Castel del Monte Nero di Troia Riserva

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Castel del Monte Nero di Troia Riserva ist ein Rotwein aus der süditalienischen Provinz Barletta-Andria-Trani in der Region Apulien. Der Wein hat seit 2011 eine geschützte Herkunftsbezeichnung (Denominazione di Origine Controllata e Garantita – DOCG), deren letzte Aktualisierung am 7. März 2014 veröffentlicht wurde.[1]

Erzeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wein muss zu mindestens 90 % aus der Rebsorte Nero di Troia gekeltert werden; höchstens 10 % andere rote Rebsorten, die in der Produktionszone „Murgia Centrale“ zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden. Die Bezeichnung „Riserva“ erfordert eine zweijährige Reifung beim Erzeuger, davon mindestens ein Jahr im Holzfass. Die Reifezeit wird ab dem 1. November des Erntejahres gerechnet.[1]

Das Anbaugebiet ist klein. Im Jahr 2016 umfasste es 49 ha Rebfläche, von der 3.406 hl DOCG-Wein erzeugt wurden.[2]

Anbaugebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Anbau ist gestattet in der Gemeinde Minervino Murge und in Teilen der Gemeinden von Andria, Corato, Trani, Ruvo di Puglia, Terlizzi, Bitonto, Palo del Colle, Toritto und Binetto.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Denomination (Auszug):[1]

  • Farbe: von rubinrot bis granatrot bei Reifung
  • Geruch: charakteristisch, zart
  • Geschmack: körperreich, harmonisch
  • Alkoholgehalt: mindestens 13,0 Vol.-%
  • Säuregehalt: mind. 4,5 g/l
  • Trockenextrakt: mind. 26,0 g/l
  • Gesamtzuckergehalt: maximal 10,0 g/l

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Provvedimenti generali relativi ai Disciplinari consolidati dei vini DOP e IGP italiani. politicheagricole.it (Italienisches Landwirtschaftsministerium), 27. November 2017, abgerufen am 23. Juli 2018 (PDF, italienisch, Download-Seite mit allen konsolidierten Spezifikationen italienischer DOP- und IGP-Weine).
  2. Weinbau in Zahlen 2017. In: V.Q.P.R.D. d’Italia 2017. federdoc.com, abgerufen am 12. Juni 2018 (PDF, italienisch).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]