Thomas Pähtz

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Paehtz thomas sr 20070623 forst.jpg
Thomas Pähtz, Forst 2007
Verband DeutschlandDeutschland Deutschland
Geboren 4. September 1956
Erfurt
Titel Internationaler Meister (1984)
Großmeister (1990)
Aktuelle Elo‑Zahl 2366 (Oktober 2017)
Beste Elo‑Zahl 2515 (Juli 1988)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Thomas Pähtz (* 4. September 1956 in Erfurt) ist ein deutscher Schachspieler und Vater der Junioren-Weltmeisterin von 2005, Elisabeth Pähtz. Im Mai 2002 sprach ihm der Deutsche Schachbund Dank und Anerkennung in Form einer Ehrenurkunde aus.[1]

Pähtz ist in der DDR aufgewachsen und war dreimal Co-Sieger bei Deutschen Meisterschaften, davon zweimal in der DDR (1988 mit Lutz Espig und 1990 mit Raj Tischbierek), zuletzt 1993 zusammen mit Thomas Luther. Thomas Pähtz gehörte 1988 bei der Schacholympiade in Thessaloniki zum Team der DDR, als erster Ersatzspieler kam er zu drei Einsätzen (+0 =2 −1).[2]

Pähtz arbeitet als Schachtrainer und leitet die Schachschule Kerspleben. Er betreut und trainiert seine Tochter Elisabeth Pähtz sowie seinen Sohn Thomas Pähtz jun., der 2001 die deutsche Jugendmeisterschaft gewann.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pähtz gewann die DDR-Mannschaftsmeisterschaft 1973 und 1983 mit der Schachgemeinschaft Leipzig, 1988 mit Mikroelektronik Erfurt und 1991 mit dem SV Erfurt-West. In der deutschen Schachbundesliga spielte Pähtz in der Saison 1990/91 für die SF Dortmund-Brackel, von 1991 bis 1993 für den SV Erfurt West, für den er von 2001 bis 2003 (unter dem Vereinsnamen Erfurter SK) erneut spielte. 1994 nahm er mit dem PSV Duisburg am European Club Cup teil.[3] In der Saison 2014/15 spielte er für den Ilmenauer SV, seit 2017 gehört er dem TSV Bindlach-Aktionär an. In der österreichischen Bundesliga spielte er von 2002 bis 2004 für den ESV Austria Graz, mit dem er 2003 Mannschaftsmeister wurde, in der belgischen Interclubs von 2003 bis 2005 für die zweite Mannschaft des KSK 47 Eynatten, mit dessen erster Mannschaft er 2003 am European Club Cup teilnahm.[4] In der luxemburgischen Division nationale spielte er bis 2003 für die Mannschaft von Gambit Bonnevoie, mit der er 1996, 1997, 2001, 2002 und 2003 luxemburgischer Mannschaftsmeister wurde und dreimal (1993, 1998, 2001) am European Club Cup teilnahm[4], von 2003 bis 2006 spielte er für De Sprénger Echternach, mit dem er 2005 und 2006 Meister wurde.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ehrenurkunden des Deutschen Schachbundes aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums
  2. Thomas Pähtz' Ergebnisse bei Schacholympiaden auf olimpbase.org (englisch)
  3. Ergebnisse des PSV Duisburg beim European Club Cup 1994 auf olimpbase.org (englisch)
  4. a b Thomas Pähtz' Ergebnisse bei European Club Cups auf olimpbase.org (englisch)