Neukirchen an der Vöckla

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Neukirchen an der Vöckla
Wappen Österreichkarte
Wappen von Neukirchen an der Vöckla
Neukirchen an der Vöckla (Österreich)
Neukirchen an der Vöckla
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Vöcklabruck
Kfz-Kennzeichen: VB
Fläche: 23,59 km²
Koordinaten: 48° 2′ N, 13° 32′ OKoordinaten: 48° 2′ 28″ N, 13° 32′ 18″ O
Höhe: 516 m ü. A.
Einwohner: 2.535 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 107 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4872
Vorwahl: 07682
Gemeindekennziffer: 4 17 16
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchenplatz 4
4872 Neukirchen an der Vöckla
Website: www.neukirchen-voeckla.at
Politik
Bürgermeister: Franz Zeilinger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
14
6
5
14 
Insgesamt 25 Sitze
Lage der Gemeinde Neukirchen an der Vöckla im Bezirk Vöcklabruck
Ampflwang im HausruckwaldAttersee am AtterseeAttnang-PuchheimAtzbachAurach am HongarBerg im AttergauDesselbrunnFornachFrankenburg am HausruckFrankenmarktGampernInnerschwand am MondseeLenzingManningMondseeNeukirchen an der VöcklaNiederthalheimNußdorf am AtterseeOberhofen am IrrseeOberndorf bei SchwanenstadtOberwangOttnang am HausruckPfaffingPilsbachPitzenbergPöndorfPuchkirchen am TrattbergPühretRedleitenRedlhamRegauRüstorfRutzenhamSchlattSchörfling am AtterseeSchwanenstadtSeewalchen am AtterseeSt. Georgen im AttergauSt. LorenzSteinbach am AtterseeStraß im AttergauTiefgrabenTimelkamUngenachUnterach am AtterseeVöcklabruckVöcklamarktWeißenkirchen im AttergauWeyregg am AtterseeWolfsegg am HausruckZell am MoosZell am PettenfirstOberösterreichLage der Gemeinde Neukirchen an der Vöckla im Bezirk  Vöcklabruck (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Neukirchen an der Vöckla ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 2535 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Der zuständige Gerichtsbezirk ist Vöcklabruck.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neukirchen an der Vöckla liegt auf 516 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,9 km, von West nach Ost 7,9 km. Die Gesamtfläche beträgt 23,5 km². 26 % der Fläche sind bewaldet, 66 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ackersberg, Arnberg, Bachleiten, Bahnhofstraße, Biber, Dr. Böhm Weg, Dachschwendau, Dorf, Endriegl, Froschern, Gewerbepark, Haid, Hauptstraße, Höllersberg, Jagersberg, Jochling, Kappligen, Kirchenplatz, Kogl, Kolopfern, Lichtenegg, Lichteneggerstraße, Litzingstraße, Meislgrub, Mixental, Mühlleiten, Neudorf, Oberhaid, Oberthumberg, Pfefferberg, Pichlerstraße, Pollhammeredt, Raschbach, Redl, Ragereck, Rothauptberg, Satteltal, Seirigen, Sonnenweg, Sonnleiten, Spöck, Stipplmühl, Teufligen, Unterthumberg, Verwang, Waltersdorf, Wegleiten, Welsern, Weyr, Wimm, Windbichl, Winteredt, Wöhr, Zeughausweg, Zipf, Zuckau.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Von Rot und Gold im Wellenschnitt geteilt; oben ein silbernes Hufeisen, überdeckt von schräggekreuzter, goldener Schöpfe und Malzschaufel; unten ein erhöhter, blauer Wellenbalken, darin eine silberne Forelle; im Schildfuß schwarze, unregelmäßige Wellen. Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb.

Das an Symbolen reiche Wappen wurde 1978 verliehen. Bierschöpfer und Malzschaufel als alte Zunftzeichen der Brauer verweisen auf die Brauerei Zipf als wichtigsten Wirtschaftszweig der Gemeinde. Das Hufeisen erinnert an den alljährlich im November zu Ehren des Pfarrpatrons abgehaltenen Leonhardiritt. Die Forelle steht für die 1863 im Ortsteil Redl als erste in Österreich-Ungarn begründete Forellenzucht. Der goldene Wellenbalken symbolisiert die Vöckla und die schwarzen Wellen im Schildfuß verweisen auf die erste erfolgreiche Tiefbohrung nach Erdöl in Oberösterreich im Ortsteil Unterthumberg im Jahre 1956.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet.

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Von Oktober 1943 bis Mai 1945 befand sich auf dem Gemeindegebiet das KZ-Nebenlager Redl-Zipf, ein Außenlager des KZ Mauthausen. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Franz Zeilinger von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2455 Einwohner, 2001 dann 2530 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche Neukirchen

Siehe Liste der denkmalgeschützten Objekte in Neukirchen an der Vöckla

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neukirchen an der Vöckla – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs (5. Nachtrag 1977-1979). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 3/4, 1980, S. 129 f, online (PDF; 2.5 MB) auf ooegeschichte.at