DDR-Mannschaftsmeisterschaft im Schach 1988

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Bei der DDR-Mannschaftsmeisterschaft im Schach 1988 gewann Mikroelektronik Erfurt zum ersten Mal die DDR-Mannschaftsmeisterschaft.

Gespielt wurde ein Rundenturnier nach Scheveninger System, wobei jede Mannschaft gegen jede andere jeweils vier Mannschaftskämpfe an acht Brettern austrug. Insgesamt waren es 112 Mannschaftskämpfe, also 896 Partien. Der letzte vierrundige Kampf wurde zentral in Berlin ausgetragen. Vor der letzten Runde war noch alles offen. Die Tabelle zeigt, dass das Leistungsgefälle geringer geworden ist.

Kreuztabelle der Mannschaften (Rangliste)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein 1 2 3 4 5 6 7 8 Punkte
1 Mikroelektronik Erfurt 21,0 16,0 15,5 18,5 16,0 16,5 19,0 122,5
2 Empor HO Berlin 11,0 17,5 18,5 17,0 17,5 18,0 16,5 116,0
3 Lok Leipzig-Mitte 16,0 14,5 17,0 14,0 15,5 19,5 19,0 115,5
4 Post Dresden 16,5 13,5 15,0 18,0 18,0 14,0 17,5 112,5
5 Baukombinat Leipzig 13,5 15,0 18,0 14,0 15,5 15,5 18,0 109,5
6 Buna Halle-Neustadt 16,0 14,5 16,5 14,0 16,5 15,0 16,5 109,0
7 Lok Karl-Marx-Stadt 15,5 14,0 12,5 18,0 16,5 17,0 15,5 109,0
8 AdW Berlin 13,0 15,5 13,0 14,5 14,0 15,5 16,5 102,0

Die Meistermannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Mikroelektronik Erfurt
Schachfiguren

Stammspieler Thomas Pähtz, Joachim Brüggemann, Thomas Luther, Bernd Vökler, Mario Hackel, Joachim Franz, Michael Recknagel, Christian August sowie die Ersatzspieler Peter Enders, Norbert Krug und Matthias Müller.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mikroelektronik Erfurt erstmals DDR-Meister vor Empor HO Berlin. Schach 1988, H. 7, S. 3–7 (Bericht, Gruppenfoto der Erfurter und des Vizemeisters, Kreuztabelle, Partien)
  • Überraschungen bei der Meisterschaft der DDR. Schach-Echo 1988, Heft 7, Seiten 272 und 273 (Bericht, Partien).