Damla Hekimoğlu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Damla Hekimoğlu (* 18. Mai in Stolberg) ist eine Nachrichtenredakteurin, Live-Reporterin, Fernsehmoderatorin und investigative Journalistin. Sie arbeitet beim Westdeutschen Rundfunk Köln im WDR Newsroom für die Aktuelle Stunde und für den Rechercheverbund WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung. Außerdem moderiert sie Live-Sendungen bei Phoenix.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Damla Hekimoğlu wuchs in Kalterherberg in der Eifel auf. Nach dem Abitur am St. Michael-Gymnasium Monschau erwarb sie einen Master of Arts an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und verbrachte ein Sommersemester an der Harvard-Universität in den USA.

Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Vorstand des Harvard Club Rhein-Main engagiert sie sich ehrenamtlich für Bildung und Nachwuchsförderung.[1] Zu ihren sozialen Engagement gehört auch das Dialog-Projekt "Triff mich!" des Tagesschau-Sprechers Constantin Schreiber, gemeinsam mit den Fernsehjournalistinnen Susanne Daubner und Aline Abboud.[2] Seit der Corona-Pandemie erleichtert sie außerdem Familien den krisengeprägten Alltag, indem sie jeden Tag um 10:30 auf ihrem YouTube-Kanal Geschichten vorliest. In einem Interview bei WDR3[3] sagte sie über ihre Solidaritätsaktion, dass nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene ihren Geschichten lauschen und so entschleunigen.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 rief Hekimoglu eine Online-Talkshow bei YouTube ins Leben. Zu dieser Zeit moderierte sie auch bilingual Podiumsdiskussionen und Events, u. a. mit Dan Aykroyd, dem Benjamin Friedman[4] und Aydan Özoguz.[5]

Sie recherchierte investigativ für den Rechercheverbund NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung sowie für die Aktuelle Stunde. Hekimoglu veröffentlichte u. a. in der Süddeutschen Zeitung[6] und auf Tagesschau.de. Für die Lokalzeit aus Düsseldorf arbeitete sie als Fernsehautorin, Reporterin und Videojournalistin.

Ihr journalistisches Volontariat (WDR Programmvolontariat[7]) absolvierte Hekimoğlu beim WDR unter anderem mit Einsätzen im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin und im ARD Studio Brüssel. Hier berichtete sie auch als Instagram-Host für die Kanäle des ARD Studios Brüssel und der Tagesschau aus den Europarlamenten in Brüssel und Straßburg. Während dieser Zeit präsentierte sie auch Nachrichten für Kinder bei KiRaKa und berichtete als Reporterin on air für die BBC World News auf Englisch zum Staufener Missbrauchsskandal. Sie stand außerdem für das Tagesschau-Format „Pro&Contra“ vor der Kamera.[8] Während ihres Volontariats hatte sie ihre erste Fernsehmoderationen bei Phoenix und beim WDR. Für die Online-Sendung „Der Sheriff live und unzensiert“ des WDR-Weltrekordversuchs moderierte sie mehrere Stunden live.[9] Damla Hekimoğlu war auch Co-Moderatorin mit Helge Fuhst und Michael Kolz der phoenix-Sendung zur Europawahl und zu den Bremer Bürgerschaftswahlen am 26. Mai 2019.[10]

Seit 2016 moderiert sie die „Harvard Club Talks“, ein Talk-Format der Harvard-Universität, das sie selbst ins Leben gerufen hat. Die Talkshow wird live im Harvard-Netzwerk gestreamt. Sie hielt darüber eine Rede in Harvard für die Harvard Alumni Association[11][12]

Nach dem Volontariat wurde Hekimoğlu als Live-Reporterin und Redakteurin vom WDR übernommen. Sie arbeitet im Newsroom des WDR in der Aktualität und moderiert bei Phoenix.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre Eltern kommen aus der Türkei, der Vater ist Zahnarzt.[13] Ihr Bruder ist der Computerspiele-Entwickler Onat Hekimoğlu.[14]

Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Damla Hekimoğlu ist mit den Sprachen Deutsch und Türkisch zweisprachig aufgewachsen. Sie spricht fließend Englisch, außerdem Französisch und Spanisch.

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jury-Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Damla Hekimoğlu ist seit 2019 Mitglied der Jury des WDR Programmvolontariats sowie der Harvard Scholarship Foundation e.V. “Road to Harvard” für Harvard-Stipendien.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Damla Hekimoglu (HSS'13) | Harvard Club Rhein-Main. Abgerufen am 5. Mai 2019.
  2. ARD-Journalist gründet Stiftung für Toleranz. 26. August 2019, abgerufen am 6. September 2019.
  3. Hilfskultur: Auch Solidarität ist ansteckend. 19. März 2020, abgerufen am 19. März 2020.
  4. Damla Hekimoğlu: [ENG] Damla Hekimoglu | Talk with US-economist Prof. M. Benjamin Friedman, Harvard University. 23. November 2015, abgerufen am 27. Mai 2019.
  5. Artrevolver: Integration braucht Vorbilder! Abgerufen am 5. Mai 2019.
  6. Boris Baumholt, Damla Hekimoglu und Katja Riedel: Fahndung nach Dschihadistinnen aus Mönchengladbach. Abgerufen am 5. Mai 2019.
  7. Damla Hekimoğlu. 9. März 2017, abgerufen am 5. Mai 2019.
  8. tagesschau.de: Pro & Contra Impfpflicht in Kitas. Abgerufen am 5. Mai 2019.
  9. Tagesablauf Sonntag - Der Sheriff präsentiert: live und ungefiltert. 24. September 2018, abgerufen am 5. Mai 2019.
  10. phoenix. Abgerufen am 17. Mai 2019.
  11. Harvard Club Rhein-Main. Abgerufen am 5. Mai 2019.
  12. Alumni Leadership Conference. Abgerufen am 5. Mai 2019.
  13. http://remote.grenzecho.net/epaper/grenzecho/1978/01/02.pdf?page=11
  14. Mitch Wallace: Stop Motion Inspired Adventure Game 'Harold Halibut' Is On Kickstarter And It Looks Incredible. Abgerufen am 5. Mai 2019 (englisch).
  15. CASIO Schulrechner - 12. Vektoria Award - Rückblick. Abgerufen am 5. Mai 2019.
  16. Medium Magazin Journalisten des Jahres 2015. Abgerufen am 5. Mai 2019.