Bujesily

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Bujesily
Wappen von Bujesily
Bujesily (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Plzeňský kraj
Bezirk: Rokycany
Fläche: 620 ha
Geographische Lage: 49° 55′ N, 13° 35′ OKoordinaten: 49° 54′ 54″ N, 13° 34′ 43″ O
Höhe: 345 m n.m.
Einwohner: 58 (1. Jan. 2017)[1]
Postleitzahl: 338 28
Kfz-Kennzeichen: P
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Stanislav Trepeš (Stand: 2007)
Adresse: Bujesily 1
331 41 Kralovice
Gemeindenummer: 559741
Website: www.bujesily.rokycansko.cz
Lage von Bujesily im Bezirk Rokycany
Karte

Bujesily (deutsch Bujesil, auch Bogestl[2]) ist eine Gemeinde mit 58 Einwohnern (2006) in Tschechien. Sie liegt sieben Kilometer nördlich von Radnice und gehört zum Okres Rokycany. Die Katasterfläche beträgt 620 ha.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort befindet sich am Rande des Naturparks Horní Berounka im Radnitzer Bergland in 345 m ü. M. in einer Quellmulde auf der Hochfläche rechts des Berounkatals. Im Südwesten liegt die Ruine der Burg Libštejn und östlich das Tal des Radnický potok.

Nachbarorte sind Rohy, Bohy und Rybárna nad Rakolusky im Norden, Rakolusky und Hřešihlavy im Nordwesten, Kladruby im Westen, Vojenice und Nový Mlýn im Südwesten, Zavadilka, Chodkov und Lhotka u Radnic im Süden, Liblín und Horní Liblín im Westen sowie Kozojedy im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes stammt von 1227. Zu dieser Zeit war Bujesily Besitz des Klosters des Hl. Georg in Prag. Zur Herrschaft Libštejn gelangte Bujesily zum Ende des 14. Jahrhunderts. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde das Dorf geteilt und neben dem Libštejner Anteil gehörten Teile von Bujesily zum Libliner Anteil der Böhmischen Krone. 1767 verkaufte die Hofkammer ihren Libliner Besitz an die Herrschaft Libštejn auf Schloss Liblin.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften wurde Bujesily 1848 zum Ortsteil von Liblín und erlangte am 28. Januar 1919 die Selbständigkeit. 1960 erfolgte die Eingemeindung nach Lhotka u Radnic und 1970 wurde Bujesily dort wieder herausgelöst. 1980 wurde Bujesily zum Ortsteil von Radnice und seit 1990 ist das Dorf wieder selbständig.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • hölzerner Glockenturm am Dorfplatz
  • Christuskreuz
  • Gedenkstein für die Gefallenen

Ortsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Gemeinde Bujesily sind keine Ortsteile ausgewiesen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2017 (PDF; 371 KiB)
  2. Antonín Profous: Místní jména v Čechách – Jejich vznik, původní význam a změny.