Brau Union

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Brau Union Österreich Aktiengesellschaft
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1921
Sitz Linz, Österreich
Leitung Markus Liebl (Generaldirektor) und Rob Kleinjan (Finanzvorstand)
Mitarbeiter 2.228 (2015)
Umsatz 698,4 Mio. EUR (2015)
Branche Brauerei
Website www.brauunion.at

Die Brau Union Österreich AG als Teil der Brau Union AG ist das größte österreichische Brauereiunternehmen. Ihre Zentrale befindet sich in Linz. Seit 2003 besitzt Heineken die Aktienmehrheit.[1]

Der Bierabsatz im Inland betrug 2015 bei etwa 49.000 Kunden 5 Mio. hl.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie geht zurück auf die Braubank AG, die 1921 gegründet wurde durch:

als Österreichische Brau AG.

1925 fusionierten die genannten Brauereien mit der Braubank AG unter dem Namen Österreichische Brau AG. In den folgenden Jahren wurden weitere Brauereien übernommen:

  • Niederösterreichische Obstverwertung und Brauerei GmbH (1926)
  • Brauerei Liesing (1928)
  • Bürgerliches Brauhaus Innsbruck (1929)
  • Brauerei Reutte GmbH (1929)
  • Vereinigte Tiroler Brauereien Kundl-Jenbach AG (1929)
  • Aktiengesellschaft Sternbräu Salzburg (1929)
  • Aktiengesellschaft der Brunner Brauerei, Brunn am Gebirge (1929)

Auch übernommen wurden die Aurolzmünster Gräflich Arco-Valley’sche Brauerei, die Engelszell Klosterbrauerei und die Innsbrucker Löwenbrauerei. Die Brauerei Zipf wurde zu 40 % erworben.

Ab 1939 firmierte die Österreichische Brau AG unter dem Namen Ostmärkische Brau AG – Linz. 1945 wurde der Name wieder in Österreichische Brau AG Linz und ab 1968 in Brau AG Bier geändert. 1970 fusionierte sie mit der Brauerei Zipf AG, vormals W. Schaup, und im Jahre 1978 mit der Schwechater Brauerei AG.

1981 wurde der Braubetrieb in Linz und damit die legendäre Marke Linzer Bier eingestellt[3], für die der Komponist Igo Hofstetter um 1950 einen eigenen Marsch komponierte.[4]

1988 wurde die Brau-Beteiligungs-Aktiengesellschaft (BBAG) gegründet, die 1991 mit der Steirerbrau fusionierte. 1993 wurde die Brau-Union gegründet, in der die Österreichische Brau AG und die Steirerbrau AG unter dem Namen Brau Union Österreich AG zusammengeschlossen wurden. Nach der Übernahme von 33 % an der Brauerei Schladming wurde die Brau Union Österreich AG 2003 von Heineken Zoeterwoude übernommen.

Die Brau Union AG hat 2014 zur Gänze die Vereinigten Kärntner Brauereien (Villacher Bier, Schleppe, Piestinger) übernommen.[5]

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brauereien sind in:

  • Auslieferung:
    • 31 Verkaufslager und 55 Verkaufspartner[6]
  • Die Brau Union betreibt etwa 50 „Eigengaststätten“.[7]

Sortiment[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biermarken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Biermarken des Unternehmens zählen:

Zusätzlich im Vertrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eigentumsverhältnisse (firmenabc.at): BRAU UNION AG. Abgerufen am 1. April 2010.
  2. Die Brau Union Österreich - Brau Union Österreich AG. In: Brau Union Österreich AG. (brauunion.at [abgerufen am 4. September 2017]).
  3. Linz Kultur
  4. Igo Hofstetter, Klassika - die deutschsprachigen Klassikseiten.
  5. ORF ON 14. November 2014
  6. Die Brau Union Österreich - Brau Union Österreich AG. In: Brau Union Österreich AG. (brauunion.at [abgerufen am 4. September 2017]).
  7. Unsere Eigengaststätten, auf brauunion.at, abgerufen am 24. August 2014