlandFinnland Finnland Pohjois-Savo.vaakuna.svg Nordsavo Finnische Seenplatte, die größte Seenplatte Europas
Pachthof Lepikko (Lepikon torppa auf finnisch), Urho Kekkonen, Präsident Finlands, wurde im Pachthof Lepikko in Pielavesi geboren[3]
Kolukanal in Tervo, Finlands längste Kanal[4]
Korkeakoski in Maaninka, mit 46 Metern der höchste Wasserfall Finnlands[5]
Kuopio, die achtgrößte Stadt des Landes und die größte Stadt Ostfinnlands, Stadt ist Verwaltungssitz der Landschaft Nordsavo, das Zentrum liegt auf einer Halbinsel am Kallavesi-See,
Puijo in Kuopio, der 75 m hohe Puijo-Turm auf der bewaldeten Puijo-Höhe, das Puijo-Sportzentrum mit der Puijo-Schanze, Naturreservat
Die Heinävesi-Kanalroute von Kuopio nach Savonlinna, "eine der schönsten Schiffsrouten Finnlands"[6][7]
Tahko, der Berg Tahko (Tahkovuori) mit dem Skisportzentrum - das viertgrößte Skisportzentrum Finnlands[8]
Ohtaansalmi, Grenzstein (Frieden von Teusina, 1595) in Tuusniemi[9]
FinnlandFinnland Finnland Pohjois-Karjala.vaakuna.svg Nordkarelien Finnische Seenplatte, die größte Seenplatte Europas
Mine Museum von Outokumpu in Outokumpu[10]
Joensuu, mit Abstand größte Stadt der Landschaft Nordkarelien; das Stadtzentrum befindet sich an der Mündung des Flusses Pielisjoki in den Pyhäselkä-See, der Teil des Saimaa-Seensystems ist
RusslandRussland Russland Coat of Arms of Republic of Karelia.svg Republik Karelien Ladogasee, größter See Europas
Kloster Walaam, ein stauropegisch-orthodoxes; es liegt auf der Insel Walaam im Ladogasee
Petrozavodsk, die Hauptstadt der Republik Karelien, Russland
Kischi, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe[11]
Onegasee, der zweitgrößte See in Europa
Kondopoga, Marzialnyje Wody - der erste Kurort in Russland, der Wasserfall Kivach und das Naturschutzgebiet Kivach
Medweschjegorsk, die kriegshistorische Sehenswürdigkeiten, die Massengräber in Sandarmokh („Großen Säuberung“, 1936 – 1938 in der Sowjetunion), Weißmeer-Ostsee-Kanal (Stalin-Kanal)
Pudosch, der Wodlosero-Nationalpark, die Onega-Petroglyphen

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: E12 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kjører siste prøvetur. In: www.ranablad.no. 10. Dezember 2013; abgerufen am 30. Mai 2016.
  2. Fishing in Finland.fi, Online-Guide für Angelreisende im Land der tausende Seen
  3. Lepikon torppa (Pachthof Lepikko) (finnisch)
  4. Tervo: Kolukanal englisch
  5. Suomen vesiputoukset: Korkeakoski (finnisch)
  6. Die Geschichte der Heinävesi-Route
  7. MS Puijo
  8. Skiresort.de: Skigebiete Finnland
  9. Tuusniemi: Boundary marks of the Peace Treaty of Teusina englisch
  10. Museot.fi: Outokumpu Mining Museum englisch
  11. World Heritage List: Kizhi Pogost englisch