Rosso di Cerignola

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Der Rosso di Cerignola DOC trockener süditalienischer Rotwein aus der Gemeinde Cerignola, Provinz Foggia in der Region Apulien. Der Wein besitzt seit dem 26. Juni 1974 eine „kontrollierten Herkunftsbezeichnung“ (Denominazione di origine controllata – DOC), die zuletzt am 7. März 2014 aktualisiert wurde.[1] Mit der Korrektur der Vorschriften im Jahr 2013 ist die ehemalige Denomination „Rosso Canosa“ in dieser Denomination aufgegangen.

Erzeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rosso di Cerignola muss zu mindestens 55 % aus den Rebsorten Uva di Troia und mindestens 15–30 % Negroamaro bestehen. Sangiovese, Barbera, Montepulciano, Malbeck und/oder Trebbiano toscano dürfen einzeln oder gemeinsam, zu höchstens 15 % zugesetzt werden.[1]

Anbaugebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der namengebenden Gemeinde Cerignola (das Landwirtschaftszentrum Apuliens) sind der Anbau und die Vinifikation zugelassen in den Gemeinden Stornara, Stornarella, Canosa di Puglia und einem Teil von Ascoli Satriano in der Provinz Foggia. 2015 wurden 108 Hektoliter DOC-Wein produziert. [2]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Farbe: mehr oder weniger intensiv rubinrot bis ziegelrot mit zunehmender Reife
  • Geruch: weinig, alkoholisch, angenehm
  • Geschmack: trocken, fruchtig, vollmundig, harmonisch, mit Tannin und angenehm bitteren Nachgeschmack
  • Alkoholgehalt: mindestens 12,0 Vol.-%
  • Säuregehalt: mind. 5,0 g/l
  • Trockenextrakt: mind. 20,0 g/l[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Disciplinare di Produzione della Denominazione di Origine Controllata (Produktionsvorschriften und Beschreibung). wineacts.com, 7. März 2014, abgerufen am 21. Juli 2017 (PDF, italienisch).
  2. Weinbau in Zahlen 2016. In: V.Q.P.R.D. d’Italia 2016. federdoc.com, abgerufen am 24. Juli 2017 (PDF, italienisch).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Burton Anderson: Italiens Weine 2004/05. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2004, ISBN 3-7742-6365-5.
  • Jacques Orhon: Le nouveau guide des vins d’Italie. Les editions de l’homme, Montreal 2007, ISBN 978-2-7619-2437-5.
  • Rudolph Steurer: Die Weine Italiens. Albert Müller, Rüschlikon-Zürich 1983, ISBN 3-275-00828-5.