Burgruine Helfenberg (Wolfhagen)

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Burgruine Helfenberg
Entstehungszeit: Anfang 13. Jahrhundert
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Burgstall, Wälle, Gräben
Ort: Philippinenburg und -thal Stadt Wolfhagen
Geographische Lage 51° 19′ 47″ N, 9° 12′ 33″ OKoordinaten: 51° 19′ 47″ N, 9° 12′ 33″ O
Höhe: 349 m ü. NHN
Burgruine Helfenberg (Wolfhagen) (Hessen)
Burgruine Helfenberg (Wolfhagen)

Die Burgruine Helfenberg ist eine abgegangene Höhenburg bei Wolfhagen im nordhessischen Landkreis Kassel.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Überreste der Burg Helfenberg befinden sich im Nordwestteil des Naturparks Habichtswald rund 2,5 km östlich der Kernstadt von Wolfhagen auf dem unbewaldeten Helfenberg (366,2 m ü. NHN), einer sich in Nord-Süd-Richtung erstreckenden Basaltkuppe zwischen den östlichen Wolfhager Stadtteilen Philippinenburg im Südsüdosten und Philippinenthal im Nordosten. Nach Norden fällt das Gelände über das Tal des kleinen Lohbachs zur Erpe ab. Die Höhenlage des Burgstalls wird mit 349 m[1] angegeben, was sich auf eine Stelle zwischen der Nord- und Südkuppe[2] des Helfenberges beziehen dürfte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich und Eberhard von Gasterfeld ließen die Burg zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbauen, und ihre Nachkommen nannten sich dann Herren von Helfenberg. Seit ihrer Zerstörung im Jahre 1272 oder 1293/94 war die Burg unbewohnt und verfiel allmählich. Die Herren von Helfenberg waren landgräflich-hessische Burgmannen zu Wolfhagen und starben 1409 oder 1414 aus.

Heute sind von der einstigen Burganlage lediglich Wälle und Gräben an und auf nebeneinander liegenden Erdhügeln vorhanden.

Der langgestreckte Burgstall auf dem zweikuppigen Helfenberg[2] deutet auf die Existenz einer nördlichen Hauptburg und einer oder zwei Vorburgen hin.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten. 3. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6 (S. 28f.)
  • Georg Landau: Die hessischen Ritterburgen und ihre Besitzer, Band 3, Bohné, Kassel 1836, S. 11–26 – Digitalisat

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Burg Helfenberg, Landkreis Kassel. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), Stand: 24. Juni 2010, abgerufen am 5. November 2014.
  2. a b vergleiche mit Die Lage von Burg Helfenberg im Orthofoto, in Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen