Charles-Édouard Bouée

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Charles-Edouard Bouée (2009)

Charles-Édouard Bouée (* 17. Mai 1969) ist ein französischer Unternehmensberater und Vorstandsvorsitzender von Roland Berger.[1]

Charles-Édouard Bouée studierte an der Harvard Business School und der École Centrale de Paris Wirtschaftswissenschaften und schloss das Studium als Master of Business Administration ab. Zusätzlich erwarb er an der Université Paris Sud XI einen Abschluss in Rechtswissenschaften. Im Anschluss begann er, für Société Générale zu arbeiten[2] und war von 1997 bis 2001 als Vertreter des Vorstandsvorsitzenden bei A.T. Kearney tätig.[3]

2001 wechselte er als Senior Partner zu Roland Berger in das Pariser Büro der Beratungsgesellschaft. 2006 wurde er zum Verantwortlichen für den Geschäftsbereich China ernannt, seit 2009 leitete er das gesamte fernöstliche Geschäft, neben der Volksrepublik unter anderem auch in den Ländern Japan und Südkorea. In dieser Zeit schrieb Bouée fünf Bücher über seine berufliche Zeit in Asien.[4] 2010 kam er zurück nach Europa und übernahm die Leitung der Büros in Frankreich, Belgien, Italien, Spanien und Marokko. 2013 ernannte man ihn zum Chief Operating Officer, 2014 übernahm er die Unternehmensberatung als Vorstandsvorsitzender, seine Amtszeit geht vorerst bis 2018. Er ist der erste nicht-deutsche Chef der Unternehmensberatung und folgte auf Burkhard Schwenker.[3][4]

Bouée ist verheiratet und hat zwei Kinder.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Charles-Edouard Bouée wird neuer CEO. In: rolandberger.de. Roland Berger Strategy Consultants, 28. Juni 2014, abgerufen am 22. Januar 2016.
  2. Édouard Bouée: Franzose übernimmt bei Roland Berger. In: spiegel.de. Spiegel Online, 28. Juni 2014, abgerufen am 22. Januar 2016.
  3. a b c Charles-Edouard Bouée – CEO – Chief Executive Officer. In: rolandberger.de. Roland Berger Strategy Consultants, abgerufen am 22. Januar 2016.
  4. a b Christoph G. Schmutz: Alles ausser Langeweile. In: nzz.ch. Neue Zürcher Zeitung, 8. Februar 2015, abgerufen am 22. Januar 2016.